Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  7. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  8. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  11. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  12. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  15. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“

Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen

3. Mai 2026 in Österreich, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Abschluss eines Ausflugs, der spontan organisiert war nach anfänglichem Zögern und zu unterschiedlichen Einschätzungen geführt hatte - Sr. Bernadette: Erleben des Papstes ein "Highlight"


Salzburg (kath.net/KAP) Die drei Augustiner-Chorfrauen aus dem Kloster Goldenstein bei Salzburg sind am Freitagabend von ihrer kurzfristig angetretenen Romreise zurückgekehrt. Nach Angaben aus ihrem Umfeld trafen die hochbetagten Ordensfrauen am Nachmittag gegen 16 Uhr am Flughafen München ein und erreichten am frühen Abend wieder ihr Kloster.

Die Reise, die im Vorfeld von widersprüchlichen Informationen und Spannungen begleitet war, fand damit ihren Abschluss. In einer am Freitagabend verbreiteten Pressemitteilung ihres Unterstützerkreises wurde die Wallfahrt als "ereignisreich" und "glücklich" beschrieben. Die Schwestern hätten in Rom herzliche Aufnahme gefunden und im Rahmen der Generalaudienz auch Papst Leo XIV. begegnet. Für die Frauen, die alle über 80 Jahre alt sind, sei damit ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen.

Zugleich wurden in der Aussendung Vorwürfe gegen Darstellungen aus dem Umfeld des Apostolischen Kommissars zurückgewiesen. Mehrere öffentliche Aussagen seien "unzutreffend" gewesen, etwa hinsichtlich eines angeblichen Reiseverbots oder der Erreichbarkeit der Schwestern während ihres Aufenthalts. Der Unterstützerkreis betonte, man habe sich vor der Abreise über die rechtliche Situation rückversichert.


Auch im Gespräch mit Kathpress unterstrich die Sprecherin der Schwestern, Christine Wirtenberger, dass die Reise letztlich nach sorgfältiger Abwägung erfolgt sei. Auslöser sei ein Angebot anonymer Unterstützer gewesen, die den Ordensfrauen die seit langem gewünschte Pilgerfahrt ermöglichen wollten. Nach medizinischen Abklärungen und organisatorischen Vorbereitungen sei es jedoch zu einem kurzfristigen Richtungswechsel gekommen: Noch wenige Tage vor der Abreise hätten die Schwestern aus Sorge vor möglichen Konsequenzen gezögert.

Erst in letzter Minute sei die Entscheidung gefallen, die Reise doch anzutreten. Laut Wirtenberger habe es keine ausdrückliche Untersagung gegeben; entsprechende Rückmeldungen habe man unter anderem auch aus dem Ordensdikasterium in Rom erhalten. Die kurzfristige Umsetzung - die Flüge für die Schwestern und ihr Pflegepersonal seien erst Stunden davor am Dienstag gebucht worden - habe allerdings dazu geführt, dass frühere öffentliche Absagen der Reise nicht mehr korrigiert werden konnten.

Schwierige Kommunikation

Für Aufregung habe auch gesorgt, dass die Ordensfrauen während der Reise nur eingeschränkt telefonisch erreichbar waren, zumal ihre Mobiltelefone im Ausland nicht funktioniert hätten. Demnach sei es für sie nicht möglich gewesen, Anrufe entgegenzunehmen, sagte Wirtenberger. Etwaige Versuche ihrer Vorgesetzten, sie während ihres Aufenthalts in Rom zu kontaktieren, seien daher erfolglos geblieben. Allerdings wäre es sehr wohl möglich gewesen, die Helferinnen zu kontaktieren, so die Pressemitteilung.

Eine der Schwestern, Sr. Bernadette, bestätigte im Telefonat mit Kathpress, dass die Entscheidung zur Romfahrt nicht unter Zwang erfolgt sei. Man habe "lange hin und her überlegt", schließlich aber bewusst zugestimmt. Die Reise bedeute ihr persönlich sehr viel: Die Eindrücke aus Rom und das Erleben des Papstes seien ein "Highlight des Lebens", das ihr niemand mehr nehmen könne.

Konflikt um Kloster

Hintergrund ist ein seit Monaten andauernder Konflikt um den künftigen Verbleib der Schwestern im Kloster Goldenstein. Unterschiedliche Darstellungen über Zuständigkeiten, Entscheidungsprozesse und Einflussnahmen hatten zuletzt wiederholt für Irritationen gesorgt. Auch im Zusammenhang mit der Romreise gab es divergierende Einschätzungen seitens der zuständigen kirchlichen Vertreter und des Unterstützerkreises hinsichtlich des Ablaufes und der Voraussetzungen.

Nach ihrer Rückkehr äußerten die Schwestern den Wunsch, nun wieder mehr Ruhe zu finden. Man hoffe, künftig ein Leben "unter Achtung von Würde und Freiheit" führen zu können, hieß es in der von ihren Helferinnen verbreiteten Pressemitteilung.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Gandalf 4. Mai 2026 

Die Schwestern sind durchaus fromm und nett...

... aber wer solche Berater als Freunde hat... Gute Nacht!


1
 
 Tuotilo2 4. Mai 2026 
 

Langsam wird die Sache schwer erträglich.
Ich gönne den drei Schwestern den Rom-Aufenthalt und das Erlebnis der Papst-Audienz – aber zu welchem Preis ist das geschehen! Musste es wirklich so eine Hauruck-Aktion sein, mit der man nun auch den sicher wohlwollenden Erzabt Auer vor den Kopf gestoßen hat?
Der sogenannte Helferkreis hat freilich seine eindrücklichen Bilder bekommen und kann sein Narrativ von den bösen autoritären Kirchenmännern, die drei fröhlichen Nonnen jeden Herzenswunsch abschlagen, weiterspinnen – die meisten Medien machen da gerne mit.
Die Schwestern äußern den Wunsch nach „mehr Ruhe“. Hoffentlich akzeptiert der Helferkreis diesen Wunsch für ein paar Wochen. Ausreichend Material für das nächste Buch gibt es ja jetzt...


1
 
 ThomasR 3. Mai 2026 
 

meine Vorstellung wäre, dass HW Grassl zu den Schwestern einzieht

und eine HAus-und Gebetsgemeinschaft mit ihnen auch als ihrer Vorsteher bildet

(wegen dem betagten Alter der Schwestern wäre Zölibatgelübde vom niemanden damit auch gefährdet)


0
 
 MarinaH 3. Mai 2026 
 

wer lang fragt....

wahrscheinlich haben sie sich gedacht "wenn wir erst fragen und einen Ablehnung kriegen, sind wir im Ungehorsam, also fragen wir erst gar nicht....", oder so ähnlich ?

Aber so ist das Ordensleben, einfach ungefragt und unerlaubt zu machen, zu was man gerade Lust hat, widerspricht dem Gehorsamsgelübde...


1
 
 Succentor 3. Mai 2026 
 

Schwierige Geschichte

Den Ordensschwestern sei der Ausflug und das Erlebnis der Papstaudienz herzlich gegönnt. Schwierig ist, wie inzwischen verschiedene Seiten das Ganze ausschlachten und hin- und herzerren, sodass es inzwischen eine totale Verworrenheit gibt. Besonders negativ finde ich, dass sich der dubiose und hinterhältige Wolfgang Rothe den Schwestern angedient hat und diese unterstützt, ebenso der vatikanische Dampfplauderer No. 1, Andreas Englisch.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  5. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen
  6. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  7. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  8. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  9. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  10. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  11. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  12. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  13. 'Ein Akt der Hoffnung': US-Bischöfe weihen die USA dem Heiligsten Herzen Jesu
  14. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  15. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz