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Säkularisierung der Gesellschaft nimmt zu, Gott wird aus ihr verbannt

4. Februar 2020 in Chronik, 3 Lesermeinungen
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Der US-Prediger Franklin Graham übt nach Absagen in England deutliche Kritik an der Einschränkung der Redefreiheit: "Wenn wir für die Bibel einstehen, können wir der Hassrede bezichtigt werden."


Liverpool (kath.net) Der US-Prediger Franklin Graham hat sich gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) besorgt über Einschränkungen der Redefreiheit geäußert und Homophobie-Vorwürfe zurückgewiesen. Hintergrund ist eine Acht-Städte-Tour von Graham im Frühjahr durch Großbritannien. Dabei wurden plötzlich bereits vertraglich festgelegte Veranstaltungen in Liverpool und Glasgow abgesagt. Anlass dafür ist, dass Graham beim Thema Homosexualität ganz klar auf biblischer Linie ist, wofür er in England als „homophober Hassprediger“ beschimpft wird.


Der Betreiber der Arena ACC Liverpool, wo die Veranstaltung stattfinden sollte, verkündete die Absage vor wenigen Tagen. Die Veranstaltung habe laut dem Veranstalter eine spaltende Wirkung. Mehrere Aussagen Grahams seien „unvereinbar mit unseren Werten“, so die „ACC Liverpool Group“. Auf welche Stellungnahmen Grahams das Unternehmen sich genau bezieht, teilte dieser auf idea-Anfrage nicht mit.

Solche Aussagen und Reaktionen seien ein Riesenthema für alle Christen, sagte Graham idea. „Wenn wir für die Bibel einstehen, können wir der Hassrede bezichtigt werden.“ Er predige niemals gegen Menschen – weder gegen Homosexuelle noch gegen Muslime. Es geht immer um die Botschaft Jesu Christi, der zufolge alle Menschen Sünder seien: „Gott liebt uns, er ist für uns alle gestorben und auferstanden. Das ist die Gute Nachricht für alle. Ich glaube, dass die Bibel vom Anfang bis zum Ende Gottes Wort ist.“ Die Säkularisierung der Gesellschaft nehme zu, Gott werde aus ihr verbannt. Millionen Menschen wüssten noch nichts von Gott. Sie probierten in ihrem Leben vieles aus, das die Leere aber noch vergrößere.

Am 20. Juni 2020 wird Franklin Graham erstmalig für eine Evangelisation nach Deutschland kommen. Die Veranstaltung wird in der Kölner Lanxess-Arena stattfinden. Franklin Graham ist der älteste Sohn des US-Baptistenpredigers Billy Graham (1918–2018). Dessen letzter Großauftritt in Deutschland fand 1993 bei der Großevangelisation von proChrist in Essen statt.


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Lesermeinungen

 Spondeo 4. Februar 2020 
 

Auf zur Veranstaltung am 20.Juni - setzen wir ein Zeichen!

Widerstand ist der einzige Weg, die Schweigespirale zu durchbrechen.
Derjenige, der jdn als "homophoben Hassprediger" beschimpft, wird ausnahmslos auf Verleumdung geklagt
2. Werte werden nicht beliebig von Vereinen definiert, sondern sind die christlichen, allumfassenden und auch europäischen.


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 PerryR 4. Februar 2020 

Jesus wäre heute ...

... auch ein "Hassprediger" und sein Facebookaccount wäre garantiert wegen "Hatespech", "Homophobie" und "Rassismus"(=Kritik am Islam) gesperrt, bleiben wir standhaft!


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 Quirinusdecem 4. Februar 2020 
 

Es braucht nicht viel.....

der Satz:"...Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.; niemand kommt zum Vater denn durch mich...." reicht bereits aus umd als Fundamentalist bezeichnet zu werden , der alle anderen diskriminiert und sich damit natürlich der "Hate speech" schuldig macht und daher in die faschistische Ecke gestellt werden darf und für vogelfrei erklärt wird!


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