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| ![]() „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDUvor 3 Stunden in Familie, 2 Lesermeinungen Die Nachricht über den Familienzuwachs des CDU-Bundestagsabgeordneten und Drogenbeauftragten Hendrik Streeck sorgt für heftige Debatten und scharfe Kritik von Birgit Kelle Berlin (kath.net/gem/rn) Die Nachricht über den Familienzuwachs des CDU-Bundestagsabgeordneten und Drogenbeauftragten Hendrik Streeck sorgt für heftige Debatten. Während Boulevardmedien von „Babyglück“ schreiben, übt die bekannte Publizistin Birgit Kelle im Magazin IDEA fundamentale Kritik. Sie wirft dem Politiker vor, deutsche Gesetze zu umgehen und das Kind zum Handelsobjekt zu degradieren. Der Fall Hendrik Streeck und sein Partner Paul Zubeil, die im US-Bundesstaat Idaho vermutlich mithilfe einer Leihmutter Eltern geworden sind, schlägt politische Wellen. In Deutschland ist Leihmutterschaft gesetzlich verboten. Dass ausgerechnet ein prominenter Volksvertreter diese Rechtslage im Ausland umgeht, empfindet Birgit Kelle als Affront gegen den Rechtsstaat und das christliche Menschenbild. Kelle weist den Vorwurf zurück, Kritik an diesem Vorgehen sei lediglich Ausdruck „konservativer Missgunst“. Vielmehr gehe es um echte Menschenfreundlichkeit gegenüber den Schwächsten. Kelle kritisiert, dass Kinder in solchen Modellen „bestellt und verkauft“ werden. Sie warnt vor der Benutzung des weiblichen Körpers, bei dem Mütter gesundheitliche Risiken eingehen und ihnen das Neugeborene unmittelbar „entrissen“ werde. Es stehe die Frage im Raum, ob man applaudieren müsse, wenn Regierungsbeauftragte deutsche Gesetze offen umgehen und sich dafür in der Presse feiern lassen. Besonders brisant ist der Fall für die CDU. Offiziell lehnt die Partei Leihmutterschaft ab. Kelle stellt daher die Frage nach der Glaubwürdigkeit der Union in Lebensschutzthemen, während die Parteiführung zum Fall Streeck bislang weitgehend schweigt. Scharf ins Gericht geht die Autorin auch mit kirchlichen Stimmen, die Leihmutterschaft relativieren. Den Vergleich mit der Gottesmutter Maria, den manche Theologen ziehen, nennt sie absurd: Gott habe Maria das Kind nicht weggenommen, um es zu verkaufen. „Selbst Gottes Sohn brauchte eine liebende Mutter“, so Kelle. Wer Mütter für entbehrlich erkläre, verlasse das christliche Fundament. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() Lesermeinungen
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