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Kurienerzbischof Paglia retweetet Foto mit mehreren nackten Erwachsenen und Kindern

17. Juli 2020 in Aktuelles, 22 Lesermeinungen
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Diese Werbung für ein Interview des Päpstlichen Instituts für Ehe und Familienwissenschaften Johannes Paul II. (Paglia ist der Präsident) gerät in Kritik.


Vatikan (kath.net) Das zweifelhafte Foto zeigt „zeigt zwei Schauspieler des Films Casomai, Fabio Volo und Stefania Rocca, die sich nackt mit einem Arm im Kopf hinlegen. Sie sind von vier nackten Kindern umgeben, die männlich und gleich alt zu sein scheinen. Die Schauspieler sind so positioniert, dass sie meist intime Körperteile bedecken.“ So beschreibt „LifeSiteNews“ das Foto, das der Kurienerzbischof Vicenzo Paglia retweetet hatte. LifeSiteNews und kath.net zeigen das Foto nur in stark verpixelter Version. Der Präsident der Päpstliche Akademie für das Leben und Kanzler des neuen Päpstlichen Theologischen Instituts für Ehe- und Familienwissenschaften Johannes Paul II. in Rom hatte den Tweet auf der Seite des Johannes Paul II.-Instituts vorgefunden und retweetet, dabei machte er Werbung für ein Gespräch für eine Sendung mit dem Filmregisseur Alessandro D'Alatri. Der Filmregisseur stand hinter dem Film Casomai aus dem Jahr 2002, der laut der Webseite des Instituts Johannes Paul II., auf der die Sendung beworben wird, „heute in allen Ehevorbereitungskursen verwendet wird“.


 

Der Tweet ist inzwischen auf Paglias Twitterauftritt nicht mehr auffindbar. Unter dem Originaltweet auf der Seite des Instituts finden sich nur zwei knappe Eintragungen von Twitterusern. Der eine Kommentar schreibt kurz: „Dies ist böse!“, der andere zeigt ein Bild, auf dem Feuer vom Himmel fällt.

 

Paglia hatte bereits in seiner Zeit als Erzbischof des Bistums Terni-Narni-Amelia für Aufruhr gesorgt, als er die Wände der Bistumskathedrale mit homoerotischen Gemälden hatte schmücken lassen, kath.net hatte berichtet.


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Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 20. Juli 2020 
 

"Falsches Schiff"?

Dieses Schiff paßt doch wunderbar zu Erzbischof Paglia.
Die ganze Mannschaft ist gleich gestrickt.
Wie schmuddeliger, um so höher in ansehen und Gunst beim Kapitän.
@Lamartine: Sie haben recht.
Das Video mit Juan Maccarenas Estbattementen in der Sakristei der Kathedrale von Buenos Aires zeigte viel mehr, wie auch die Handyfotos von Zanchetta.
Zu erstem hielt Jorge Bergoglio auch weiter einen sehr freundlichen Kontakt, hatte Maccarena ihn in seiner Exilierung in die argentinische Provinz und Aufenthaltsverbot in Jesuitenhäusern immer die Treue gehalten.
Und Zanchetta wurde in der Finanzverwaltung des Vatikans hochgepusht, zur Illustration der Aussage von P.Franziskus: "Und wenn Ihr mit einem (sexualskandalisierenden Priester) Probleme habt, so schick ihn nur zu mir- Ich werde ihn streng bestrafen"(sic).
Es sind offensichtlich viele von Erinnerungsverlust und Blindheit befallen.


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 Labrador 19. Juli 2020 
 

Lieber Gandalf - falsches Schiff oder anderes Ufer?


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 Chris2 19. Juli 2020 
 

@Lamartine

Es geht nicht um das Filmplakat, es geht um das Gesamtbild, das dieser Hirte im Schafspelz abgibt (genau das war im klassischen Ritus übrigens heute das Evangelium). Und darum, dass Bischöfe keine Photos nackter Personen posten sollten, auch, wenn auf dem Bild strenggenommen "nichts" zu sehen ist. Zum 'Gesamtbild' ein paar Meldungen von kath.net:
- Erzbischof Paglia: Priester dürfen assistierten Suizid begleiten
- Erzbischof Viganò: 'Homo-Mafia' verhindert Missbrauchs-Aufarbeitung
- Erzbischof Paglia und die Zerstörung des Instituts Johannes Pauls II.
- Erzbischof Paglia beauftragte erotische Wandmalerei in Kathedrale


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 Zeitzeuge 18. Juli 2020 
 

Mehr über Erzbischof Paglia und seine Rolle als Abwickler

des früher hervorragenden Instituts im Link!

beiboot-petri.blogspot.com/2019/07/sacco-di-roma-20-die-vandalen-kehren.html


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 Lamartine 18. Juli 2020 
 

Ein 20 Jahre altes Filmplakat

Und die superprüden Amerikaner hyperventilieren.

Der Film erhielt übrigens die Freigabe FSK 0. Also wirklich nichts zu sehen.


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 hape 18. Juli 2020 

@J-A-Ratzinger-Fan

Ich glaube nicht, dass hier das kath. Familienbild anstößig gefunden wird. Womöglich stört man sich aber an der Nacktheit der Darsteller. Die sind im übrigen keine echte Familie, sondern professionelle Schauspieler, die eine kinderreiche Familie nur spielen. Ist das authentisch, ist das glaubwürdig? Vielleicht stößt man sich hier auch daran, dass die Kirche damit zu demselben visuellen Stilmittel greift, mit dem auch irgendwelche Produkte vermarktet werden: Sex sells. Hat die Kirche das nötig? Muss die Kirche mit jenen Wölfen heulen, die den Wert der Familie nach Genderkriterien bewerten? Lässt sich der Bezug der Familie zur Schöpfungsordnung nicht anders zeigen, als durch plakative Nacktheit? Sollte sich die Kirche nicht einer eigenen Bildsprache bedienen, die sich von der allg. Werbe- und Musikkultur deutlich unterscheidet? Wie aber kann sich die Kirche als Alternative zu Gendergaga positionieren, wenn sie eine Bildsprache benutzt, die signalisiert: wir sind genauso gaga wie ihr?


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 MarinaH 18. Juli 2020 
 

J-A-Ratzinger-Fan

Ich gehe davon aus, dass auch in einer "freudvollen klassischen katholischen Familie" die Eltern nicht nackt mit den Kindern posen.

Mal sehen, wie lange Erzbischof Paglia noch im Dienst ist. Die 75 Jahre hat er erreicht.
Der ein oder andere Wechsel in der Kurie mag nicht von Nachteil sein.


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 J-A-Ratzinger-Fan 18. Juli 2020 
 

Das Bild symbolisiert ein katholische Familie wie Gott sie schuf.

Offenbar eine mit vier Kindern gesegnete Familie, die einen zufriedenen, freudvollen Eindruck vermittelt - ein positives Bild der klassischen katholischen Familie. Wer dies anstößig findet, kritisiert den Schöpfer und sein Werk.


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 hape 17. Juli 2020 

Verbeulte Kirche,

so darf man die Performance wohl nennen, die Erzbischof Paglia hier bietet. Aber statt die Welt zu sanieren und den Armen an den Rändern wenigstens die Frohe Botschaft von Klimawandel, Migration und Pachamama zu bringen, erweist sich die Kirche mit solcher moralinsauren Anbiederung an die Welt selbst als dringend sanierungsbedürftig. Kein Wunder, dass ihr die Gläubigen davon laufen. Wer lässt sich schon von einem Arzt behandeln, dem der Patient erst beibringen muss, wie die Diagnose lautet und welche Medizin die richtige ist? – Erzbischof Paglia: eine Erfolgsstory des Team Franziskus, die ihresgleichen sucht.


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 Diadochus 17. Juli 2020 
 

Neue Theologie

Da ist beim Präsidenten der Päpstlichen Akademie für das Leben und Kanzler des neuen Päpstlichen Theologischen Instituts für Ehe- und Familienwissenschaften Johannes Paul II., Kurienerzbischof Paglia, die Theologie buchstäblich in die Hose gerutscht. Das nennt sich dann kuriale Neuausrichtung, bzw. Reform.


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 Herbstlicht 17. Juli 2020 
 

Dient sich die Kirche jetzt auch schon in der Werbung der Welt an?

Hat Werbung mit unbekleideten Menschen einen größeren Effekt und spekuliert man etwa darauf?
Kirchliche Werbeanzeigen sollten sich schon von weltlichen unterscheiden.
Inhaltlich und auch optisch!
Oder sieht das Päpstliche Instituts für Ehe und Familienwissenschaften Johannes Paul II. das etwa anders?


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 Andrzej123 17. Juli 2020 
 

Übelkeit

löst für mich nicht so sehr das Bild an sich aus, aber sehr wohl das "Retweeten" durch den Kurienerzbischof Pagia und erst recht in der aktuellen Situation.
Ebenso die vollkommen abwegige Verwendung solcher Fotos und Filme für Arbeit mit Familien.
Man soll ja eigentlich nicht Bosheit vermuten, wo Dummheit zur Erklärung ausreichte, aber im vorliegenden Fall bin ich mir da nicht mehr so sicher.

Leider gehört Pagia eben auch zu den Fehlgriffen von JP II und B XVI.

Meine Hochachtung und Segenswünsche all jenen, die unter diesen sich lfd verschlechternden Umständen sich weiterhin um eine wirklich katholisches Leben täglich bemühen !


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 Heinzkarl 17. Juli 2020 
 

Ich frage mich ganz einfach - was soll das?

Das ist noch nicht einmal erklärungsbedürftig.


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 Critilo 17. Juli 2020 
 

Was sagt der neue Leitfaden, über den kath.net neulich schrieb, dazu?

Ich weiß, was ich dazu sage: Selbst verpixelt löst dieses Bild Übelkeit bei mir aus.


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 phillip 17. Juli 2020 
 

Armer Erzbischof, irgendwie auf dem falschen Schiff unterwegs...

Noch ärmer wähne ich jene, die unverschuldet und guten - feststehenden - Glaubens sich auf diesem Schiff befinden und gar nicht merken, wohin der Kapitän, sein Steuermann und sein Maat das Schiff lenken. Zum Glück, und der Vorsehung vertrauend, wird Jesus nicht für die Dauer des gegenwärtigen, heftigen Sturmes im Schlaf bleiben; es gilt aber für jene verstärkt zu beten, die noch während des Sturmes über Bord gespült werden; es bleibt zu hoffen, dass für sie noch ein Beiboot zur Verfügung stehen wird.


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 agora 17. Juli 2020 
 

@Fink

Die Fäulnis-Hirten innerhalb der Kirche


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 Chris2 17. Juli 2020 
 

Wie war das nochmal mit Papst Paul VI.

Und dem Rauch Satans?


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 Gandalf 17. Juli 2020 

Armer Erzbischof!

Irgendwie auf dem falschen Schiff unterweg...


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 Chris2 17. Juli 2020 
 

"Wie oft sich Atatürk im Grab herumgedreht hat,

ist nicht überliefert".
Ein Journalist seinerzeit zum Besuch des ersten wieder islamistisch angehauchten Vorgängers von Erdolf dem Umwidmenden im Mausoleum für den Gründer der modernen Türkei.
Ersetze "Ataürk" durch "Johannes Paul II."...


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 Zeitzeuge 17. Juli 2020 
 

Das Institut war früher hui ( Caffarra, Melina!)und ist jetzt pfui!

EB Paglia ist "Wiederholungstäter" bzgl.

"Bilder", siehe Link!

Der Letztverantwortliche für die Demontage dieses

Instituts und den jetzigen Leiter dürfte allen

hier bekannt sein!

Custos quid de nocte?

kath.net/news/58782


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 Chris2 17. Juli 2020 
 

Müsste das Bild nicht konsequenterweise

zwei erwachsene Männer zeigen? Das Schifflein der Kirche als Amokfahrer auf dem See Genezareth. Komm Schöpfer Geist, kehr bei uns ein...


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 Fink 17. Juli 2020 
 

Die Fäulnis- Herde innerhalb der Kirche

Wie kann man den Tempel reinigen ?


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