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„Erschreckende Tendenz“

5. Februar 2018 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
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Deutsche Evangelische Allianz zu Angriffen auf Christen in Deutschland


Bad Blankenburg (kath.net/EAD) Wie das Bundeskriminalamt am Freitag, den 2. Februar, nach Berichten der Funke Mediengruppe mitteilte, seien im vergangenen Jahr in Deutschland rund 100 gezielte Angriffe auf Christen erfasst worden. Darunter ein Mord, neun Körperverletzungen und ein Fall von Brandstiftung, dazu kommen Angriffe auf Kirchen und christliche Symbole.

„Die Fakten liegen vor und es lässt sich nicht mehr unter den Teppich kehren: Christenverfolgung ist auch in Deutschland eine bittere Wirklichkeit“, konstatiert Uwe Heimowski, Politikbeauftragter der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA). Die DEA begrüße, dass auf Initiative von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) 2017 erstmals christenfeindliche Straftaten gesondert erfasst wurden.


Bereits 2016 hatte das Missionswerk Open Doors eine Erhebung über die Gewalt gegen Christen in Flüchtlingsunterkünften veröffentlicht, nun lägen auch von staatlicher Seite Daten dazu vor: das BKA erfasste laut den Berichten in mindestens 14 Fällen christenfeindliche Straftaten in diesem Kontext.

„Die Zahlen sind deutlich, aber sie zeigen nur die Spitze des Eisbergs. Viele Opfer werden eingeschüchtert und die Straftaten kommen gar nicht erst zur Anzeige. Erschreckend ist die Tendenz, dass Gewalt gegen Christen auch in Deutschland zunimmt“, erklärte Heimowski und forderte politische Konsequenzen.

Er wiederholte die Forderung nach einem Beauftragen für Religionsfreiheit, der sich schwerpunktmäßig auch der Christenverfolgung annehmen müsse. Wichtig sei zudem, eine genaue Analyse der Hintergründe der Straftaten vorzunehmen, um Täter zu identifizieren und präventiv zu handeln. Heimowski warnte zugleich davor, vorschnelle Schlüsse zu ziehen. Es gehe darum, Christen zu schützen, nicht Vorurteile gegen vermeintliche Tätergruppen zu schüren.


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Lesermeinungen

 Rosenzweig 5. Februar 2018 

Ja, in der Tat - „Erschreckende Tendenz“..

--
und wie hier berichtet: “Die Zahlen sind deutlich, aber sie zeigen nur die Spitze des Eisbergs. Viele Opfer werden eingeschüchtert...”!

Was ist da für uns/ für mich zu tun..?- Umfängt mich dabei wieder– wie in manch` anderen NOTstand- Situationen eine große Hilflosigkeit!

Jedoch mit einem Blick auf Fatima– auch Amsterdam-
Muttergottes bitte um das tägl. GEBET: um Bekehrung – Bewahrung vor Verfall/ Unheil und Krieg!

“Herr JESUS Christus, SOHN des VATERS- sende JETZT DEINEN GEIST(...)- lass den Hl. GEIST wohnen in den Herzen aller VÖLKER...”!

So möglichst tägl. betend und auch vertrauend verbunden...


1
 
 antonius25 5. Februar 2018 
 

Gibt es eigentlich eine Meldestelle?

Ich hatte auch schon selbst Erlebnisse. Wuerde die dann das naechste Mal melden. Allerdings nicht der Polizei, weil sich das ja in der Regel nicht lohnt, wenn nicht mindestens jemand schwer verletzt wird.


1
 

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