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Strebt die Mehrheit der deutschen Diakone ein Schisma an?

14. Jänner 2019 in Deutschland, 29 Lesermeinungen
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Eine bischöfliche Visitation der „Arbeitsgemeinschaft der ständigen Diakone Deutschlands scheint in jedem Falle angeraten zu sein - Der Montagskick von Peter Winnemöller


Linz (kath.net)
Völlig zu Recht, wird es niemanden kümmern, denn es gibt keine Sensationen bei der Jahrestagung der „Arbeitsgemeinschaft der Ständigen Diakone Deutschlands“ zu erwarten. Das gut so. Der Diakonat in der Kirche ist als Dienst an den Armen zu wichtig, um zum Spielball (kirchen)politischer Interessen zu werden.

Trotzdem könnte in diesem Jahr der eine oder andere Journalist aufmerksam werden, denn die Gruppe „Wir sind Kirche“ will laut einer Pressemeldung ein „Zeichen für den Diakonat der Frau“ setzen. Die Bedeutung dieser Gruppe erklärt sich allein aus einer überproportional hohen Wahrnehmung in der Presse. Zahlenmäßig spielen sie im Kontext der Kirche mit ihren geschätzt 60 Mitgliedern keine Rolle.

So wäre im Grunde die in München geplante Kundgebung der Handvoll Aktivisten im fortgeschrittenen Alter zu ignorieren. Die Gruppe fordert in einer Pressemeldung, dass die Vollversammlungen der Diakone aller deutschen Diözesen ihre Bischöfe auffordern solle, sich beim Papst für den Diakonat der Frauen einzusetzen. Die Vollversammlung der Ständigen Diakone in der Erzdiözese München und Freising habe dies bereits im März 2017 getan, stellt WisiKi in der Pressemeldung fest. Verlangen kann man viel.


Selbstverständlich kann man sich beim Papst für den Diakonat der Frau einsetzen. Es wird auch in Zukunft keine sakramentale Weihe von Frauen geben, da die Kirche keine Vollmacht dazu hat. Ferner hat sich gezeigt, dass alle derartigen Versuche, eine Weihe an Frauen zu simulieren, zu Abspaltung der Betreffenden und zu Suspendierung und Exkommunikation beteiligter Amtsträger geführt hat. So sollte man erwarten, dass die „Arbeitsgemeinschaft der Ständigen Diakone Deutschlands“ derartige Postulate zum Besten aller zurückweist oder schlicht ignoriert.

Ein Blick auf die Internetpräsenz der Arbeitsgemeinschaft zeigt zum großen Erschrecken ein ganz anderes Bild. An prominenter Stelle auf der Startseite verlinken die Betreiber der Seite, die unter der Domain „diakone.de“ im Netz zu finden ist, auf die Internetseite des Netzwerks „Diakonat der Frau“. Im Gegensatz zu der Annahme, dass „Wir sind Kirche“ bei den Diakonen vor verschlossener Tür steht, rennen sie offensichtlich bei den Funktionären der Diakone weit geöffnete Türen ein.

Dies ist umso erstaunlicher, als es Diakone der Kirche sind, die die Seite der Arbeitsgemeinschaft verantwortlich betreiben. Es ist hingegen kaum anzunehmen, dass die Mehrheit der Ständigen Diakone in Deutschland den – dogmatisch nicht möglichen – Diakonat der Frau und damit letztendlich das Schisma anstreben. Katholischen Diakonen, die auf dem Boden der Lehre der Kirche stehen, wird die Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft der Ständigen Diakone Deutschlands auf diese Weise erheblich erschwert.

Da Diakone auch in Deutschland nicht frei im Raum schweben, sondern im Gehorsam durch ihr Weiheversprechen an ihren Bischof gebunden sind und damit in Lehre und Disziplin in der Einheit der ganzen Kirche stehen, kann man hier im Grunde eine Intervention der zuständigen Bischöfe erwarten. Die Entfernung des Links auf der Seite der Diakone zum sogenannten Netzwerk „Diakonat der Frau“ wäre redlicherweise unverzüglich vorzunehmen. Eine bischöfliche Visitation der „Arbeitsgemeinschaft der ständigen Diakone Deutschlands scheint in jedem Falle angeraten zu sein. Es wäre dabei zu klären, ob die schismatische Tendenz, die sich in der Verlinkung des oben genannten Netzwerkes zeigt, in der Arbeitsgemeinschaft strukturell ist oder ob sei eine einmalige Entgleisung darstellt. Auch jeder einzelne Diakon ist gehalten, hier im Sinne der Einheit der Kirche zu intervenieren.


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Lesermeinungen

 Johannes B. 18. Jänner 2019 
 

Orientierung an den Vorgaben Jesu

Sorry, Schreibfehler zur späten Stunde:
Es muss natürlich heißen: Auch unter den per Handauflegung von den Aposteln erwählten sieben Mitarbeiter waren keine Frauen.
und: Nicht alles, was die Kirche im Laufe ihrer Geschichte praktiziert hat, war richtig ...


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 Johannes B. 17. Jänner 2019 
 

Orientierug an den Vorgaben Jesu

Lieber Msgr. Schlegl,
es mag ja sein, dass es in zurückliegenden Zeiten geweihte Diakoninnen gegeben hat; aber das heißt doch nicht, dass dieses Handeln auch richtig war. Nach der biblischen Überlieferung hat Jesus, das Haupt der Kirche keine Apostelinnen berufen noch waren unter den 72 anderen Jünger Jüngerinnen. Auch unter den per Handauflegung von den Aposteln erwählten sieben Mitarbeiter waren Frauen. Es ist klar von Männern die Rede (sh. Apg 6,3). Nicht alles, was die Kirche im Laufe ihrer Geschichte war richtig und mit den Vorgaben des Herrn vereinbar und sollte deshalb auch nicht als Grundlage zur Nachahmung dienen. Ich denke z.B. an die Beschlüsse des Konzils v. Tr. hinsichtlich der Krankensalbung (sh. meine-geliebte-kirche.com/Krankensalbung). Auf dieser Web-Seite finden Sie auch einen Beitrag: Diakone-Älteste-Apostel.
Dass der Zeitgeist nicht nur unter Priestern und Bischöfen sich ausbreitet sondern auch Diakone erfasst - wen wundert dies.


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 Zeitzeuge 17. Jänner 2019 
 

Werter Polykarp!

Bitte nicht die Kirche mit schlechten, unwürdigen Amtsträgern gleichsetzen.

Denn ihr Gründer selbst, Jesus Christus,
der menschgewordene Gott, ist ihr Haupt!

Wer die einzige Kirche Christi verläßt,
verläßt auch den Herrn!

Trotz schlechter, unwürdiger Amtsträger
bleibt die Kirche die von GOTT gewollte,
durch die Spendung der Sakramente gnadenvermittelnde Heilsanstalt!

Bzgl. schlecher Amtsträger erinnere ich
an das Consalvi-Paradoxon:

Napoleon sagte zu diesem Kardinalstaatssekretär Pius VII.:



"Eminnez, ist Ihnen klar, daß ich Ihre Kirche jederzeit zerstören kann?"

Der Kardinal sagte:

"Ist Ihnen klar, Majestät, daß nicht einmal wir Priester das in 18 Jahrhun-
derten fertiggebracht haben?"

Für den gläubigen Katholiken gilt immer,
auch in unserer Gegenwart:

Fest soll mein Taufbund immer stehen!

Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad

in SEINE Kirch berufen hat, n i e

will ich von IHR weichen!

Die übernatürl. Glaubensgnade gibt uns
dazu die Kraft!

Kyrie Eleison!


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 Polykarp_Sm 17. Jänner 2019 
 

Manche manche timpe te, butje butje in der See

"Es wird auch in Zukunft keine sakramentale Weihe von Frauen geben, da die Kirche keine Vollmacht dazu hat." das schreibt Herr Winnemöller. Seine Worte in Gottes Gehörgang. Bei diesem Papst ist alles möglich, die deutschen Medien und der deutsche Qualitätshörfunk tun alles dafür, damit katholische Funktionär*nnen zur Weihe kommen.
Mein persönliche Fazit:
Sollte eine Diakon*nnenweihe stattfinden - egal wo - bin ich am nächsten Tag in der Pfarre und übergebe meinen schriftlichen Austritt.


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 girsberg74 16. Jänner 2019 
 

An @freya - „Sucht“-Einstieg von vorneherein unterbinden!

Sehr geehrte @Freya,
Ihre Befürchtungen hinsichtlich einer Taktik, - die man in anderen Zusammenhängen auch “Salamitaktik“ nennt -, kann ich gut verstehen, sehr gut sogar. Ich möchte Ihnen jedoch in der anstehenden Frage vom Gebrauch dieser Argumentation grundsätzlich abraten.
Denn, indem Sie sich gegen eine Steigerung (beispielsweise in einer Sucht) wenden, haben Sie das Grundproblem stillschweigend als bestehend, gar als berechtigt, hingenommen.

Ihr girsberg74


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  16. Jänner 2019 
 

Es ist wie beim Märchen vom Fischer und seiner Frau

Hat man Frauen erstmal zu Diakoninnen geweiht, würden sie sich damit längst nicht abfinden und solange nicht locker lassen, bis sie auch Priesterinnen und Bischöfinnen geworden sind!
Denn wer möchte schon gerne nur Diakon und der Diener aller sein?!


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 lesa 15. Jänner 2019 

Der Überlieferung treu

@Zeitzeuge: Danke für den Tip! (Interview!)
Falls Sie das Buch noch nicht gelesen haben, würde ich es Ihnen und jedem, der an fundierter wissenschaftlicher Begründung zum Thema interessiert ist, empfehlen. Gründlicher geht es wohl nicht. Es ist außerdem in seiner theologischen Brillanz ein Hochgenuss zu lesen!
Ihre Sicht (Einheit des dreistufigen Weiheamtes)teile ich gänzlich.
Und Herr Winnemöller sei gedankt für seinen treuen Wächterdienst!


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 Zeitzeuge 15. Jänner 2019 
 

Werte Lesa!

Danke für den Hinweis.

Bei stjosef.at ist auch ein Interview
zwischen Georg Gänswein und G.L. Müller
zu finden bzgl. des "Nein" zur Weihe
von Diakoninnen der Internationalen Theologenkommission der Glaubenskongregation vom 11.12.2001
unter der Überschrift

Das dreistufige Weiheamt muss eine Einheit bleiben

Mehr möchte ich bitte jetzt nicht mehr zu diesem Thema hier sagen, danke!


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 Zeitzeuge 15. Jänner 2019 
 

Hochwürdiger Msgr. Schlegl!

Ich habe Ihre Ausführungen zur Kenntnis genommen und danke für den Hinweis auf Lungenschmid, das wäre schon einen Artikel hier bei kath.net wert, da dieser Mann ausgerechnet im konservativen Lager sein Unwesen treibt!

Bzgl. der Diakonissen war mir klar, daß wir uns nicht einig würden.

Ihre Beiträge werde ich natürlich trotzdem gerne mit der nötigen Kritik hier weiterverfolgen, mitunter sind sogar "minikatechetische" Perlen
dabei, die ich gerne hier lobend erwähnen werde, denn nur Kritik um der Kritik Willen zu üben wäre schlicht und einfach falsch!

In diesem Sinne verbleibe ich

Ihr aufmerksamer
Zeitzeuge!


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 lesa 15. Jänner 2019 

Buchempfehlung: Gerhard Ludwig Müller, Priestertum und Diakonat. Der Empfänger des Weihesakramentes in schöpfungstheologischer und christologischer Perspektive. Johannes Verlag 2003.


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 SCHLEGL 15. Jänner 2019 
 

@Zeitzeuge

Die Materie der ungesäuerten Brote in der lateinischen Liturgie wird sicherlich von den Orthodoxen mehrheitlich anerkannt. Die Schwierigkeit liegt in unterschiedlichen Positionen der einzelnen Nationalkirchen!
Es gibt Gruppen, die nicht einmal die katholische Taufe anerkennen, auch nicht die Sakramente einer irregulären Orthodoxen Teilkirche (das war das Problem der 2 orthodoxen Kirchen der Ukraine vor der Entscheidung von Patriarch Bartholomaios zur Autokephalie).
Katholische Priester, die orthodox werden, werden normalerweise kein 2. Mal geweiht. Auch haben einige orthodoxe Landeskirchen verfügt, dass orthodoxe Kinder in der katholischen Kirche zur Kommunion gehen dürfen, wenn weit und breit keine orthodoxe Kirche vorhanden ist. Patriarch Bartholomaios hat mehrmals an der Messe des Papstes (Benedikt und Franziskus) teilgenommen (ohne Kommunionempfang), daher hält er die katholische Liturgie für gültig.Msgr. Franz Schlegl


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 girsberg74 15. Jänner 2019 
 

Zahlenspiele?

Sehr geehrter Herr Winnemöller,
Sie geben für „Wir sind Kirche“ 60 Mitglieder an, gerundet natürlich. Diese Zahl verwundert mich, hatte ich doch früher fast schon Angst vor der Mächtigkeit dieser Gruppierung. Sind Sie sicher, dass es sich nur um eine zweistellige Zahl (an Mitgliedern) handelt, haben Sie auch keine Null vergessen?


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 griasdigott 15. Jänner 2019 

Danke @bücherwurm

Dann wäre es besser von Kleriker-Kragen zu sprechen. Umgangssprachlich wird ja Priesterkragen gesagt, was einfach suggeriert, dass nur Priester so bekleidet sind.
Danke, jetzt kann ich anderen, die mich gefragt haben, erklären, dass es sich um einen Klerikerkragen handelt.


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 bücherwurm 15. Jänner 2019 

@ griasdigott: Den Klerikerkragen tragen dürfen Kleriker und solche, die sich direkt darauf

vorbereiten. Ständige Diakone sind Kleriker (Durchgangsdiakone ebenfalls) und sind mit Priesterkragen deshalb korrekt angezogen, auch in jenen Bistümern, in denen das Tragen nicht vorgeschrieben ist. I.d.R. tragen ständige Diakone den Klerikerkragen nur im direkten Umfeld ihres Dienstes.


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 griasdigott 15. Jänner 2019 

Priesterkragen

Dürfen ständige Diakone eigentlich den sog. Priesterkragen tragen. Da ich solches selber schon gesehen habe, war ich doch etwas verwirrt.


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 Selene 15. Jänner 2019 
 

@Schlegl

Vielen Dank für Ihre Klarstellung, auch bzgl der theologischen MÖGLICHKEIT von Diakoninnen.

Dass dies z.Zt. in der lateinischen Kirche in dieser aufgeheizten Stimmung nicht ratsam wäre, sehe ich genauso.

Aber alleine wegen dieser Forderung, die eben theologisch NICHT unmöglich ist, ein drohendes Schisma herbei zu fantasieren, wie es Herr Winnemöller tut, und dadurch in eine innerlich gespaltene Kirche noch mehr Unruhe zu bringen, das finde ich unmöglich.

Die orthodoxen Kirchen scheinen uns doch in einigem Voraus zu sein.


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 SCHLEGL 15. Jänner 2019 
 

Das Amt des Diakons

Vor längerer Zeit hatte ich 13 ständige Diakone bei mir, die an einem Abend über die Funktionen des Diakons im byzantinischen Ritus informiert sein wollten. Es war sehr angenehm zu erkennen, wie kompetent, aber auch bescheiden dieser Herrn ihr Amt ausgefüllt haben. Einer erzählte, bei der Messe habe ihn ein Protestant gefragt, ob er kommunizieren dürfe. Als der Diakon verneinte, gab ihm der daneben stehende Pfarrer die Kommunion.Ähnliche Dinge kommen offenbar öfters vor.
Ein Fehler ist im Artikel oben zu korrigieren: Papst Benedikt hat EINDEUTIG festgestellt, der Diakon repräsentiere NICHT Christus (nur der Bischof/Priester). Daher wäre der Diakonat der Frau theologisch möglich (aber unter solchen Bedingungen unbedingt abzuraten!); Der orthodoxe Patriarch von Alexandria hat eine Diakonin für Afrika geweiht, die syrisch orthodoxe Kirche hat weibliche Diakone in verschiedensten Ländern. Niemals hat die katholische Kirche diese Weihen als ungültig angesehen.Msgr. Franz Schlegl


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 Eliah 15. Jänner 2019 
 

@ Rolando

Ich habe lange überlegt, ob ich das hier veröffentlichen soll. Demut sollte nicht zur Schau getragen werden. Aber der Einzige, auf den es ankommt, weiß, daß es ehrlich gemeint ist. Und vielleicht hilft es ja einem Menschen, der so gegen Anfechtungen kämpft wie ich.


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 Rolando 15. Jänner 2019 
 

Eliah

Das ist die Litanei der Demut.


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 Eliah 15. Jänner 2019 
 

Hilfe gegen Selbstvertwirklichung

Es gibt ein Gebet, das mir eine Hilfe ist gegen den Wunsch nach Selbstverwirklichung. Ich habeschon einmal darauf hingewiesen, aber ich denke, es könnte auch manchem hier Angestrochenen helfen:

Von dem Wunsch, geliebt zu werden, errette uns, Jesus.
Von dem Wunsch, gepriesen zu werden, errette uns, Jesus.
Von dem Wunsch, geehrt zu werden, errette uns, Jesus.
Von dem Wunsch, anderen vorgezogen zu werden, errette uns, Jesus.
Von dem Wunsch, konsultiert zu werden, errette uns, Jesus.
Von der Angst, gedemütigt zu werden, befreie uns, Jesus.
Von der Angst, verachtet zu werden, befreie uns, Jesus.
Von der Angst vor dem Leiden befreie uns, Jesus.
Von der Angst, gedemütigt zu werden, befreie uns, Jesus.
Von der Angst, verleumdet zu werden, befreie uns, Jesus.
Von der Angst, vergessen zu werden, befreie uns, Jesus.
Von der Angst, verspottet zu werden, befreie uns, Jesus.
Von der Angst, zurechtgewiesen zu werden, befreie uns, Jesus.
Von der Angst, verdächtigt zu werden, befreie uns, Jesus.


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 Konrad Georg 14. Jänner 2019 
 

Sicher haben viele den Weg

zum Ständigen Diakon in der Hoffnung eingeschlagen, daß der Vir Probatus kommt. Natürlich sind die sauer, weil nix vorwärts geht.
Die Dummheit besteht in der Einführung des Diakonats ohne die regulären Bedingungen.


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 Herbstlicht 14. Jänner 2019 
 

@Tisserant

Ihren Vater auf seinem Weg zu begleiten, ist eine ausserordentlich wichtige und schöne Aufgabe, wenn sicher auch manchmal nicht ganz einfach.
Wie tröstlich und stärkend muss es für einen sterbenden Menschen sein, seinen gläubigen Sohn neben sich zu wissen.
Ihnen beiden erbitte ich viel Kraft und göttlichen Beistand, den Weg gemeinsam bis zu seinem Ende gehen zu können.
Ich bin ziemlich sicher: Sie werden einmal ein guter Diakon sein, der seine Aufgabe, Menschen mit Gott vertraut zu machen, ernst nimmt.


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 Adamo 14. Jänner 2019 
 

Manche meinen unsere Kirche sei ein Konzern,

in dem man eine sichere Beschäftigung finden kann.
Zu wahren Diakonen und Priestern beruft sie aber GOTT selbst! Das wird oft vergessen.


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 Selene 14. Jänner 2019 
 

Hat die Kirche keine anderen Probleme

als diesen Link auf einer Interneseite ständiger Diakone?

fordern kann man viel, man kann sich darüber aufregen oder es bleiben lassen.

Viel Wind um nix, das ist meine Meinung.


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 Stefan Fleischer 14. Jänner 2019 

Zeichen setzen und fordern

das scheint der Lebensinhalt gewisser Leute zu sein. Aber einerseits werden heute fast ebenso viele "Zeichen gesetzt", wie Verkehrstafeln am Rand der Autobahnen. Diese Inflation ist schon längst kontraproduktiv. Und andererseits, warum fordern diese Leute immer von anderen? Und wenn schon, warum "fordern" sie ihre Anliegen nicht direkt bei Gott ein, dem Herrn unserer Kirche und von jedem Einzelnen von uns. Ich schlage ihnen vor, einen Gebetssturm auszulösen. Dann wird Gott sie sicher erhören, auch wenn er dann wahrscheinlich nicht den Skorpion geben wird, den sie fordern, sondern das Ei, das sie und wie alle nötig haben.


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 Hausfrau und Mutter 14. Jänner 2019 
 

@Tisserant

Danke für die Vorbereitung auf dem Dienst des ständigen Diakons. Selbstverständlich gibt es auch Diakone und angehende Diakone, die deren Berufung so leben, wie es vorgesehen ist. Allerdings hört man mehr, die die laut sind... wenn auch laut mit falschen Argumenten.

Da Sie sich regelmäßig melden, wäre es schön, wenn Sie uns sagen würden, wann Sie bestanden haben.

Für Ihren Vater und alle im Sterben liegenden Eltern werde ich heute in der Messe beten. Es ist sicherlich eine wunderschöne und erfüllende Zeit, die Sie momentan mit ihm erleben.

H&M


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 hape 14. Jänner 2019 

@Hausfrau und Mutter

So etwas ähnliches kenne ich auch aus meinem Umfeld. Ein verheirateter Pastoralreferent litt unendlich darunter, das sein Studienkollege, der Priester geworden war, eines Tages vom Bischof zum Vorgesetzten des Pastoralreferenten bestellt wurde.

Seit dem habe ich den Eindruck, dass im Kirchenapparat unter der Oberfläche zwischen Laien und Klerus ein bitterer Streit um Macht und Einfluss tobt. Viele Laien wünschen sich die Relativierung des Weihepriestertums, damit sie umfassendere Karrierechancen bekommen. Manche Kleriker hoffen indes auf ein Ende des Zölibates, weil sie insgeheim heiraten wollen. Beide bilden zusammen eine unheilvolle Allianz. De Ökumenismus mit seiner zunehmenden Nähe zum Protestantismus spielt ihnen dabei offensichtlich in die Hände.

Die Kirche wird vielfach nur noch wie ein weltlicher Arbeitgeber betrachtet, der einen sicheren Arbeitsplatz bietet. Vor diesem Hintergrund bin ich sehr skeptisch gegenüber Forderungen nach mehr Macht für Laien in der Kirche.


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 Tisserant 14. Jänner 2019 

Ich bereite mich auf das Ständige Diakonat vor.
Absolviere den Kurs "Theologie im Fernkurs" und kenne diese Gruppen und das von Ihnen verehrte Hausfrau und Mutter.
Ich jedoch sage mir inzwischen, auch wenn es mir sehr schwer fällt, lasst diese Zeitgeistlinge quatschen und schwafeln!
Mein Vater liegt im sterben und ich bin jeden Tag bei ihm und bete mit ihm den Rosenkranz, bringe ihm als Lektor und Kommunionhelfer unserer Pfarrei die hl Kommunion.
Im Angesicht des Todes ist alles politische und alles "Ich will aber Priesterin oder Diakonin werden, weil ich eine arme Frau bin..." hinfällig!
Diese weiblichen und männlichen Narren tun es Prestige und linkem Standesdünkel. Für mich wäre es eine Gnade, wenn ich Diakon sein dürfte. Um Gott und den Menschen zu dienen. Nicht ich und meine Politik stehen dabei im Vordergrund, nein es ist unser Herr und Heiland! Ihm diene ich in seiner Kirche! Nicht dem Mainstream und nicht dem Zeitgeist!
Möge der Herr mich weiterhin leiten und unsere hl Kirche


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 Hausfrau und Mutter 14. Jänner 2019 
 

es gibt studierte (tw. promovierte) Theologe, die sich weigern ständige Diakone weihen zu lassen

weil deren im selben Studium kennengelernten Ehefrauen nicht als ständige Diakoninnen geweiht werden können.

Mir sind zwei solche Fälle bekannt. In beiden Fällen handelt es sich um ausgezeichnet ausgebildeten und erfahrene Pastoralreferenten, die nicht bereit sind, sich Pfarrern oder -noch schlimmer- Kapläne unterzuordnen, weil sie genauso gut ausgebildet sind.

Das Problem -unabhängig davon, dass es wie oben erwähnt, dogmatisch nicht möglich ist, und demnach schon gar nicht angestrebt sein sollte- ist die Verwirrung, die in der Gemeinden durch solche Äußerungen verbreitet werden.

H&M


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