Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  5. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  6. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  7. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  8. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  9. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  10. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  13. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  14. Leere der kirchlichen Lehre
  15. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn

Lebensschützerin in Großbritannien vor Gericht, weil sie Gespräche angeboten hat

21. Februar 2025 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


‚Bin hier um zu reden, wenn Sie wollen‘ war auf dem Schild zu lesen, mit dem Livia Tossici-Bolt vor einer Abtreibungsklinik in Bournemouth stand.


Bournemouth (kath.net/LifeNews/jg)
In Großbritannien wird am 6. März ein Gerichtsprozess gegen Livia Tossici-Bolt (63), eine pensionierte Medizinerin, beginnen. Tossici-Bolt hat vor einer Abtreibungsklinik in Bournemouth ein Schild mit der Aufschrift „here to talk, if you want“ (dt. „Bin hier um zu reden, wenn Sie wollen“) gehalten.

Sie wurde von mehreren Personen angesprochen, die mit ihr über persönliche Angelegenheiten ins Gespräch kamen. „Es ist nichts Falsches daran, wenn zwei Erwachsene ein einvernehmliches Gespräch auf der Straße führen. Ich sollte deshalb nicht wie eine Kriminelle behandelt werden“, sagt Tossici-Bolt.


Die Behörden werfen ihr vor, die Bannmeile vor der örtlichen Abtreibungsklinik verletzt zu haben. Die Bestimmungen verbieten jeden Ausdruck von „Zustimmung oder Ablehnung von Abtreibung“. Sie stellten Tossici-Bolt einen Bußgeldbescheid aus, den sie aber nicht bezahlte, weil sie der Ansicht ist, sie habe die Bestimmungen nicht verletzt und habe das Recht, einvernehmliche Gespräche anzubieten.

Sie habe seit mehreren Jahren Frauen eine helfende Hand angeboten, die Alternativen zur Abtreibung suchen und sie auf Möglichkeiten hingewiesen, wie sie finanzielle und praktische Hilfe erhalten können, wenn sie das wollen, sagt Tossici-Bolt. Es könne nicht falsch sein, Hilfe anzubieten.

Die Prinzipien der Rede- und Gedankenfreiheit müssten innerhalb und außerhalb von Bannmeilen verteidigt werden, sagt Jeremiah Igunnubole, Rechtsberater der Alliance Defendig Freedom (ADF), die Tossici-Bolt juristisch unterstützt. Es könne nicht sein, dass die Polizei Zeit und Ressourcen für die Verfolgung friedlicher Bürger wie Tossici-Bolt verwende, die Gesprächsmöglichkeiten anbieten, während gleichzeitig die Kriminalität im ganzen Land zunehme. Keine freie und demokratische Gesellschaft kriminalisiere ihre Bürger für die Ausübung ihres Rechtes auf Redefreiheit, insbesondere, wenn es sich um harmlose und einvernehmliche Gespräche handle, stellt Igunnubole fest.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Ursache & Wirkung 21. Februar 2025 
 

"Eid des Hippokrates"

ist bei einer "pensionierten Medizinerin" erfreulicher Weise ins Fleisch und Blut übergegangen? Dabei wird gar nicht erwähnt, ob Sie eine Gläubige, praktizierende Christin ist, die Ihr Leben nach 10 Geboten, insbesondere dem 6. Gebot ausgerichtet hat. Demokratie kann schon mal vom Staat, wie ein "Kaugummi" liberal, jedem wie er will in der Praxis ausgelegt werden. Dabei hat Sie meiner Meinung nach, keinen Fehler begannen.


3
 
 Versusdeum 21. Februar 2025 
 

Die, die am gnadenlosesten moralisieren,

Die uns negierenden Linken mit ihren bis zur Selbstzerstörung angebetenten Ersatzreligionen Klima, Gender und Multikulti, reagieren am Dünnhäutigsten auf andere Meinungen, die sie immer öfter und offener auch strafrechtlich verfolgen lassen (teils sogar bereits das Zitieren von Bibelstellen über Homosexualität). Aber so sind Ersatzreligionen eben: Dogmen, Ketzer, Hexenverbrennungen...)


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Großbritannien

  1. Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
  2. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  3. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  4. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  5. Pastor in London wegen Straßenpredigt verhaftet: Vorwurf der „Hassrede“ nach Kritik am Islam
  6. Reform UK will Umwandlung von Kirchen in Moscheen verbieten
  7. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  8. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
  9. England und Wales: Katholische Erwachsenen- und Jugendtaufen steigen deutlich, Messbesuch leicht
  10. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Die Geburt des neuen Antisemitismus aus dem verurteilten alten Antisemitismus
  4. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  5. Papst Leo XIV. berät mit seinen Behördenleitern
  6. Primat in Synodalität – Synodalität in Communio
  7. Altabt bei Jugendfestival: Jesus als Vorbild für gelebte Liebe nehmen
  8. Leo XIV.: „Ihre Anwesenheit ist ein leuchtendes Zeugnis für die ungeschuldete Zuwendung Gottes“
  9. Neue Kirche "Heilig Kreuz" in Selfoss eingeweiht: Meilenstein für die katholische Kirche Islands
  10. Papst würdigt „berühmten Hymnus ‚Lead, Kindly Light‘ (Führ, liebes Licht)“ des hl. John Henry Newman
  11. Aus Finanzgründen vermietet Church of England ihre Kathedralen für moderne Musik- und Discoevents
  12. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  13. Maria, die Mutter des Friedens
  14. Leere der kirchlichen Lehre
  15. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz