Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  4. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  5. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  8. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  9. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  10. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. Menschenrecht auf Abtreibung?
  13. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  14. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  15. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“

Kardinal Parolin kritisiert Mafia-Unkultur in Kalabrien

23. Juni 2019 in Aktuelles, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vatikanischer Kardinalstaatssekretär verurteilt bei Fronleichnams-Gottesdienst im süditalienischen Gioia Tauro "kriminelle und mafiöse Aktivitäten mit ihren besorgniserregenden Folgen von Schweigekultur und Korruption".


Rom (kath.net/ KAP)
In scharfer Form hat der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin eine anhaltende mafiöse Unkultur in Kalabrien kritisiert. "Kriminelle und mafiöse Aktivitäten mit ihren besorgniserregenden Folgen von Schweigekultur und Korruption" stünden in krassem Gegensatz zur christlichen Botschaft, so der "Zweite Mann" des Vatikans bei einem Fronleichnams-Gottesdienst am Donnerstag im süditalienischen Gioia Tauro nahe Reggio Calabria.


Zwar habe sich in den vergangenen Jahren vieles verbessert. Doch noch immer litten die Menschen im Süden Italiens unter großen wirtschaftlichen und sozialen Problemen. Es gebe noch sehr viel zu verbessern, sei es von Seiten des Staates, durch die Privatwirtschaft wie auch durch Gewissensentscheidungen der einzelnen Bürger. Dabei komme auch der Kirche und den Christen eine große Verantwortung zu, so Parolin laut dem vom Vatikan verbreiteten Redeskript.

Es sei verständlich, wenn viele Menschen nach Jahren vergeblichen Wartens enttäuscht seien. Aber es gebe genügend Gründe für eine positive Entwicklung gerade dieser wichtigen Region Kalabriens, sei es industriell, landwirtschaftlich oder touristisch. Den Gottesdienst feierte Parolin in einer Kirche, die auf einem vom Staat konfiszierten, ehemaligen Mafia-Grundstück gebaut wurde.

Im vergangenen Jahr hatte auch Papst Franziskus bei seinem Besuch in Sizilien Christen und Kirche auf den Einsatz gegen mafiöses Denken und Strukturen eingeschworen. Dabei hatte er einen Priester, der von Mafiakillern erschossen worden war, seliggesprochen.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kriminalität

  1. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  2. Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“
  3. Zahl der Messerdelikte in Nordrhein-Westfalen um fast 50 Prozent gestiegen
  4. Nordrhein-Westfalen: Polizei wird künftig alle Nationalitäten nennen
  5. „Schwertmord in Stuttgart - Hätte der Täter auch Schwabe sein können?“
  6. Seit Beginn der Flüchtlingsbewegung starker Anstieg bei Sexangriffen
  7. „Erschreckende Tendenz“
  8. Deutschland: Fast 100 christenfeindliche Vorfälle wurden 2017 gemeldet
  9. Lasst die Vorurteile gegen Flüchtlinge weg
  10. Papst schickt Videobotschaft an junge Häftlinge in Argentinien






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  9. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  10. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  11. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  12. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  13. Ein Frühstück für den Verleugner
  14. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  15. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz