Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  5. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  11. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  12. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  13. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  14. Wir machen da was mit Medien
  15. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder

Vatikan: Neuer Ansprechpartner für Traditionalisten

10. April 2019 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mons. Patrick Descourtieux ist Leiter der Abteilung der Glaubenskongregation, die für den Kontakt mit den traditionalistischen Gemeinschaften zuständig ist.


Vatikan (kath.net/jg)
Papst Franziskus hat Mons. Patrick Descourtieux, einen früheren Mitarbeiter der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ zum Verantwortlichen für die Gespräche mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) gemacht. Dies berichtet Edward Pentin für den National Catholice Register.

Descourtieux wurde zum Leiter der Abteilung der Glaubenskongregation ernannt, die für die Verbindung mit den traditionalistischen Gemeinschaften zuständig ist. Das sind sowohl jene, die in voller Gemeinschaft mit Rom sind, als auch jene, die außerhalb stehen wie die FSSPX. Der Franzose übernimmt damit de facto die Agenden von Erzbischof Guido Pozzi, dem ehemaligen Sekretär von „Ecclesia Dei“. Papst Franziskus hat die Päpstliche Kommission im Januar abgeschafft. Descourtieux, ein Experte für Patristik am Institutum Patristicum Augustinianum in Rom, war zehn Jahre lang Mitarbeiter der Kommission.


Die Ernennung Descourtieux’ zeige, dass die Abschaffung von „Ecclesia Dei“ nicht das Ende der Kontakte mit traditionalistischen Gemeinschaften bedeute, sondern nur eine administrative Veränderung sei. Die Agenden der Kommission würden wie bisher weiter geführt, schreibt Pentin unter Berufung auf Quellen im Vatikan.

Descourtieux habe ein gutes Verhältnis zu traditionalistischen Gemeinschaften. Er sei theologisch versiert und könne die doktrinellen Gespräche mit den Traditionalisten führen, schreibt Pentin.

Das traditionalistische französische Magazin L’Homme Nouveau hat die Entscheidung ebenfalls begrüßt. Mit seiner Berufung habe die Piusbruderschaft jetzt direkten Zugang zur Glaubenskongregation. Damit sei eine Forderung der FSSPX erfüllt.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Traditionalisten

  1. Betreiber von 'kreuz-net.at' wegen Verhetzung verurteilt
  2. Müller: Türen der Kirche für Piusbrüder niemals verschlossen
  3. Voderholzer: Piusbrüder haben ihre Chance nicht genutzt
  4. Vatikan räumt Piusbrüdern längere Bedenkzeit ein
  5. Piusbruderschaft schließt Bischof Williamson aus
  6. Erzbischof Müller: Keine neuen Verhandlungen mit Piusbrüdern
  7. Piusbrüder sehen offenbar Scheitern der Gespräche mit Rom
  8. Dunkelgelb für Holocaust-Leugner Williamson
  9. Das Katz-und-Maus-Spiel der Piusbruderschaft geht weiter
  10. Piusbrüder: Holocaust-Leugner Willamson ist weiter Mitglied







Top-15

meist-gelesen

  1. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  2. Papst Leo lädt zum Weltjugendtag ein: „Ich freue mich darauf, euch in Seoul zu sehen!“
  3. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  4. Krakauer Regens: Johannes Paul II. war Hotspot für Verbindung mit Gott
  5. US-Erzbischof Cordileone: „Die Familie: Das Abbild Gottes“
  6. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  7. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  8. MISSIO Österreich - Nationaldirektor Johannes Laichner legt Amt aus gesundheitlichen Gründen zurück
  9. „Neun interessante Fakten über den heiligen Johannes Paul II., die Sie wohl noch nicht kannten“
  10. Wallner: „Richten sich kirchliche Stellen bei uns nicht klammheimlich als Palliativstationen ein?“
  11. Wortwahl dieses Berichts ist entmenschlichend und aggressiv!
  12. "Non abbiate paura - Habt keine Angst!"
  13. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  14. „Kirchliche Persilscheine für Rot-Grün-Rot“
  15. ‚Mission ist kein Gegensatz zu nachhaltiger Hilfe‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz