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Erzbischof Müller: Keine neuen Verhandlungen mit Piusbrüdern

4. Oktober 2012 in Aktuelles, 66 Lesermeinungen
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Präfekt der Glaubenskongregation: Es gibt keine neuen Gespräche mehr. Wir können den katholischen Glauben nicht den Verhandlungen preisgeben. Da gibt es keine Kompromisse


Hamburg (kath.net/KNA) Der neue Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, sieht keine Grundlage für neue Verhandlungen mit dem Piusbrüdern. Den Traditionalisten liege eine Erklärung vor, die sie zu akzeptieren hätten, betonte Müller nach Angaben des NDR vom Donnerstag in einem Interview mit NDR Kultur; es soll am Samstag gesendet werden. «Ich glaube, es gibt jetzt keine neuen Gespräche mehr.»

«Wir können den katholischen Glauben nicht den Verhandlungen preisgeben. Da gibt es keine Kompromisse», fügte Müller laut NDR hinzu. Man werde in der Glaubenskongregation in Einheit mit dem Papst nun das weitere Vorgehen beschließen. Müller stellte klar, dass das Zweiten Vatikanische Konzil (1962-1965) nicht im Gegensatz zur gesamtkirchlichen Tradition stehe. «Es gibt keine Ermäßigungen, was den katholischen Glauben angeht, gerade wie er auch vom Zweiten Vatikanischen Konzil gültig formuliert worden ist.» Mit Blick auf eine mögliche Wiederaufnahme der Traditionalisten sagte Müller laut dem NDR: «In einem pastoralen Sinn ist die Tür immer offen.»


Die Priesterbruderschaft St. Pius X. lehnt die Reformen des Konzils ab. Streitpunkte sind vor allem Liturgie, Religionsfreiheit und Ökumene. Seit Ende 2009 gab es im Vatikan mehrere Gesprächsrunden mit Vertretern der Bruderschaft über strittige Lehrfragen. Mitte September legte der Vatikan der Leitung der Piusbrüder eine «Lehrmäßige Erklärung» über grundlegende Glaubenslehren der katholischen Kirche zur Unterzeichnung vor. Davon hängt eine mögliche Wiedereingliederung der Bruderschaft in die katholische Kirche ab. Zuletzt geriet der Prozess offenkundig ins Stocken.

(C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Fuchsele 7. Oktober 2012 

@ Willigis

Ergänzung: \'Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!\' Aber es ist halt viel bequemer!


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 proelio 7. Oktober 2012 
 

Polemik des Glaubenspräfekten einfach nicht dienlich

Es lässt sich schon über den Geschmack streiten, ob man als quasi erste Amtshandlung die noch zuvor als konstruktiv und grundweg positiv bezeichneten Gespräche mit den Piusbrüdern in einem Interview mit einem dem katholischen Glauben nur wirklich nicht nahestehenden Sender in Bausch und Bogen für beendet erklärt.
Hier wäre doch sicherlich mehr Klugheit angebracht gewesen.
Was der Präfekt allerdings mit der Behauptung \"wir können den katholischen Glauben den Verhandlungen nicht preisgeben\" uns sagen will, erschließt sich mir überhaupt nicht, denn genau das ist die Prämisse der Piusbrüder, die den überlieferten Glauben den mehrdeutigen Konzilsformulierungen gegenüberstellen.
Oder handelt es sich hierbei doch um einen anderen Glauben? Das wäre verhängnisvoll...


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 Fuchsele 7. Oktober 2012 

@ Kraft

na ja, wiederholt haben Sie sich oft genug. Außerdem scheinen Sie vielleicht der einzige begeisterte Leser Ihrer eigenen Beiträge selbst zu sein. Noch einmal bitte ich Sie, etwas besser im Internet zu recherchieren, um nicht längst überholte Gesdhichten von der Piusbruderschaft hier zu erzählen.


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 Maulwurf 6. Oktober 2012 

Einige Klarstellungen

Lieber H. Kraft,

ich kann mich Fuchsele anschließen und bin überrascht, was hier alles an Behauptungen von Ihnen aufgestellt wird. Wenn schon so munter auf die Piusbruderschaft eingeschlagen wird, sollte man sich auch über das, was man (be)schreibt, gründlich informieren.

Nur zwei Beispiele:
1. Sie schrieben über Erz-
bischof Lefebvre, \"Er weihte
Priester, obwohl das Verbot der genannten
Päpste da war und ....\" Es gab kein Verbot Priester zu weihen, das ist Unsinn. Das Seminar in Econe wurde mit päpstlichem Segen von ihm aufgebaut. Nur mit den Bischofsweihen wurde er hingehalten.

2. Die traditionelle Messe wurde nicht bis 1962 gefeiert, sondern darüber hinaus, bis Ende der 60iger Jahre, das neue Römische Messbuch Paul VI. stammt ja erst aus 1969 und im Jahr 1962 wurde erst das traditionelle Messbuch von Johannes XXIII erneuert.

Etwas mehr Präzision würde Ihren Argumenten gut tun.


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 Carolus 6. Oktober 2012 
 

Bin schwer irritiert

Da scheint zu Pfingsten die Einigung zum Greifen nahe und dann wird der Bruderschaft eine neu-alte Präambel vor den Latz geknallt. Weiters wird ein oberster Glaubenshüter installiert, der zwar die Ungehorsams-Initiativen zu Recht verurteilt, dessen üble Ressentiments den Piussen gegenüber aber wohl bekannt sind.

Meine Wünsche: Offenlegung der Präambel; Begründung des Kurses von Papst Benedikt.


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 H.Kraft 6. Oktober 2012 
 

Piusbrüder

Meine Kommentare bei kath.net sehe ich
deshalb als freibleibend und nach vorne
völlig offen an.
Ich bin kein Theologe, sondern ein kath. Laie
und bin gerne für neue Meinungen offen.
Meine letzte Information war das neue
Interview von Pater Franz Schmidberger, welches über das Internet zu hören ist.
Es bleiben immer sicher Hoffnungen auf beiden Seiten.
Mehr möchte ich jetzt nicht zu den Pius-
brüdern schreiben. Wiederholungen will ich
vermeiden. Aber alles ist von mir neutral und
ohne Beeinflussung von dritten von außen geschrieben worden. Ich selber habe keine
Zuträger und auch keine Informanten und Hintermänner. - Es kann ja sein, dass ich kein so großes Wissen über die Piusbrüder habe. Ich habe selber auch noch nicht direkt mit einem Prister aus dieser Bruderschaft ge-
sprochen. Ich versuche auch andere Mein-
ungen in meinen Überlegungen zu prüfen.
- Dies noch als Abschluss zum Themenbe-
reich Piusbruderschaft.
H. Kraft


3

5
 
 Chris2 5. Oktober 2012 
 

Zweierlei Maß

Solange die, die \"nicht schnell genug mitkommen\" und vermeintlich \"überholte\" kirchliche Lehren mit aller Kraft verteidigen, härter angegangen werden als die vielen notorischen Häretiker auf allen Ebenen in Kirche und Leere (pardon: Lehre...), solange kann es nicht wieder aufwärts gehen. Ökumene mit allen, nur nicht mit der eigenen (Glaubens-) Geschichte? Ungehorsam für alle, nur nicht für fromme Katholiken? Kirchens-teuer für abgefallene Theologen und kirchenzerstörende Strukturen, aber nicht für allzu fromme Patres? Man könnte fast meinen, der Heilige Geist sei verrückt geworden. Dabei ist es nur Gottes Widersacher, der uns erfolgreich Sand in die Augen streut. \"An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen\"...


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 antony 5. Oktober 2012 

@ Seefeldt

Vermutlich würden Sie es an anderen Stellen nicht so toll finden, wenn ein Bischof in der Liturgie einen Text anordnet, der vom gültigen Messbuch abweicht.

Liturgische Veränderungen umzusetzen braucht Zeit, und daraus würde ich keinen bösen Willen der Bischöfe ableiten.


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 kaiserin 5. Oktober 2012 
 

@ Wanderkatechist --... Please,wenn Sie da meinen \"Kommi\" (!) nicht verstehen,scheitert es nur an Ihr \"Gummi\"( Denken)!


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1
 
 Seefeldt 5. Oktober 2012 
 

@antony

Ach, tatsächlich schon? Das hat aber gedauert!

Nebenbei bemerkt: Um dem päpstlichen Hinweis zu folgen, hätten die Bischöfe ja gleich die Priester auffordern können, bei der heiligen Wandlung die richtige Übersetzung zu benutzen, handelt es sich doch schließlich nur um ein einziges (aber wichtiges) Wort. Das wäre doch wohl machbar gewesen. Und die Änderung der Meßbücher hätte ja auch schon Jahre früher angeordnet werden können.

Aber so weit geht der Gehorsam der deutschen Bischöfe leider nicht, wie es aussieht.


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 antony 5. Oktober 2012 

Bischof Müller handelt doch nicht im Alleingang.

Es wird doch keiner ernsthaft annehmen, dass diese Stellungnahme (keine neuen Verhandlungen mit der FSSPX - wobei \"keine Verhandlungen\" ja nicht \"keine Gespräche\" heißt) nicht mit dem Heiligen Vater abgesprochen wäre, wo sich der Präfekt der Glaubenskongregation jeden Freitag und ein größeres Team der Glaubenskongregation jeden Dienstag mit dem Heiligen Vater bespricht.

Von daher ist anzunehmen, dass Bischof Müller hier nur Dinge sagt, die mit Papst Benedikt abgestimmt sind.

Nebenbei: Irgendwann ist bei Verhandlungen mal alles gesagt, und dann muss man eben entscheiden.

Heißt ja nicht, dass man nicht mehr miteinander redet.


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 antony 5. Oktober 2012 

@Seefeldt

Ja, es wird den Anweisungen zu \"pro multis\" gefolgt. Gerade bei der DBK-Vollversammlung angekündigt.

Die deutschen Messbücher ändern ist keine Sache, die ein Bischof im Alleingang tut. Das machen alle gemeinsam, und je mehr dabei beteiligt sind, desto langsamer mahlen die Mühlen. Jetzt ist es durch (war letzte Woche hier zu lesen).


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 Dixit Dominus 5. Oktober 2012 
 

Zweierlei Maß

Es ist schon komisch. Noch im April/Mai diesen Jahres hieß es, dass man in Bischof Fellay einen vertrauenswürdigen Gesprächspartner gefunden habe. - Jetzt: \"Diese Bruderschaft ist für uns kein Verhandlungspartner, weil es über den Glauben keine Verhandlungen gibt.\"
Das stimmt sogar. Man kann über den Glauben nicht verhandeln.

Warum aber sagt Erzbischof Müller dann zu Frau Margot Käßmann, dass man diese Versöhnung [sic!] [zwischen Katholischer Kirche und Protestantismus] praktisch schon seit langer Zeit, durch den ganzen ökumenischen Prozess vollzogen habe, man bereits vieles gemeinsam habe und nicht am Anfang stehe? Haben die Protestanten nun den ganzen katholischen Glauben, der laut EB Müller - richtigerweise - nicht zur Verhandlung steht, angenommen? Wenn nein: Warum, Exzellenz, sind Sie bereit mit den Protestanten über den Glauben zu verhandeln aber nicht zu Gesprächen mit der Priesterbruderschaft St. Pius X,?
Messen Sie da nicht mit zweierlei Maß? So machen Sie si


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 placeat tibi 5. Oktober 2012 
 

Lieber @WoNe,

stimmt, Schadenfreude ist in nichts angebracht, wer hat den Schaden, die Kirche.

Mir fällt eine subjektive Bewertung schwer: ich kenne die Präambel nicht und nicht die Geschehnisse während der Gespräche.Öffentlich war eigentlich nur die stets schwankende Position der FSSPX, die mir zunehmend wie ein \"wer sind wir und wenn ja wie viele\" vorkam. Und nur von dieser Seite steht im Raum, Rom habe sich erst bewegt und sei dann wieder auf Null gegangen. (spekulierend (?) würde ich doch meinen, daß Rom sich in Lehramtsfragen gar nicht bewegt hat, die Positionen der FSSPX zum 2. Vat. kannte man ja vorher in- und auswendig). Die Ammenmär, \"der Papst wollte, aber man ließ ihn nicht\" ist auch vom Tisch, die erscheint mir als Legendenbildung, um die einigungswilligen Anhänger der FSSPX bei der Stange zu halten.
Ich wollte letztlich sagen: der Papst hat sicher richtig entschieden, die FSSPX Führung sicher falsch.


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 resistance 5. Oktober 2012 
 

Sphinx

Bischof Müller kommt aus dem Land, in dem jedes Dogma zerlegt worden ist, in dem sich weite Teile seiner Kirche im Schisma mit Rom befinden. Für mich ist dieser Bischof eine Sphinx, aber die Zukunft wird Gesicht zeigen.


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 Seefeldt 5. Oktober 2012 
 

Gehorsam - oder Ungehorsam

Da hier der Gehorsam angesprochen wurde:

Wie steht es denn mit dem Gehorsam der Diözesanbischöfe und der übrigen Diözesangeistlichen?
Es ist doch mittlerweile schon einige Jahre her, daß Papst Benedikt XVI. auf die fehlerhafte Übersetzung des lateinischen \"pro multis\" in \"für alle\" hinwies (richtig muß es heißen: \"für viele\"). Wurde in irgendeiner deutschen Diözese diesem Hinweis gefolgt? Insbesondere: Wurde diesem Hinweis im Bistum Regensburg gefolgt, das Bischof Müller ja zuletzt geleitet hatte?

Es sei hier auch an das von Lehmann zu verantwortende Affentheater um die Tötungslizenzen, die Abtreibungsberatungsscheine, erinnert. Da war lange Zeit nur ein einziger der deutschen Bischöfe dem (damaligen) Papst gehorsam, nämlich Johannes Dyba, der damalige Bischof von Fulda.


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1
 
 backinchurch 5. Oktober 2012 
 

Fantasia?

Bei einigen Postern hier habe ich die Vermutung, dass für sie ein Eingehen des Vatikans auf die Piusbrüderforderungen das Allheilmittel zur globalen Gesundung der RKK wäre. Die Piusse sind seit Jahrzehnten Realität, jede/r kann sich anschließen.
Denoch ist der Zulauf - insbesondere im Hinblick auf die weltweite RKK - mariginal.
Anscheinend sind im Vatikan zur Verkündigung des kath. Glaubens doch nicht nur theol. \"Hohlköpfe\" am Werk. Und ob ohne Piusse die \"alte Messe\" nicht auch eine \"Wiedergeburt\" erfahren hätte, sei dahingestellt. Der hl. Geist weiß schon, wo er wirkt.


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 WoNe 5. Oktober 2012 
 

Hallo placeat tibi,

Sie haben recht. Meine Äußerung, die Sie kritisieren, war sicherlich überzogen. Ernsthafte Gespräche und Verhandlungen haben fraglos stattgefunden!
Nur zwei Dinge fallen mir subjektiv auf:
(1) Vor etlichen Monaten war man schon knapp vor einer Einigung; nur ein paar Punkte waren offen und die FSSPX bestand darauf, diesbezüglich nachzuverhandeln. Ob das klug oder anmaßend war, sei einmal dahingestellt! Daraufhin kam erneut ein Papier in Umlauf, von dem man von vorne herein hätte annehmen können und müssen, dass es von der Bruderschaft niemals unterzeichnet werden könnte. In gewisser Weise war dies der Schlußpunkt, nachdem beide Seiten sich zuvor schon deutlich näher waren.
(2) Mich irritiert meine subjektive Wahrnehmung (richtig oder falsch?) der Schadenfreude über das Scheitern der Verhandlungen aus kirchlichen Kreisen. Eine solche Wahrnehmung habe ich auch bei Erzbischof Müller. Ob ich damit richtig oder falsch liege, weiß ich nicht...


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 Wanderkatechist 5. Oktober 2012 
 

@ Kaiserin

das was sie mir unterstellen habe ich übrigens mit keinem Wort geschrieben.

Natürlich kann man das und sollte es vielleicht auch.

Ich habe mich zur Piusbruderschaft und geäußert, und zwar auf dem Boden der Lehre der Kirche. Nicht mehr und nicht weniger.

Von daher kann ich nur antworten: Sorry, aber ich verstehe ihren (Antwort)Kommi nicht (außer, wenn sie hier für die Piusse und ihre Anhänger sprechen sollten).


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 Willigis 5. Oktober 2012 
 

Das \"Fenster der Geschichte\"...

...ist eben nicht endlos geöffnet. Die Piusbruderschaft hätte sich früher positionieren können, es ist völlig klar, das mit neuem Personal immer auch Kurswechsel erfolgen können. Diese Chance hat die Piusbruderschaft fahrlässig verstreichen lassen. Nachdem man ihr entgegengekommen ist, hat sie offenbar vermutet, auch weiterhin Maximalforderungen durchsetzen zu können. Das war ein Irrtum.

Erzbischof Müller hat vollkommen richtig gehandelt. Es kann keiner kirchlichen Gruppierung erlaubt werden, Teile der Entscheidungen eines ökumenischen Konzils nicht zu akzeptieren. So etwas war noch nie da.


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 placeat tibi 5. Oktober 2012 
 

@WoNe - so war das nicht

\"In Rom verweigert man einer definitiv katholischen, aber zugegeben nicht gerade \"pflegeleichten\" Gruppe von Priestern eine klärende Verhandlung.\"
------------
Zweimal schon 1988 und 2011 hat der Kard, Ratzinger bzw. der Papst unter Anfeindungen direkt versucht, die FSSPX zur Rückkehr zu bewegen.
Und der Hl. Stuhl hat ein Papier vorgelegt, was man von der FSSPX dafür erwarte. Diese wies das zurück und ließ so die Einigung erneut scheitern. Lehramtliche Angelegenheiten und Grenzziehungen sind ohne wenn und aber Sache des Hl. Stuhls, der über solche ja gar nicht verhandeln kann und darf. Der Papst selbst hat die Gegenkorrektur von Fellays Änderungswünschen befürwortet - die FSSPX antwortete: so nicht.
Was gäbe es da noch zu \"verhandeln\"?


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 kaiserin 5. Oktober 2012 
 

\"...Ungehorsam gegenüber dem Hl. Vater\"???...

@ Wanderkatechist -- Erlauben Sie es mir: Da irren Sie sich kolossal!...Man kann ohne weiteres in Gehorsam zum Hl. Vater stehen und BLEIBEN, dabei aber sich persönlich eine KLARE eigene Meinung über den derzeitigen Verwilderungszustand unserer kath. Kirche bilden und sich dazu auch äußern!...Wir sind schließlich (Gott sei Dank!) nicht blind, nicht taub und auch NOCH NICHT GANZ in Schlaf versunken!


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1
 
 st.michael 5. Oktober 2012 
 

@Dismas - Auf den Punkt gebracht !

Sehr gute Analyse, vielen Dank!
Ich stimme Ihnen zu und gebe dabei zu bedenken, das ohne M.Lebfevre es die hl.Messe im überlieferten Ritus heute nicht mehr gäbe.
Und für Deutschland, gerade nach dem Kirchensteuerdesaster, ist die Gefahr groß, wenn die Kirche hier weiter \"demokratisiert\" wird, das immer mehr \"Treue\" zu Pius X abwandern und dort ihre Kirchensteuer \"abliefern\".
Die Gefahr ist groß, denn der \"Dialog\"zielt auf die Personen,die eh nicht zur Kirche kommen.
Wahrscheinlich muß aber das Kind erst in den Brunnen fallen, bevor hier jemand etwas merkt.
Bei B.Müller werde ich das Gefühl nicht los, das er als Anwalt der DBK in Rom agiert hat,in der Kist Frage.
Das wirft kein gutes Licht auf ihn.
Papst Benedikt ist schuldlos, weil weiß Gott mit anderen Problemen belastet.


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1
 
 Wanderkatechist 5. Oktober 2012 
 

Dank an Erzbischof Müller

für die deutliche Klarstellung.

Ich gehöre nicht zu jenen, die ein Scheitern der Gespräche mit den Piusbrüdern begrüßen würden. Aber wenn deren Obere (sicher auch getrieben von ihrer \"Basis\") sich nicht bewegen wollen oder können, und auch nicht einsehen daß sie sich im andauernden Ungehorsam gegenüber dem Heiligen Vater befinden, so ist außer Gebet keine Hilfe möglich.

Ich kenne Priester die gerne in die volle Gemeinschaft mit der Heiligen Kirche kommen würden und dies eigentlich nur können, wenn die Bruderschaft oder zumindest größere Teile davon diesen Schritt tun. Und ich hoffe darauf daß es kommen wird.

Bis dahin ist jeglicher Besuch einer Hl. Messe etc. dort ein \"No Go\", ein klarer Akt des Ungehorsams und damit schwere Sünde.


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 Stormarn 5. Oktober 2012 
 

Brief (Teil 2)

Fortsetzung des Briefs an den damaligen Bischof von Regensburg:

\"Als Katholik hat mich die Mitwirkung von Herrn Prof. Schöttler an dieser Amtseinführung schon sehr erstaunt und ich möchte anfragen, ob Konsequenzen aus dieser Handlung resultieren oder ob sich daraus auch der mögliche gegenteilige Schluß ziehen läßt, Priestern im Bekanntenkreis anraten zu können, es bei lutherischen Ordinationen Herrn Prof. Schöttler bedenkenlos nachzutun.
Selbstverständlich habe ich Herrn Prof. Schöttler auch dazu befragt, und er erklärte mir telefonisch, daß seine Handlung sowohl kirchenrechtlich möglich sei, aber er stehe auch ganz persönlich dazu.
Mit der Bitte um Ihren bischöflichen Segen verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen\"


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 Stormarn 5. Oktober 2012 
 

Brief (I. Teil)

Folgenden Brief schrieb ich damals -am 18.11.2008- an Erzbischof Müller, auf nie eine Reaktion folgte (Honi soit mal y pense):

\"Exzellenz, hochwürdigster Herr Bischof,
per Email habe ich Ihr Sekretariat bereits über die aktive Mitwirkung von Herrn Prof. Dr. Heinz-Günther Schöttler bei der Amtseinführung des neuen lutherischen Bischofs Gerhard Ulrich für den Sprengel Schleswig und Holstein in Form der Handauflegung informiert. Anliegend übersende ich Ihnen Kopien der Bildveröffentlichung in der Zeitung „Die Nordelbische“, herausgegeben von der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche.
Ich informiere Sie insbesondere deshalb über diesen Vorgang, da Herr Prof. Schöttler, soweit ich davon Kenntnis habe, den Lehrstuhl für Pastoraltheologie an der Universität Regensburg übernimmt.\"
(Fortsetzung folgt)


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 Dismas 5. Oktober 2012 

@WoNe

so sehe ich es auch. Für die offene Ablehnung \"Roms\" in der Kirche in D. hat man offensichtlich großes Verständnis. Der Glaube wird nicht mehr gelehrt, die Liturgie missbraucht und Herr EBf schlagen mit dem Schwert auf die soo bösen Piusbrüder ein! Er ist sich der Zustimmung des Mainstrams dabei gewiss.
Ich möchte noch bemerken, dass ich kein Anhänger der FSPPX bin, aber ich finde, das hier doch mit sehr unterschiedlichem Maß gemessen wird.
Von der DBK-Kirche wird NIRGENDS das Vat.II voll befolgt! Aber die FSPPX als \"Schmuddelkinder\" läßt man\'s büßen! EBf Müller ist für mich eine Enttäuschung


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 Dismas 5. Oktober 2012 

Recht hat er, keine Verhandlungen ----

hoffentlich ist er auch so strikt bei der Preisgabeökumene mit den Protestanten oder wie schaut es mit \"deutschen Sonderwegen\" aus dem ´\"Dialogprozess\" aus. Da dürfen wir gespannt sein, ob er da auch so strikt bleibt.
Inzwischen glaube ich, dass er besser seinen deutschen Bischofskollegen wegen deren Skandaldekret und den daraus erwachsenden Schaden für die Glaubenslehre und die Pastoral die Leviten liest. - doch halt er war ja selber ein staffer Verteidiger der Zwangskirchensteuer.


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 Victor 5. Oktober 2012 
 

Noch viel viel Arbeit für Herrn EB Müller

Die Piusbrüder möchten eigentlich nicht Teil der Kirche sein. Ich meine, daß etwa Pater Schmidberger gar nicht will. Die beleidigenden Angriffe auf Papst Johanens Paul II. und auch auf Papst Bendikt XVI. belegen das zur Genüge.
Der Papst ist Papst und nicht der Herr Pater Schmidberger. Gleiches gilt aber auch für viele andere Möchtegern-Päpste gerade bei uns, in Mitteleuropa.
Was ist der \"Dialog\" und die \"Memoranden\" usw. anders als eine Hinführung zur Preisgabe des katholischen Glaubens!
Herrn Erzbischof Müller wird die Arbeit nicht ausgehen.


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 Ottaviani 5. Oktober 2012 

eine frage

Ich lese immer wieder auch hier jetzt \"obwohl der hl. Vater so weit engegen gekommen vzw gegangen ist\" ich hätte dazu die konkrete frage
Worin bestand oder besteht das >Entgegenkommen des hl. Vaters?


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 Smaragdos 5. Oktober 2012 
 

Ubi Petrus, ibi Ecclesia

Es heißt \"Ubi Petrus, ibi Ecclesia\" und nicht \"Ubi Pius, ibi Ecclesia\". Doch für Pius steht die Tür zu Petrus immer offen, wenn er nur will!


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 M.Schn-Fl 5. Oktober 2012 
 

@Fuchsele

Vieles von dem, was Sie sagen, ist völlig richtig und dem kann man auch nicht widersprechen.
Aber man muß die Dinge mehr auseinanderhalten.
Der Ungehorsam der einen rechtfertigt nicht den Ungehorsam der anderen.
Das Sich-zum -Lehramt-Aufplustern der einen rechtfertigt nicht das der anderen.
Wenn die Piusbruderschaft dem Stellvertreter Christi auf Erden gegenüber erkärt: \"nur zu unseren Bedingungen\", dann sind die Gespräche gescheitert.
Man sollte nicht zu sehr auf EB Müller schauen. Die Entscheidung fällt alleine der Papst. Und wir können sicher sein, daß er sehr genau hinschauen wird, nachdem er sich jahrelang so vile Mühe mit der Bruderschaft gemacht hat und sich hat jahrelang dafür von den Modernistenn und den Medien hat beschimpfen lassen müssen.
Papst Benedikt wird die richtige Entscheidung fällen.Und das ist dann gültig. Er hat die Schlüsselgewalt. Er bindet und löst. Und das gilt. Das ist katholisch.


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 st.michael 5. Oktober 2012 
 

Glashaus

Der Ungehorsam, der zusammengefasst mit dem Kürzel DBK, aus Deutschland seit langer Zeit die Kirche belastet, ist im Verhältnis zu dem, was Pius X getan hat und auch fordert, so schwerwiegend, das man den Herren, auch Bischof Müller, raten sollte, nicht aus dem \"Ungehorsams-Glashaus\", mit Steinen zu werfen, in dem man selbst sitzt.
Bzgl. auf die Aussagen von ihm frage ich: Was am kath. Glauben will die Bruderschaft preisgeben ?
Ist nicht richtiger das PiusX dem Vat.2 vorwirft,vieles preigegeben zu haben ?
Irreführend, was Herr Bischof da sagt, aber er denkt wohl noch zu sehr mit dem DBK- Herzen, als mit einem Weltkirchlichem !
Schade !


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 Maulwurf 5. Oktober 2012 

Schade

Auch ich finde es schade, dass es nun offensichtlich doch nichts mit der Wiedereingliederung wird. Es ist eigentlich unvorstellbar, wurde doch die die Bruderschaft mit ihrem Seminar in den Anfangszeiten noch wohlwollend begleitet und von den Exzellenzen in höchsten Tönen gelobt. Sie WAR ganz normal Teil der nachkonzilliaren Kirche. Und das soll heute nicht mehr gehen?

Irgendwie kann ich mir auch nicht so richtig vorstellen, dass das wirklich die Position unseres Papstes ist, der die Angelegenheit - so scheint mir - doch mit viel Herzblut und eigenem Opfer vorangetrieben hat, schließlich hat er dafür sicherlich genügend \"Schläge\" selbst einstecken müssen, wenn wir nur an Bischof W. denken.

Der Kirche hätte es ganz sicher gut getan, ebenso wie es der Bruderschaft gutgetan hätte, aus ihrem Ghetto herauszukommen. Denn gerade diese Abgesondertheit führt wohl automatisch zu etwas sektenhaftem, was der Bruderschaft heute anhaftet.

Aber vielleicht dürfen wir noch ho


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 Fuchsele 5. Oktober 2012 

@ Rolando

.... ist Gott dafür zuständig, Irrwege zu verhindern? Wieviele Irrwege gab es schon in der Geschichte? Zu Franziskus hat der HERR in einem Traumgesicht gesagt: \'Stelle mein Haus wieder her!\' Ich denke, dass bei den Piusbrüdern GOTT DER HERR ernster genommen wird, als in vielen unserer linken Kirchenkreise, von denen der Papst die Entweltlichung wünscht, die aber daran nicht denken - siehe \'Kirchensteuer-Dekret\'. Am Beginn des Jahres des Glaubens haben die deutschen Bischöfe schleunigst ihre \'Pfründe\' mal gesichert. Lesen Sie mal, was Herr Matussek dazu schreibt. Vielleicht sollte EB Müller mal dort mit seinem Hirtenstab auf den Boden schlagen.


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  5. Oktober 2012 
 

Kluft zwischen Theorie und Praxis

Es gibt keine neuen Gespräche mehr. Wir können den katholischen Glauben nicht den Verhandlungen preisgeben. Da gibt es keine Kompromisse. - Genau das ist ja auch der Standpunkt der Piusbruderschaft. Trotzdem gibt es keinen Konsens. Wenn man sich den tatsächlichen Zustand von Glaubensleben und Liturgie in diesem Land ansieht, da kommen einem schon Zweifel, ob das alles so durch und durch katholisch ist. Mein Eindruck ist, dass insbesondere typisch katholische Glaubensinhalte wie Priestertum, Papstprimat, Maria und die Eucharistielehre großflächig verdunstet sind. Die reformierte Liturgie, das kann man schon sagen, hat nicht zu einer Stärkung des eucharistischen Glaubens - Sühneopfer, Realpräsenz - beigetragen. Dazu kommt der Zusammenbruch der Beichtpraxis. Überhaupt lebt nur noch ein Bruchteil der Kirchenmitglieder den Glauben durch Kirchgang, Gebet und Sakramentenempfang. Diese Entwicklung hat sicherlich viele Ursachen, allein, die Bischöfe setzen dem nichts entgegen.


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 st.georg 5. Oktober 2012 
 

vorbehalte bestätigt

einige postings hier, bestätigen nur meine vorbehalte gegen die piusbrüder. sie spielen sich immer wie das lehramt auf, wenn es sie aber selbst betrifft, reagieren sie in absolut protestantischer manier. erzb. müller hat doch völlig recht : man ist nur katholisch in einheit mit dem papst und dem universellen lehramt. und was katholisch ist entscheidet eben dieses lehramt, der hl. vater und die gemeinschaft der bischöfe und nicht das l(ee)ramt schmidberger oder fellay...


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 AlbinoL 5. Oktober 2012 

Ich bin bei weitem kein Freund der Positionen der Piusbruderschaft

aber oft auch nicht der Art von Erzbischof Müller(auch wenn ich mit seinen Positionen weitestgehend konform bin)
Die in den Kommentaren geschriebenen Eigenschafte treffen so wie man ihn über die Medien rezipiert auf jeden Fall zu:
\"Miteinander reden ist immer besser als übereinander\" , \"Stuhrheit\" ,und schlussendlich \"menschliche Eitelkeit\"
EZB Müller hatte in Regensburg schon große Probleme mit den Lefebvrianern. Das scheint ihm nachzuhängen. Sind diese Aussagen vor einer immernoch nicht eingegangenen Klärung seitens der FSSPX konstruktiv?Die Aussagen erinnern mich sehr an Tissier de Mallerais. Seine Aussagen sind auch von den gleichen Eigenschaften getragen. Er ist nicht bereit seine exkomuni zu vergeben. Fellay tritt im verhältnis zu beiden immer sehr besonnen und mit gewählten Worten auf.


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1
 
 johnboy 5. Oktober 2012 
 

Ich sehe, wenn so weiter geht haben beide verloren und stur sind allemal beide


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 Marienzweig 5. Oktober 2012 

Richtungswechsel

@Stephaninus
Ihre Einschätzung: \"Es ist einfach so, wer seinen Glauben nicht am Schiffchen Petri festmacht, gerät ins Trudeln, da mag er sich als noch so gut katholisch vorkommen.\" teile ich voll und ganz.
Aber dies gilt leider nicht im selben Maße für die innerkirchliche Opposition.
Denn gerade sie fühlt sich nicht dem \"Schiffchen Petri\" verbunden und schwimmt absichtsvoll von ihm weg. Und das -so habe ich den Eindruck- wird sogar von Bischofsseite honoriert (siehe Hannover und Buhrufe für Herrn Mihm).
Die Hinwendung zu Papst Benedikt sollte also in gleichem Maße auch von der Opposition verlangt werden.
Geschieht dies?


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 Stephaninus 5. Oktober 2012 
 

Schade, aber nicht dramatisch

Die Piusbruderschaft ist letzlich an ihrer eigenen Sturheit gescheitert. Bleibt es dabei, wird sie über kurz oder lang in der Bedeutungslosigkeit versinken. Vielleicht hat es auch sein gutes bezgl. Bild der Kirche in der Öffentlichkeit. Kaum einer wird nun noch ernsthaft sagen können, der Papst sei einseitig entgegenkommend gegenüber \"rechts\". Es ist einfach so, wer seinen Glauben nicht am Schiffchen Petri festmacht, gerät ins Trudeln, da mag er sich als noch so gut katholisch vorkommen.


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 Thomas de Aquino 5. Oktober 2012 

Gegen die Piusbrüder vorzugehen...

....erfordert noch garkeinen Mut. Wer das macht, hat die verweltlichte Kirche hinter sich. Mutig ist es, gegen die verweltlichte Kirche vorzugehen, denn dann steht man auf einsamen Posten. Vlt wäre es deswegen auch schon übermütig. Ganze Landstriche würden dann auch äusserlich von der Kirche abfallen, so wie sie es innerlich bereits sind.

Ich bin jetzt auf die doktrinelle Präembel gespannt. Die sollte ja veröffentlicht werden, falls die Gespräche scheitern.

Ob die DBK die Zustimmung zu dieser genauso vom Gewissen abhängig macht, wie in bestimmten Punkten der Unzucht, sprich Verhütung? Solange das Geld nur im Kasten klingelt, ist ja alles erlaubt (sofern es mit dem eigenen korrupten Gewissen und dem Zeitgeist vereinbar ist, versteht sich).


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 M.Schn-Fl 5. Oktober 2012 
 

Eines jedenfalls darf man nicht sagen

nämlich, daß man den Piusbrüdern Verhandlungen verweigert hätte oder man nicht mit Ihnen genügend verhandelt hätte.
Der Heilige Stuhl hat nun jahrelang intensiv mit den Piusbrüdern verhandelt. Nun liegt die Entscheidung bei der Bruderschaft.


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 Legolas 5. Oktober 2012 

Bischof Fellay hat auf die falsche Karte gesetzt

Dies ist eine große Niederlage für Bischof Fellay. Er brachte seine Bruderschaft an den Rand der Spaltung und steht nun, was ein Abkommen betrifft, mit lehren Händen da.


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 Ester 4. Oktober 2012 
 

Es ist eine ungute Nachricht.

Besonders wo der Heilige Vater sehr weit entgegengegangen ist.


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 Veritasvincit 4. Oktober 2012 

Nutzlos

@WoNe
Sie sagen, durch die Beendigung der Gespräche könne nicht mehr über die Konzilstexte nachgedacht werden.

In den Gesprächen mit den Piusbrüdern wurde jahrelang über diese Texte nachgedacht. Da dies zu keinem Ergebnis führte, ist man offenbar im Kreis gegangen, was auf Dauer zur Verblödung führen muss.


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 Rolando 4. Oktober 2012 
 

Gehorsamsproblem

Jeder Priester und Bischof verspricht dem Papst Gehorsam, warum also der Ungehorsam der Piusbischöfe? Bezüglich des zweiten vatikanischen Konzils sollten die Piusbrüder mal darüber nachdenken das nichts passiert ohne Zulassung Gottes. Auch wenn sie meinen es besser zu wissen als der Papst bleibt dem Papst die Leitung der Kirche anvertraut. Gott lies auch den Verrat durch Judas zu, ebenso die Kreuzigung, für die damaligen Jünger auch unvorstellbar aber doch Gottes Wille. Warum sollte das V II nicht dem Willen Gottes entsprechen, er hat es nicht verhindert.


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 Marienzweig 4. Oktober 2012 

Ich hoffe, dass Bischof Müllers Aussage:
«Es gibt keine Ermäßigungen, was den katholischen Glauben angeht, gerade wie er auch vom Zweiten Vatikanischen Konzil gültig formuliert worden ist.»
auch für die sehr auf sich aufmerksam machende Fraktion der Linken (in der Kirche) gilt.
Da hoffe ich dann auf die selbe konsequente Haltung des Präfekten der Glaubenskongregation.


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 Wenzel 4. Oktober 2012 
 

Eine Tragödie ersten Ranges. In einer der schwersten Zeiten der Kirche, in einer Zeit wo das Glaubensleben fast erlahmt ist, in einer Zeit in der Häresien und Säkularismus um sich greifen verzichtet Präfekt Müller auf die aktive Mithilfe der FSSPX. Ein Jahr des Glaubens, ohne die glaubenstreuen Patres und Gläubigen der Piusbruderschaft, aber mit den um sich selbst drehenden Wiskis und Memorandiskis - Gott steh deiner heiligen Kirche bei !


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 jean-louis 4. Oktober 2012 
 

Keine Überraschung!

Von Erzbischof Müller war nichts anderes zu erwarten. Mit seiner Ernennung war eine Einigung praktisch ausgeschlossen. Das heißt aber noch lange nicht, daß die Piusbrüder alles richtig gemacht hätten.


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 Dottrina 4. Oktober 2012 
 

Schade!

Ist für mich total kontraproduktiv, da die Piusbrüder die kath. Lehre wirklich gut rüberbringen. Schade für unseren wunderbarsten aller Päpste, der wie kein anderer versuchte, da wieder eine Einigung zu schaffen. Und die Kirchenzerstörerer feiner \"fröhliche Urständ\". Super, will das jemand? Ich liebe unsere Kirche, aber nur römisch-katholisch! Trotzdem gute Nacht und Gottes Segen Euch allen!


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 louisms 4. Oktober 2012 

das ist eine Ansage

«Es gibt keine Ermäßigungen, was den katholischen Glauben angeht, gerade wie er auch vom Zweiten Vatikanischen Konzil gültig formuliert worden ist.»
wenn das der wirklich unverdächtige Bischof Müller sagt, kann rechts davon niemand mehr vorbei, der sich katholisch nennen will


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 Smaragdos 4. Oktober 2012 
 

«In einem pastoralen Sinn ist die Tür immer offen.»

Sowohl die \"Porta fidei\" - die Tür des Glaubens -, wie auch die \"Porta fidelitatis\" - die Tür der Treue (zum Papst) - bleibt immer offen. Hoffen und beten wir, dass sich die Piusbrüder auch dazu entschließen, durch diese offenen Türen zu gehen .


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 Borkard 4. Oktober 2012 

Das kompliziert die Sache natürlich...

...schlussendlich ist wohl auf beiden Seiten viel Sturheit dahinter, Piusbrüder, die es nicht über die Lippen bringen zu sagen, dass man das Konzil annehmen könne, wenn man es im Licht der Tradition lese und gewisse undogmatische Aussagen offen kritisieren dürfe, auf der anderen Seite sind es Teile der Kurie, die das Konzil als Ganzes dogmatisieren wollen, und in jeglicher Kritik daran einen Abfall vom katholischen Glauben sehen. Beten wir, dass es dennoch zu einer Einigung kommt, und menschliche Eitelkeiten der Versöhnung nicht im Wege stehen... - AMDG


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 Iñigo 4. Oktober 2012 

@ FraterCRV

Ich schließe mich dem vollinhaltlich an. Es gibt neben Linksabweichlern auch Rechtsabweichler. Und auch ihnen gegenüber ist die katholische Mitte zu betonen. Ich bin froh, dass in Erzbischof Müller ein Mann der Mitte die Glaubenskongregation leitet - übrigens ganz im Sinne des Papstes. Wer die Ausfälle der Piusbrüder gegen Papst und Kirche gelesen hat, der musste sich ohnehin wundern, wie groß die Geduld des Papstes war.


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 Stormarn 4. Oktober 2012 
 

Müller an Müller messen

Nach der Behauptung von Erzbischof Müller als einstiger DBK-Ökumenebeauftragter, zwischen Evangelischen und der katholische Kiche gäbe es mehr Gemeinsames als Trennendes, rate ich den Piusbrüdern, jetzt die Gespräche mit Rom ebenfalls für beendet zu erklären. Denn wenn das nach Müller wirklich stimmen sollte, dann haben die Piusbrüder in den Gesprächen mit Rom nichts falsch gemacht.


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 Max Emanuel 4. Oktober 2012 

Traurig!

Miteinander reden ist immer besser als übereinander. Mit den gesamten antirömischen Kirchentagsgruppen können sich die deutschen und österreichischen Bischöfe gar nicht in genug Dialogforen hineinsteigern. Bei der Piusbruderschaft, die versucht \"besonders\" katholisch zu sein, ist dies scheinbar anders. Hier geht es nach dem Motto:´Schluß mit reden; Vogel friß oder stirb\" Ich kann Bischof Müller leider nicht folgen.
Die Einheit der Katholischen Kirche ist viele Gespräche und Gebte wert!


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 RolandL 4. Oktober 2012 
 

Tief Enttäuscht!


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 Fuchsele 4. Oktober 2012 

@ Frater CRV

wenn Sie dazu weiter nichts zu sagen haben, scheint mir das ein bisschen ärmlich zu sein. Zwischen Hardliner und Softies gibt\'s noch etwas anderes. Ich bin mir nicht sicher, ob das die Linie des Hl. Vaters sein soll.


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 WoNe 4. Oktober 2012 
 

Schade!

Traurig, wenn es nicht zu einer Einigung zwischen Kirche und Piusbruderschaft kommen sollte. Die Piusbruderschaft hätte im Kampf gegen Relativismus und Verweltlichung einiges zu bieten gehabt.

Außerdem läßt man sich im Falle einer Beendigung der Gespräche die einmalige Option entgehen, über die Konzilsdokumente nachzudenken:
Nämlich dahingehend, ob diese Dokumente aufgrund zweideutiger und sogar schlechter Formulierungen (Übersetzungen) nicht doch dazu einladen, die überlieferte kirchliche Lehre zu korrumpieren.

Trauriges Bild: In Deutschland begrüßen die Bischöfe Kirchengegner zu herzlichen Dialogen und knüppeln lehramtstreue Gläubige nieder. In Rom verweigert man einer definitiv katholischen, aber zugegeben nicht gerade \"pflegeleichten\" Gruppe von Priestern eine klärende Verhandlung.


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 Morwen 4. Oktober 2012 

Schade!
Eine Wiedervereinigung hätte beiden Parteien etwas gebracht, die fortgesetzte Trennung schadet beiden.
Aber das ist wohl typisch für unseren dem Untergang geweihten Zeitgeist. Die Kirche ist davon leider nicht ausgenommen.


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 H.Kraft 4. Oktober 2012 
 

Marcel Lefebvre (1905 - 1991)

Erzbischof Lefebvre und Pater Franz
Schmidberger, der Distriktobere der Pius-
brüder in Deutschland, betonten ja immer dass gerade ihr Glaubensweg der richtige Weg zu Gott sei. Es wäre alles unverfälscht aus der Tradition heraus gewachsen. Es heißt jetzt aber auch nicht, dass aus einer
Tradition sich doch auch neue Impulse er-
geben könnten. Doch hier sagen die Pius-
brüder nein. Es wäre wahrscheinlich besser,
wenn sie den Vatikan bekehren könnten.
Für Erzbischof Müller ist es geradezu doch
auch eine Pflicht da nun sozusagen ein Machtwort zu sprechen, dass der Glaube an sich eben in seinen Grundlagen und Über-
zeugungen nicht verhandelbar ist. Und da meine ich hat Erzbischof Müller recht.
H. Kraft


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 Diak 4. Oktober 2012 

Die Versöhnung mit den Piusbrüdern

wäre das wichtigste ökumenische Zeichen dieses Jahrhunderts gewesen. In einer quer durch die Mitte gespaltenen Kirche ist aber nur logisch, dass mit einer Gruppe, die die Ursachen dieser Spaltung immer wieder vor Auge führt, keine Versöhnung möglich ist. Unser Hl. Vater hat es versucht. An den Piusbrüdern hat es auch nicht gelegen. Schließlich haben diejenigen, sich in überwiegender Mehrheit befindenden Mächte die Oberhand gewonnen, die die vom Konzil angeblich gutgeheißenes „anything goes“, das „Belieben des subjektiven Gewissens“ (Kissler) als Einheit schöngeredete Spaltung für das Dauerdasein der Kirche erklärt haben. Ein Konzil dermaßen missbraucht und uminterpretiert war und ist in der Tat nicht nur für Piusbrüder schwer anzunehmen.


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 H.Kraft 4. Oktober 2012 
 

Erzbischof Müller

Erzbischof Müller zeigt hier als neuer Präfekt
der Glaubenskongregation eine klare
Position zu der Piusbruderschaft. Es wäre
sehr gewagt, wenn der Glaube verhandelt
werden sollte. Es liegt und lag bisher nur an
den Piusbrüdern selbst, sich endlich auf den Papst zu bewegen. Doch immer wieder
wurden von ihnen neue Forderungen auch an
Papst Benedikt XVI. gestellt, der übrigens Anfang 2009 die Exkommunikation dieser vier
Weihbischöfe aufgehoben hat. Dieses nun
herausziehende Schisma haben sich die
Piusbrüder selbst gebacken. Als Kirche
müssen wir das 2. Vatik. Konzil aner-
kennen, wie auch Erzbischof Müller sagt.
H. Kraft


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 Legolas 4. Oktober 2012 

Dank sei Gott!

Das ist doch mal eine positive Nachricht. Erzbischof Müller ist ein Glücksfall für die Piusbruderschaft. So bleibt die Einheit bewahrt!


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 FraterCRV 4. Oktober 2012 
 

Danke

Danke, Exzellenz! Es freut mich wirklich, dass Erzbischof Müller nun an einer Position ist, wo er seine Talente einbringen kann! :-)


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