Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  4. Kirche im Verfall
  5. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  6. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  9. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  10. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  11. THESE: Warum die UNO weg muss!
  12. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  13. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  14. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  15. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung

Nicht nur Kardinäle an der Spitze: Papst ändert Vatikanverfassung

22. November 2025 in Weltkirche, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Franziskus hat im März erstmals eine Ordensfrau zur Chefin des Vatikanstaats gemacht und dabei die geltende Verfassung umgangen - Nun hat Leo XIV. das vatikanische Grundgesetz im Sinne seines Vorgängers geändert.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP) 
Päpstliche Bestätigung für die erste Regierungschefin des Vatikanstaats: Die Leitung des Kirchenstaats ist ab sofort von Rechts wegen nicht mehr einem Kardinal vorbehalten. Auch ein "anderes vom Papst ernanntes Mitglied" kann der Kommission vorstehen, die den Zwergstaat leitet.
Eine entsprechende Verfassungsänderung des "vatikanischen Grundgesetzes" durch Papst Leo XIV. teilte das vatikanische Presseamt am Freitag mit. Sie erfolgte in Form eines "Motu Proprio", also eines vom Papst aus eigener Machtvollkommenheit beschlossenen Gesetzes.


Entscheidung von Papst Franziskus bestätigt
Bisher war der Artikel so formuliert, dass der Präsident der Kommission in jedem Fall ein Kardinal sein musste. Dies hatte Papst Franziskus (2013-2025) außer Acht gelassen, als er am 1. März die Ordensfrau Raffaela Petrini als erste Person ohne Kardinalsrang ins Präsidentenamt des Vatikanstaats beförderte.
Im Vatikanstaat haben der Papst und die Zentralverwaltung der katholischen Kirche ihren Sitz. Die aus Kardinälen und anderen Mitgliedern bestehende Kommission ist für die Gesetzgebung und Regierung des "Staates der Vatikanstadt" zuständig und untersteht unmittelbar dem Papst.
Artikel 8.1 des vatikanischen Grundgesetzes lautet nun: "Die Kommission für den Vatikanstaat besteht aus Kardinälen und anderen Mitgliedern, unter ihnen der Präsident, die vom Papst für fünf Jahre ernannt werden."

Leo: "Gereifte Lösungen konsolidieren"
Zur Begründung der Verfassungsänderung schreibt Papst Leo im jetzt veröffentlichten Motu Proprio, die Regierung des Vatikanstaates geschehe in einer geteilten Verantwortung. Deshalb sei es geboten, "einige Lösungen zu konsolidieren, die bisher gereift sind, um den Anforderungen an die Governance zu genügen, die immer komplexer und dringlicher werden".
Die Verfassungsänderung wurde laut Presseamt am Mittwoch (19. November) vom Papst unterschrieben. Sie trat mit ihrer Veröffentlichung zwei Tage später in Kraft.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Bild: Petersplatz, Archiv


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Daniel68 23. November 2025 
 

Locike : gezwungen: das sage ich ganz von mir aus!

Mich zwingt niemand, dass so darzustellen, um dem Modernismus die Tür ganz weit zu öffnen. Fûr mich und meine Geschwister war das durchaus Zwang. Haben wir aufbegehrt, gab es vom Vater eine körperliche Antwort und Thema erledigt. Wir haben unsere Kinder zwar auch zum Gottesdienst mitgenommen aber wenn sie ab einem gewissen Alter einmal nicht mit wollten, sind sie halt mit der Oma oder dem Kindermädchen zuhause geblieben. Früher undenkbar! Und Zwang läuft meist ins Gegenteil!


1
 
 Locike 23. November 2025 
 

@ lakota

Volle Zustimmung!
Das Gejammer über den Zwang resultiert aus der antiklerikaler Selbstbestimmung-Ideologie, die definitiv nicht der Liebe zu Gott und seiner Kirche entspringt.
Außerdem wird im Anthropozän der aggressive Atheismus nicht müde den jüngeren Generationen vorzugaukeln, dass es angebracht ist alles zu beklagen, was der erhabensten Spezies auf diesem Planeten suggerieren könnte, nicht sich selbst in die Mitte des Weltbildes zu stellen.


0
 
 Daniel68 23. November 2025 
 

lakota :Zwang …

Schule war sicherlich Zwang und nicht immer toll. Aber sonntags den Fußweg zur Kirche wenn man als Kind mitten im Spielen war, oder es draußen bitterkalt war und man lieber beim Ofen gesessen hätte. Dazu dann noch fûr uns Kinder ein alter Pfarrer der nur brüllte und von Verboten spricht. Texte in einer Sprache die uns fremd war. Der strenge Blick der Eltern sobald wir uns bewegt haben. Und dann die Kommunionspendung als Mundkommunion. Wir Kinder hatten derart Angst etwas falsch zu machen. Welche Freiheit erlebten unsere Kinder in den nach Konzil gefeierten Messen. Sie fühlten sich wohl und wurden mit einbezogen in dem der
Pfarrer sie zu sich nach vorne holte und sich einfach mit Ihnen auf die Stufen zum Altar setzte und mit Ihnen kindgerecht über das gehörte Evangelium sprach. Wir brauchten unsere Kinder nie zum Mitkommen zwingen weil die unbedingt mit wollten weil es so schön war. Viel freier und kindgerechter.


1
 
 lakota 23. November 2025 
 

Ich wundere mich immer wieder,

daß sich niemand beschwert, daß er als Kind "gezwungen" wurde in die Schule zu gehen, oder zu diversen Impfungen ect.

Der "Zwang" sonntags in die Kirche zu gehen, muß schon besonders furchtbar gewesen sein, daß man als Erwachsener immer noch nicht sehen kann, welches Geschenk die Hl.Messe ist und dieses seinen Kindern weitergeben möchte.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  2. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  3. Vatikan prüft Teilnahme an Trumps Friedens-Rat für Gaza
  4. Kurienerzbischof Gallagher: Leihmutterschaft ist eine „neue Form des Kolonialismus“
  5. „Synoden sind gute, nützliche Instrumente zur Entwicklung praktischer pastoraler Strategien, aber…“
  6. Vatikan hebt Pfarraufhebungen in US-Diözese Buffalo auf
  7. Latein nicht mehr erste Amtssprache im Vatikan

Kurie

  1. Diese Vatikanbeamten verlesen die Reden des kranken Franziskus
  2. Den Glauben zu bewahren
  3. Papst Franziskus: Im Vatikan gibt es keine Sondervermögen
  4. Vatikan sichert sich weitere Befugnisse bei Ordensneugründung
  5. Vatikan regelt Funktion des Postulators in Heiligsprechungsverfahren
  6. Vatikan überprüft auch die Entwicklungsbehörde
  7. Vatikan begrenzt Amtszeit für Leitung katholischer Laienverbände







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  3. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  9. Kirche im Verfall
  10. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  11. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  12. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  13. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  14. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  15. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz