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Kardinal Müller: Geld war bei Papstwahl nicht entscheidend

2. Mai 2026 in Chronik, 1 Lesermeinung
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Koordinator des vatikanischen Wirtschaftsrats gab Einblick in Gespräche bei Vorkonklave


Rom (kath.net/KAP) Die finanzielle Lage des Vatikans hat nach Einschätzung von Kardinal Gerhard Ludwig Müller bei der Wahl des ersten US-amerikanischen Papstes keine wichtige Rolle gespielt. Das sagte der deutsche Kurienkardinal am Dienstagabend bei einer Buchvorstellung in Rom.

Zwar habe der Münchner Kardinal Reinhard Marx als Koordinator des vatikanischen Wirtschaftsrats beim sogenannten Präkonklave (Vorkonklave) einen ganzen Tag nur über die finanzielle Lage des Vatikans und des Heiligen Stuhls gesprochen, führte Müller aus. Doch habe dies auf die Wahl des Papstes wenig Einfluss gehabt, da es um nicht weniger als den Nachfolger des Apostels Petrus gegangen sei, so der Kurienkardinal.


Müller äußerte sich bei der Vorstellung des Buchs "Papi, Dollari e Guerre" ("Päpste, Dollars und Kriege") des italienischen Journalisten Massimo Franco. In dem auf Italienisch vorliegenden Buch zeichnet Franco die komplizierte Geschichte der Beziehungen zwischen den USA und dem Vatikan seit dem 19. Jahrhundert bis zur jüngsten Papstwahl nach.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto Kardinal Müller (c) Michael Hesemann


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Lesermeinungen

 Ut_unum_sint 2. Mai 2026 
 

Koordinator…

…ist Card. Marx. Die Einblicke gab der ehem. Glaubenspräfekt, inkl der Tatsache, dass Card. Marx über die finanzielle Situation berichtete.


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