Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Österreich: Ab Montag verpflichtender Mund-Nasenschutz bei Gottesdiensten
  2. Vatikan gegen Mahlgemeinschaft von Katholiken und Protestanten
  3. USA: Zweiter Fall eines ungültig getauften Priesters
  4. Berlin: „Antisemitismus-Beauftragter“ will Pacelli-Allee umbenennen
  5. 27 deutsche Ärzte ersuchen Bischöfe um Erlaubnis der Mundkommunion
  6. 'Kirche, Sex und Sünde' - Fake-News-Alarm durch Kardinal Marx & Friends
  7. 'Synodaler Weg' braucht (fast) kein Mensch
  8. Linke US-Verfassungsrichterin Ginsburg an Krebs gestorben - Kommt katholische Höchstrichterin?
  9. Berliner Christenverfolgung
  10. Diesen Corona-Irrsinn versteht niemand mehr
  11. Bischof Oster kritisiert Unterstützung von „She decides“ durch Maria Flachsbarth/Kath. Frauenbund
  12. Diese Ablehnung aus Rom war deutlich genug
  13. Schönstatt-Gründer Pater Kentenich ein Missbrauchstäter?
  14. Kardinal Woelki warnt vor Entstehung einer deutschen Nationalkirche
  15. Aus dem Star, der Himmel und Erde gemacht hat, wird also ein Sternchen. Kyrie eleison!

Vatikan lässt Papstbasiliken desinfizieren

16. Mai 2020 in Chronik, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vatikanischer Hygiene-Experte: "Ziel ist es, die Zahl aller Bakterien, Viren und sonstigen Erreger in den Gotteshäusern zu reduzieren".


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)

Der Vatikan lässt die großen Papstbasiliken in Rom vor ihrer Wiedereröffnung von speziell geschultem Personal gründlich desinfizieren. "Ziel ist es, die Zahl aller Bakterien, Viren und sonstigen Erreger in den Gotteshäusern zu reduzieren", sagte der vatikanische Hygiene-Experte Andrea Arcangeli am Freitag.

 

Von der Aktion wurden entsprechende Fotos veröffentlicht. Darauf sind Reinigungskräfte in Ganzkörper-Schutzanzügen zu sehen, die im Innern des Petersdoms Chemikalien versprühen. Die Arbeiten erfolgten zum Beispiel vor Michelangelos weltberühmter Marmor-Pieta sowie um die Bronze-Statue des Heiligen Petrus von Arnolfo di Cambio. Bei den eingesetzten Substanzen handle es sich um Präparate mit Chlor und Alkohol, erläuterte Arcangeli. Diese würden umsichtig eingesetzt. Schließlich dürften keine ätzenden Substanzen auf die wertvollen Kunstgegenstände gelangen.


 

Bereits seit Tagen bereitet der Vatikan die Wiedereröffnung für öffentliche Gottesdienste nach dem Corona-Lockdown vor. In Italien sind Messfeiern ab Montag wieder erlaubt - unter strengen Seuchenschutzauflagen. Der Vatikan plant bei Festmessen zusätzlich den Einsatz von Thermoscannern zur Messung der Körpertemperatur.

 

Die vier direkt dem Papst unterstellten Basiliken in Rom sind San Giovanni in Laterano, der Petersdom, Sankt Paul vor den Mauern und Santa Maria Maggiore. Der Petersdom gilt mit einem Fassungsvermögen von mehreren Tausend Personen als eines der größten Kirchengebäude der Welt.

 

Für jede Papstbasilika sollen spezifische Zugangsregeln gelten. Im Petersdom werde die päpstliche Gendarmerie in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt des Vatikans eine Teilnehmerbeschränkung bei liturgischen Feiern umsetzen, hieß es.

 

Das italienische Innenministerium hatte kürzlich für Gottesdienste in Kirchengebäuden eine Obergrenze von 200 Teilnehmern verfügt; unter freiem Himmel sollen es maximal 1.000 Gläubige sein. Der Vatikanstaat und die außerhalb gelegenen Papstbasiliken, die zum exterritorialen Besitz des Heiligen Stuhls gehören, unterstehen allerdings nicht der italienischen Gesetzgebung.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 

Foto: Petersbasilika wird desinfiziert © Armin Schwibach, Kath.net


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Montfort 18. Mai 2020 

"...sonstige Erreger..."

werden leider mit einer Überzahl an unkoordinierten, überzogenen und großteils widersprüchlichen biswidersinnigen Regelungen derzeit massenhaft in der kirchlichen "Angst-um-sich -selbst-Atmosphäre" verbreitet. Dagegen gibt es kein "Desinfektionsmittel", sehr wohl aber ein "Gegenmittel": persönliche Bekehrung zu Gott und echte Zuwendung zum Nächsten.

Es wäre doch großartig, wenn das wieder verkündet werden könnte...


2

0
 
 Federico R. 17. Mai 2020 
 

@nemo udeis

Recht haben Sie zumindest im Hinblick auf das störende und für manche direkt lustvolle Händeschütteln beim Friedensgruß. Wie immer wieder zu erleben, werden von fortlaufend sich schnäuzenden und hustenden Gottesdienstbesuchern den Banknachbarn treuherzig die Hände hingestreckt. Der Pfarrer hat‘s ja gesagt: „Geben wir uns einander die Hand als Zeichen ...“
Und wenn man aus bestimmten Gründen dies nicht möchte, muss man zu allerlei Verrenkungen bereit sein. Man will ja auch niemandem wehtun.

Mein Vorschlag: Den Gottesdienst nach dem Schlusssegen und dem offiziellen Entlassungsspruch „Gehet hin in Frieden!“ beenden mit der Aufforderung des Zelebranten, sich gegenseitig ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung zu geben.


2

0
 
 Federico R. 17. Mai 2020 
 

Für gläubige Katholiken bietet Weihwasser vor "sonstige Erreger" natürlich optimalen Schutz.

Desinfektionsmaßnahmen gegen Viren und Bakterien sind total überflüssig, weil diese bösen Winzlinge nach so langer Schließung der Gotteshäuser eh nicht mehr am Leben sind. Also nichts als reine Show. Wie so vieles in Coronazeiten.


10

0
 
 SalvatoreMio 17. Mai 2020 
 

Coronavirus-Wahn

Ich habe mal gelesen, dass Frohsinn, freundliche Worte, frische Luft, Schönes denken und tun das Herz weitet und hilft, gesund zu bleiben. Herz und Lunge gehören zusammen, wie alle Glieder des Leibes. - Jetzt aber heißt es: "Klappe dicht", Mundschutz; zuhause bleiben! Und das soll der Gesundheit dienen? - Von dem Wahnsinn, der an Glaubenslosigkeit grenzt, und sich seit 2 Monaten in der Kirche Christi abspielt, braucht man nicht mehr zu reden!


10

0
 
 Lilia 16. Mai 2020 
 

Bitte auch die Casa Santa Marta und die Räume von Nacktselfie-Bischof Zanchetta und Konsorte mitdesi

Wenn schon, denn schon!!


10

0
 
 nemo udeis 16. Mai 2020 
 

Was spricht eigentlich gegen eine gelegentliche "Grundreinigung" von Kirchen? Auch mit Desinfektionsmittel? Natürlich nicht täglich, aber 1-2mal im Jahr?

Wenn ich beobachte, wie sich gerade die älteren, zur Hauptklientel, aber auch Risikogruppe zählenden Mitglieder in unseren Kirchen verhalten, muss ich nur den Kopf schütteln.

Markierte Plätze? Interessieren nicht. - Abstand? Fehlanzeige. - Mund-Nase-Schutz? Stört nur. - "Niesetikette"? Hatten wir noch nie, lieber den Rotz in die Kommunionhand, als an den Ärmel des Festagsgewands.

Die Hygienemaßnahmen zu übertreiben, ist nicht gut. Hygienemaßnahmen zu verteufeln, ist rücksichtslos.


2

9
 
 Lamartine 16. Mai 2020 
 

komplett unsinnig!

Wo wochenlang niemand da war, sind auch keine lebensfähigen Viren. Eine Aktion für die Kamera! Oder ging vorher ein Infizierter rum und hat das alles angehustet?


14

0
 
 Christa.marga 16. Mai 2020 
 

Unsinnig

Es durfte ja niemand mehr hinein in die Kirchen. Falls da ein Corona-Virus drinnen war, dann hat der das nach der langen Zeit der Sperre bestimmt nicht überlebt. Was soll dann diese Aktion? Normale Reinigung ist ausreichend.

Was für eine Verschwendung von Desinfektionsmitteln, die wären in Krankenhäusern sinnvoller angewendet. Hoffentlich nehmen die Kunstschätze in den Kirchen keinen Schaden. Wenn ich da z. B. an die Vergoldungen denke...

Die Dämpfe der gesprühten Desinfektionsmittel schaden bestimmt mehr, als sie nutzen.


12

0
 
 Aschermittwoch 16. Mai 2020 
 

Die wichtigste Station nicht vergessen!

"Ziel ist es, die Zahl aller Bakterien, Viren und sonstiger Erreger zu reduzieren".
Das Ziel ist klar. Aber wo anfangen? Bei der Kurie wäre es sinnvoller! Zu erst dort!


9

0
 
 Gandalf 16. Mai 2020 

Surreale Entwicklung

Vor allem sinnlos... Die Basilika war wochenlang zu, kein Corona-Virus der Welt hat dort überlebt, reine Panikshow, sonst nichts.


15

0
 
 SCV 16. Mai 2020 
 

Sauberkeit und Hygiene sind urchristlich

Sauberkeit und Hygiene sind urchristliche Prinzipien.
„Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen. Säubert die Hände, ihr Sünder, und reinigt die Herzen, ihr Wankelmütigen.“ Jakobus 4,8.
Daher ist es richtig, dass nicht nur in Zeiten der Corona-Pandemie die Prinzipien der Hygiene gelten. Wenn ich sehe wieviele Leute sich nach dem Toilettengang oder vor dem Essen die Hände nicht waschen, dann wundere ich mich nicht über die Verbreitung von Krankheiten. Es gibt sogar Schmierfinken, die öffentlich stolz darauf sind dass sie Hygienestandards nicht einhalten und damit andere gefährden!
Zur christlichen Hygiene gehört allerdings auch die Hygiene der Seele. Gebet und die Beichte helfen, die Seele zu reinigen.


6

0
 
 Robertus 16. Mai 2020 
 

Anstatt die weltlichen Behörden im Coronaviruswahn übertreffen zu wollen, wäre von unserer kirchlichen Seite die Rückkehr zur Normalität angesagt, die lautet: Wir sind in Gottes Hand. Da sind wir sicher. Mehr als sterben können wir nicht. Und selbst da fallen wir in seine Hand. Leben wir doch wieder eine Kultur des Vertrauens. Erwarten wir voneinander nicht Ansteckung und Verderben, sondern das Gute. Stehen wir einander bei. Lassen wir uns nicht zu Unmenschen machen, die sich auf Befehl maskieren, obwohl doch selbst die WHO und der Weltärztekammerpräsident nichts von der Maskenpflicht halten. Eröffnen wir in unseren Kirchen und Gemeinden wieder einen Raum des Vertrauens und der Offenheit, nicht der Maskierung. Lassen wir die Masken fallen und spielen das falsche Spiel der Politik nicht weiter mit.


11

2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. Pressburger Erzbischof: In Pandemie Kraft aus dem Glauben ziehen
  2. Diesen Corona-Irrsinn versteht niemand mehr
  3. Jim Caviezel: Verbot des Kirchenbesuches ist Form der Christenverfolgung
  4. Österreich: Ab Montag verpflichtender Mund-Nasenschutz bei Gottesdiensten
  5. Kardinal Hollerich: Corona-Pandemie hat Säkularisierung Europas beschleunigt
  6. Keine Mundkommunion: Bischof bittet Ehepaar um Entschuldigung
  7. Erzbischof Cordileone: ‚Messe ist Quelle und Höhepunkt unseres Glaubens’

Vatikan

  1. Marx bleibt Koordinator des Vatikanischen Wirtschaftsrats
  2. China: Wie es der regimetreuen und der Untergrund-Kirche zwei Jahre nach dem Abkommen ergeht
  3. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie
  4. Medien: Früherer Nuntius in Paris soll vor Gericht
  5. Kurienerzbischof Paglia retweetet Foto mit mehreren nackten Erwachsenen und Kindern
  6. Vatikan lässt Mobilgeräte von Banker beschlagnahmen
  7. Kardinal Zen: Keine Antwort auf ‚dubia’ zu China








Top-15

meist-gelesen

  1. Berliner Christenverfolgung
  2. Schönstatt-Gründer Pater Kentenich ein Missbrauchstäter?
  3. Österreich: Ab Montag verpflichtender Mund-Nasenschutz bei Gottesdiensten
  4. 'Kirche, Sex und Sünde' - Fake-News-Alarm durch Kardinal Marx & Friends
  5. Vatikan gegen Mahlgemeinschaft von Katholiken und Protestanten
  6. Diesen Corona-Irrsinn versteht niemand mehr
  7. Priester in Italien auf offener Straße erstochen
  8. Bischof Oster kritisiert Unterstützung von „She decides“ durch Maria Flachsbarth/Kath. Frauenbund
  9. USA: Zweiter Fall eines ungültig getauften Priesters
  10. Berlin: „Antisemitismus-Beauftragter“ will Pacelli-Allee umbenennen
  11. Linke US-Verfassungsrichterin Ginsburg an Krebs gestorben - Kommt katholische Höchstrichterin?
  12. Die Helden von Berlin - Trotz Corona mehr als 3000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben
  13. 27 deutsche Ärzte ersuchen Bischöfe um Erlaubnis der Mundkommunion
  14. Erzbischof Gänswein aus Krankenhaus in Rom entlassen
  15. 'Synodaler Weg' braucht (fast) kein Mensch

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz