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Papst Franziskus: Im Vatikan gibt es keine Sondervermögen

26. Februar 2023 in Weltkirche, 11 Lesermeinungen
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Neuer Papsterlass verdeutlicht, dass Kurieneinrichtungen auf von ihnen erworbene Güter keinen "exklusiven Besitzanspruch" haben, sondern der Autorität des Papstes unterliegen.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Papst Franziskus hat per Gesetz festgelegt, dass es innerhalb des Heiligen Stuhls keine Sondervermögen geben darf. Einen entsprechenden Erlass (Motu Proprio) mit dem Titel "Il diritto nativo" (Das angeborene Recht) hat das vatikanische Presseamt (Donnerstag) veröffentlicht. Er trägt das Datum vom 20. Februar.

In dem Text heißt es: "Die Einrichtungen des Heiligen Stuhls erwerben und verwenden sie (die Güter) nicht für sich selbst, wie ein privater Eigentümer, sondern im Namen und mit der Autorität des Papstes für die Verfolgung ihrer institutionellen Zwecke, die ebenfalls öffentlich sind, und daher für das Gemeinwohl und im Dienst der universalen Kirche."


In der Vergangenheit hatte es in mehreren Untergliederungen des Heiligen Stuhls, etwa im Staatssekretariat oder in der Behörde für die Glaubensverkündigung, zum Teil erhebliche Sondervermögen gegeben. Einige davon waren faktisch der unmittelbaren Kontrolle und Verfügung durch den Papst entzogen.

In dem Motu Proprio heißt es nun: "Keine Institution oder Behörde kann einen privaten und exklusiven Besitzanspruch auf Güter des Heiligen Stuhls für sich reklamieren." Vielmehr sind "alle beweglichen und unbeweglichen Güter, einschließlich Bargeld und Wertpapieren, die von den kurialen Institutionen und den mit dem Heiligen Stuhl verbundenen Körperschaften in irgendeiner Weise erworben wurden oder werden, kirchliche öffentliche Güter und als solche Eigentum (...) des Heiligen Stuhls in seiner Gesamtheit und gehören daher (...) zu seinem einheitlichen, unteilbaren und souveränen Vermögen".

Mit den neuen Bestimmungen bekräftigt der Papst seine Linie einer Vereinheitlichung und Straffung der obersten Leitungsbehörde der katholischen Kirche. Unter anderem wegen unklarer Zuständigkeiten hatte es in der Vergangenheit immer wieder Finanzskandale im Vatikan gegeben.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


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Lesermeinungen

 AngelView 26. Februar 2023 
 

Was ist da jetzt die bessere Option?

Ich weiß nicht, was ich gefährlicher finde, ein "geheimes" Sondervermögen bei den einzelnen vatikanischen Behörden oder einen Papst, der sich zum alleinigen Herren über das "ganze" Kirchenvermögen generiert? Denn das ist die Konsequenz dieser Regelung.
Die neue Regelung hat genau so wenig Kontrollorgane und Durchsichtigkeit wie die alte, nur die Akteure sind ausgewechselt.

Mir fehtl da einfach ein neutrales Kontrollgremium mit der nötigen Vollmacht, wirklich draufzuschauen.

"Eigentümer" dieses Geldes ist das Volk Gottes, Rom - wer dort auch immer - ist NUR die Verwaltung.


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 Cejazar 26. Februar 2023 
 

Die Entscheidung ist m. E. richtig

Eine kuriale Behörde sollte kein Staat im Staate sein. Jedoch lassen dieErfahungen der Vergangenheit befürchten, dass als Folge Vermögen trickreich weiterhin dem direkten Zugriff des Staates entzogen werden.


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 ThomasR 26. Februar 2023 
 

@Chris2

Im Leben von einigen Bistümern eine entscheidende Rolle beginnen 1 neugeschaffane bürokratische Strukturen der Ordinariatsräte (wozu eigentlich geschaffen?)
und 2 die externe Beratung durch große sekuläre Beratungsfirmen (extrem kostspielig - es sind wenigstens im Fall von einem Bistum in Süddeutschland die Rechnungen in Millionenhöhe jährlich !=locker Budget von 1 Frauenhaus)
zu spielen

Auf jeden Fall die Gelder der Bischofsstühle unterliegen selbst so gut wie keiner Kontrolle weder durch Nuntius noch durch Bischofskongregation und dürfen nach Beliebigkeit in solche Projekte wie Wletbildverlag (Gesamtschaden von wenisgtens 120 Mio EUR über Jahre) investiert werden.

Dies beunruhigt mich sehr, auch daß das Thema bei der laufenden Synode wo alle Bischöfe anwesend sind nicht angesprochen wird

Diese Gelder werden dringendst im Lebenschutz gefragt.

Lebensschutz schafft ZUkunft für Christentum in Deutschland, die Rücklagen der Bischofsstühle bis auf manche caritative Ausgaben kaum


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 Chris2 26. Februar 2023 
 

@ThomasR

Dient das vielleicht schon der Vorbereitung auf das Schisma bzw. möglicher römischer Sanktionen? Man verschiebt Millionenwerte einfach woanders hin oder spielt so lange mit ihnen Ringelreihen, bis niemand mehr nachweisen kann, dass sie Krichenvermögen sind bzw. dem Bistum gehören? So wie beim Cum-Ex-Skandal? Vielleicht sind sich manche Bischöfe auch deswegen so sicher, dass sie mit der "anderen Kirche" zumindest die erste Zeit nicht "baden gehen" werden...


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 ThomasR 26. Februar 2023 
 

@Winthir

Transparenz gibt es seitens der Erzbistümer und beduaerlich nicht von allen Bischofsstühlen- finanzielle Transparenz seitens der Bischofsstühle slbst nur gegenüber dem Vatikan/dem Nuntius dringendst gefragt

Es gibt massive Verflechtung zwischen der Kirche und Industrie und solche Vorhaben der Kirche wie Weltbildverlag mit Gesamtschaden in einer dreistelligen Millionenhöhe bedaurlich kein Einzelfall. Diese Verflechtung ist auch durchzuschneiden.

Ausgerechnet während der Vorebreitung der angeblichen Transparenz wurden Finanzwerte wenisgtens von einem Erzbistum (auch in dreistelligen MIllionenhöhe )in die Kasse vom Bischofsstuhl verschoben.

Es fehlen angeblich Gelder um Frauenhäuser für ungewollt schwanger gewordene Frauen zu finanzieren, aber wenn man sich genau das Vermögen der Bischofsstühle anschaut (Ein Bischofsstühl braucht so gut wie keine Rücklgen, Kirchen gehören den schließlich Bistümern ) dann stellt man fest daß das Geld tatsächlich da ist.


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 winthir 26. Februar 2023 

Vermögen der bischöflichen Stühle (ThomasR) wird (neuerdings) öffentlich gemacht.

Das Bistum Osnabrück z. B. finanziert daraus vor allem Träger von Krankenhäusern und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, der Hilfe für Menschen mit Behinderungen, der Altenhilfe und der Betreuung von Obdachlosen.

(übrigens: soweit ich sehe, haben inzwischen alle deutschen Bistümer Transparenz geschaffen).


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 anjali 26. Februar 2023 
 

Keine Sondervermögen

Ich finde es eigenartig, so etwas wie Kommunismus.Kann der Papst persönlich dann über alles bestimmen? Und kein Geistlicher hat noch etwas? Weltgeistliche haben doch kein Armutsgelübde versprochen.


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 Zeitzeuge 26. Februar 2023 
 

Im Link eine Stimme aus Italien zum Thema!

beiboot-petri.blogspot.com/2023/02/nach-der-zentralisierung-der-macht.html


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 Karlmaria 26. Februar 2023 

Im Vatikan gibt es also Sondervermögen das keine Umschreibung von Schulden ist

Ich habe heute morgen schon an den Heiligen Franziskus gedacht der als er einmal von Räubern überfallen wurde buchstäblich nichts gehabt hat. Eigentlich ist der Vatikan auch arm im Gegensatz zu dem was manche oft denken. Viele arbeiten auch umsonst. Der Papst bekommt ja auch fast nichts außer dass ihm Sein Lebensunterhalt bezahlt wird. Im Osten gibt es den Heiligen Charbel den in der Ukraine und Russland wahrscheinlich jeder kennt. Der wurde einmal vom Räubern zusammengeschlagen und als sie dann sein Haus durchsucht haben da haben sich auch nichts gefunden außer ein paar Kartoffeln. Der Heilige Charbel hat sich dann dafür eingesetzt dass die Räuber nicht getötet werden. Daran habe ich gedacht weil es eben bei den Verhandlungen um einen Frieden in der Ukraine so einen Geist braucht. Wenn es keine Vergebung gibt kann nie Frieden werden. So einen wie den Heiligen Charbel brauchen wir damit Frieden wird. Heiliger Charbel bitte für uns!


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 ThomasR 26. Februar 2023 
 

in Deutschland wurden Vermögenswerte in Milliardenhöhe

u.A. in manchen Bischofsstühlen versteckt.

Diese Gelder sind dringendst an die Diözesen (zurück) übertragen und das Vermögen der Bischofsstühle, die keiner Kontrolle unterliegen z.B. auf 50 Mio EUR zu beschränken.

Die Bischöfe bekommen Ihre Gehälter von der Bundesrepublik und es gibt kein Grund die Vermögenswerte in den Bischofsstühlen zu lagern .

Hier braucht man tatsächlich viel mehr Transparenz und ich habe kein Verständnis dafür , dass DBK nicht geschafft hat, diese Transparenz zu schaffen

Diese Gelder werden gefragt in der Obdachlosenhilfe, für die schwangere Frauen in Not und für die Mission.
Die Gelder der Bischoftstühle würden ausreichen um wenigstens dutzend Frauenhäuser für schwangere Frauen in Not aufzubauen und über nächste 20 Jahren zu unterhalten. Haben die Gläubigen tatsächlich sich mit einer Petition an Papst Franziskus zu wenden?


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 Chris2 26. Februar 2023 
 

Einerseits richtig,

aber man sollte damit klug umgehen. Wenn jede Kurieneinrichtung weiß, dass ihr jedes Guthaben gleich wieder weggenommen wird, wird sie sich vielleicht nicht mehr darum bemühen bzw. sparen. Oder, um ein anderes Bild zu benutzen: Die Stadt Berlin kann Geld ausgeben, für was auch immer sie will - es wird immer Geld aus den anderen Teilen der Republik geben. Na ja, fast immer: Irgendwann kann oder will sie vielleicht wirklich niemand mehr vor dem Zusammenbruch retten...


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