Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  2. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  3. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  4. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. Wahrheit ist heilsrelevant
  7. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  8. Es gibt keine zweite Chance mehr
  9. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  10. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  11. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  12. Technisch brillant, geistig obdachlos
  13. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  14. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  15. Papst an Pfadfinder: „Ihr verbindet auf kluge Weise das Buch der Natur mit dem Wort Gottes“

Britische Polizisten nehmen Komiker wegen trans-kritischer Wortmeldungen auf X fest

6. September 2025 in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Scharfe Kritik an der Verhaftung äußerten unter anderem Joanne K. Rowling, Autorin der ‚Harry Potter‘-Romane und der konservative Abgeordnete Neil O’Brien.


London (kath.net/jg)
Der britische Komiker Graham Linehan (57) ist am 1. September bei seiner Rückkehr aus den USA auf dem Flughafen Heathrow festgenommen und verhört worden. Es wurde ihm verboten, sich auf dem Kurznachrichtendienst X online zu äußern, dann wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt, berichtet Fox News.

Nach der Landung in London sei er von fünf bewaffneten Beamten verhaftet worden, schreibt Linehan auf seinem Blog. Der Grund für die Festnahme seien drei trans-kritische Posts auf X gewesen.

Die Polizei wirft Linehan vor, auf X zur Gewalt angestachelt zu haben. Am 20. April schrieb er: „Wenn ein trans-identifizierender Mann in einem nur für Frauen bestimmten Raum ist, begeht er eine gewalttätige, missbräuchliche Handlung. Machen Sie eine Szene, rufen Sie die Polizei, und wenn alles andere fehlschlägt“, empfiehlt er einen Tiefschlag.


Im Verhör erklärte Linehan die Nachricht als ernsthafte Kritik, die er humorvoll ausgedrückt habe.

Eine weitere Nachricht auf X zeigt eine Demonstration von Trans-Aktivisten. „Ein Foto, das man riechen kann“, kommentierte Linehan. In einem folgenden Post schrieb er: „Ich hasse sie. Frauenfeinde und Homophobe. Sch… auf sie“, berichtet NiUS.

Die Londoner Polizei wollte die Identität des Verdächtigen nicht bekannt geben, räumte aber gegenüber Fox News Digital ein, dass „ein Mann in den Fünfzigern“ wegen des Verdachts der Aufstachelung zu Gewalt im Zusammenhang mit Posts auf X verhaftet worden sei. Nach dem Verhör sei der Mann ins Krankenhaus gebracht worden, da Bedenken hinsichtlich seines Gesundheitszustandes bestanden hätten. Linehan bestätigt das auf seinem Blog. Der Stress der Verhaftung und des Verhörs hätten seinen Blutdruck in gefährliche Höhen getrieben, weshalb er ins Krankenhaus gebracht worden sei.

Das Verbot, sich auf X zu äußern sei die einzige Bedingung für seine Freilassung auf Kaution gewesen, schreibt Linehan. Im Oktober muss er sich erneut von der Polizei verhören lassen.

Joanne K. Rowling, Autorin der bekannten „Harry Potter“-Romane und selbst Kritikerin des Transgender-Aktivismus, hat die Verhaftung Linehans verurteilt. „Was zum Teufel ist aus Großbritannien geworden? Das ist Totalitarismus. Absolut bedauerlich“, schrieb sie auf X.

Der konservative Abgeordnete Neil O’Brien kommentierte Linehans Verhaftung ebenfalls auf X mit den Worten: „Großbritannien ist jetzt ein totales Gespött – ein Land, in dem wir Autoren leichter Komödien festnehmen und sie wegen ihrer Tweets verhören. Es wäre lächerlich, wenn es nicht so ernst wäre.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Meinungsfreiheit

  1. Finnische Politikerin Räsänen ficht Verurteilung wegen ‚Volksverhetzung‘ vor EGMR an
  2. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  3. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  4. Ehemalige finnische Innenministerin Räsänen: „Was haben SIE in den letzten Jahren geschrieben?“
  5. „Meldestellen? … Diese Einrichtungen sind so komplett überflüssig!“
  6. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit
  7. Christliche Organisation ADF unterstützt X bei Berufung gegen DSA-Strafe

Großbritannien

  1. Pastor in London wegen Straßenpredigt verhaftet: Vorwurf der „Hassrede“ nach Kritik am Islam
  2. Reform UK will Umwandlung von Kirchen in Moscheen verbieten
  3. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  4. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
  5. England und Wales: Katholische Erwachsenen- und Jugendtaufen steigen deutlich, Messbesuch leicht
  6. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  7. Papst Leo XIV. empfängt am 23. Oktober den britischen König Charles III.






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  6. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  7. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  8. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  9. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  10. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  11. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  12. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  13. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  14. Fossile Bäume lösen Debatte um Arche Noah und die Sintflut aus
  15. Wahrheit ist heilsrelevant

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz