Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Wir können NICHT schweigen!
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  15. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“

Medien: Haushaltsdefizit des Vatikans um 5 Millionen gestiegen

28. Juli 2024 in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der kleinste Staat der Welt muss auf seine Finanzen achten - Einnahmen von 1.152 Millionen Euro stehen Betriebsausgaben von 1.236 Millionen Euro gegenüber.


Rom (kath.net/ KAP)
Der Vatikan verzeichnet für das vergangene Jahr laut Medienberichten ein Haushaltsdefizit von 83 Millionen Euro. Das seien fünf Millionen mehr gewesen als im Jahr zuvor, berichtet die Zeitung "La Repubblica" (Freitag). Dass das Defizit nicht höher ausgefallen sei, liege an Ausgabenkürzungen und einer Aufwertung vatikanischen Immobilienvermögens, so die Zeitung auf Basis des Haushaltsberichts, der ihr nach eigenen Angaben vorlag.


Laut der kürzlich vom Wirtschaftsrat unter Leitung von Kardinal Reinhard Marx verabschiedeten Bilanz des Heiligen Stuhls standen Einnahmen von 1.152 Millionen Euro Betriebsausgaben von 1.236 Millionen Euro gegenüber. Vergangenes Jahr hatte der Heilige Stuhl keine Bilanz für 2022 veröffentlicht. 2023, so die "Repubblica" seien die Einnahmen um 28 Millionen Euro gestiegen, zugleich stiegen die Ausgaben um 33 Millionen. Wegen Inflation und hoher Energiepreise hatte der Kirchenstaat die Gehälter seiner Angestellten erhöht.
Der Heilige Stuhl erhebt weder Steuern noch hat er eine eigene Geldpolitik. Die einzigen Einnahmen sind Spenden, etwa durch den sogenannten Peterspfennig. Auch durch Vereinfachungen bei der Spendensammlung wurden 2023 über den Peterspfennig 48,4 Millionen Euro eingenommen, knapp fünf Millionen mehr als im Vorjahr (43,5). Durch die Säkularisierung der Gesellschaft dürften die Zuwendungen aus den reichsten und bisher spendenfreudigsten Ländern der Weltkirche, nämlich den USA, Italien, Deutschland, Spanien und Südkorea, auf Dauer zurückgehen.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 ThomasR 28. Juli 2024 
 

@Stefan Fleischer

Verbot von individuellen Zelebrationen an Seitenaltären der Petrusbasilika ist eindeutig römisch

(sicher kann man es umgehen und eine Pilgergruppe im Hotel mit dem Wunsch einer Hlg.Messe am Altar über dem Sarg vom heiligen Johannes Paul II oder des heiligen Johannes XXIII zu organisieren, es kann jedoch nicht Regel sein)

Ich hoffe auf eine Aufhebung wenigstens im Heiligen Jahr - es soll das 1. Heilige Jahr unter Verbot der Einzelzelebrationen in Petrusbasilika sein)- es ist eher weniger einladend.

Eine Konzelebration ist nicht höchste Errungenschaft des letzten Konzils.


1
 
 Stefan Fleischer 28. Juli 2024 

@ ThomasR

Ob die "liturgischen Kriege" durch Rom eingeleitet wurden oder durch wen sonst, das werden wir wohl erst am jüngten Tag sicher wissen.


0
 
 Fink 28. Juli 2024 
 

Ach was, der Vatikan bekommt sein Geld künftig anderswoher...

Z.B. vom Milliardär Bill Gates und seinen Stiftungen.
Z.B vom Pharmakonzern Pfizer. Immerhin hat sich Papst Franziskus mit dessen Chef (CEO) Albert Bourla (2021?) zweimal persönlich getroffen. Der Papst hatte sich massiv FÜR die neuartige mRNA-Impfung ausgesprochen. Dafür wird sich die Firma Pfizer doch revangieren, oder?
-Ironie aus-


4
 
 jabberwocky 28. Juli 2024 

Was sagt Jesus zu diesem Problem?

„Euer himmlischer Vater weiß, daß ihr das alles braucht. Euch aber muß es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen, dann wird euch alles andere hinzugegeben werden“. (Mt. 6,32 f)
Darum möchte ich den Schlußsatz des Artikels, „durch die Säkularisierung der Gesellschaft dürften die Zuwendungen (…) auf Dauer zurückgehen“ ändern:
Durch die Selbstsäkularisierung der Kirche dürften die Zuwendungen (…) auf Dauer zurückgehen.


5
 
 ThomasR 28. Juli 2024 
 

Heiliges Jahr 2025

(unter Beschränkungen die in Petrusbasilika 2021 eingeführt wurden- Verbot der individuellen Heiligen Messen an Seitenaltären- auch nach dem Messbuch des heiligen PAul VI- und Versetzung der alten Messe in eine Kapelle in den amerikanischen Grotten)

bringt Antwort ob die zahlungspflichtigen amerikanischen Pilger nach Rom kommen oder eher zuhause bleiben.

Die durch Rom eingeleiteten liturgischen Kriege helfen niemandem, insbesondere der Kirche nicht.

Turiner Tuch soll nur an einem Tag (4 Mai 2025) während eines Gebetstreffens mit Kard Pizzaballa öffentlich ausgestellt werden, sonst nur für geschlossene Jugendgruppen. Vermutlich um zu vermeiden, daß die Gläubigen nur nach Turin kommen.


2
 
 ThomasR 28. Juli 2024 
 

die großen amerikanischen STiftungen haben Vatikan ihre Gedlhähne zugedreht

und geben jetzt ihr Geld (=freiwillige Spenden) z.B. für Priesterausbildung in Afrika aus (das Stiftungsvermögen ist da). Ein Priesterseminar für altes Ritus soll in Afrika entstehen


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Der Petersdom feiert das 400-jährige Weihejubiläum: „Die Pfarrkirche der Welt“
  2. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  3. Australischer Bischof wird als oberster Kirchenrechtsexperte in den Vatikan berufen
  4. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  5. Immobilienprozess im Vatikan muss teils neu aufgerollt werden
  6. Nach Randalen und Pinkelattacken: Petersdom installiert Schutz für Hauptaltar
  7. US-Botschafter am Heiligen Stuhl, Burch: „Die moralische Autorität der Kirche ist unübertroffen“
  8. Norwegischer Bischof Varden: Der hl. Bernhard von Clairvaux „war und ist faszinierend“
  9. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  10. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  4. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  5. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  6. Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
  7. Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen
  8. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  9. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  10. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  11. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  12. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  13. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  14. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  15. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz