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Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg

7. Mai 2026 in Deutschland, 52 Lesermeinungen
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Der ‚Ökumenische Arbeitskreis BDSM und Christsein‘ will das Thema ‚sadomasochistische Sexualpräferenzen‘ nach eigenen Angaben‚aus der Tabu-Ecke holen‘.


Würzburg (kath.net/jg)
In Würzburg findet dieses Jahr der 104. Deutsche Katholikentag statt. Mit dabei ist auch der „Ökumenische Arbeitskreis BDSM und Christsein“, der mit einem eigenen Stand auf der „Kirchenmeile“ vertreten sein wird.

Nach eigener Definition versteht sich der Arbeitskreis als „Christen aus verschiedenen Konfessionen, die sich mit Erotik und Sexualität insbesondere im Bereich sadomasochistischer Sexualpräferenzen beschäftigen.“ Er möchte „dieses Thema aus der Tabu-Ecke holen. Wegen Gott müssen wir das Schlafzimmer nicht verdunkeln.“


Weiter heißt es auf der Internetseite des Arbeitskreises: „Lasst uns offen und liebevoll über Erotik und Sexualität und über unseren Glauben reden. Denn Schweigen stützt Vorurteile. Wir möchten Informationen über einvernehmlich gelebten BDSM aus christlicher Sicht anbieten. Wir wollen Menschen dabei unterstützen, ihre eigene Sichtweise auf dieses Thema zu entwickeln.“

Der Internetseite des Arbeitskreises ist eine Definition von BDSM zu entnehmen. Es handle sich dabei um eine Sammelbezeichnung. BD steht für „Bondage & Discipline“, also fesseln und gefesselt werden; SD für „Dominanz und Submission“, also erotisches Machtgefälle; SM schließlich für „Sadomasochismus“, also Lust an Schmerzen usw. und die Lust diese anderen zu bereiten.

Ebenfalls auf der Kirchenmeile vertreten ist das „Netzwerk katholischer Lesben“, nach Eigendefinition ein „spirituell unabhängiges, vielfältiges, katholisch und feministisch geprägtes Netzwerk frauenliebender Frauen“. 

 


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