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Die Union vor einer Zeitenwende

25. September 2017 in Kommentar, 24 Lesermeinungen
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„Es müsste endlich einer aufstehen und sagen: ‚Danke, Kanzlerin, aber es reicht!‘“ Gastkommentar von Klaus Kelle


Berlin (kath.net/The Germanz) Angela Merkel und die sie tragenden Unionsparteien haben bei der Bundestagswahl gestern die meisten Wähler hinter sich versammelt. Im Berliner Konrad-Adenauer-Haus wurde begeistert geklatscht, nun möchten die führenden Köpfe der CDU gern zurück an ihre alltägliche (Regierungs-)Arbeit gehen. Die internen Wahlanalysen werden wie nach den für die CDU desaströsen Landtagswahlen vor zwei, drei Jahren schnell abgehandelt sein. Weiter so! „Voll muttiviert!“ Die hippen Berater mit Fünf-Tage-Bart schreiben üppige Rechnungen und trinken ein Gläschen Barolo dazu. Kölner würden sagen: „Es hät noch imma joot jejange…“ Aber nichts ist gut bei der Union am Tag danach.

Diesmal nicht. Der CDU und der CSU steht eine Zeitenwende bevor. Die Strategie der „Modernisierung“, das Schielen auf die sogenannten „urbanen Millieus“ durch Übernahme vieler über Jahrzehnte als falsch erkannt und bekämpften linksgrünen Themen (unkontrollierte Massenzuwanderung, Homoehe, der unwissenschaftliche Gender-Quatsch) ist ein politischer Rohrkrepierer, wie ihn das politische Deutschland selten erlebt hat. „Wer erfahren will, wie es der CDU in Zukunft ergeht, schaue sich die Entwicklung der ÖVP an“, sagte mir vergangenes Jahr ein Journalist nach einer gemeinsamen Podiumsdiskussion in Wien am Buffet. Und wenn man heute die ÖVP unter ihrem neuen Superstar Sebastian Kurz anschaut, bekommt man eine Ahnung davon, was für eine bürgerliche Partei auch in Deutschland möglich wäre, die sich programmatisch klar aufstellt und ein neues, überzeugendes Gesicht an der Spitze präsentiert. Doch dazu später…

Union und SPD sind die großen Verlierer des Wahlabends, AfD und FDP die Gewinner. Bei der SPD kündigte sich das Desaster schon vor Wochen an, die Union hatte mit 41,5 Prozent vor vier Jahren wenigstens ein ordentliches Polster, das rund neun Prozent Verlust wegstecken lässt …wenigstens ein Mal.


Neun Prozent Verlust insgesamt, auch die bayerische Überpartei CSU quer durch den Freistaat gerupft – und kommendes Jahr ist dort Landtagswahl, eine absolute Mehrheit oberste CSU-Pflicht. Nein, es geht nicht so weiter. Die Union muss kernsaniert werden, oder sie wird über kurz oder lang den Weg anderer christdemokratischer Parteien in Europa antreten …nach unten. Eine Volkspartei ist nur dann Volkspartei, wenn sie auf ihr Volk hört. Anfang 2016 gab es in Deutschland eine repräsentative Meinungsumfrage des YouGov-Instituts, nach der 70 Prozent der Befragten der Meinung sind: Der Islam passt nicht zu Deutschland. 70 Prozent! Haben Sie im Deutschen Bundestag auch nur einen einzigen Abgeordneten von CDU/CSU gehört, der das dort vom Rednerpult aus vertreten hat? Dabei geht es gar nicht um Abstimmungen oder Mehrheiten. Ein einziger, der es wenigstens mal erwähnt hat?

Politiker der Union gehen gern zur Vernissage ins alternative Kulturzentrum, zur Moschee-Eröffnung und zum Christopher Street Day. Das dürfen und sollen sie, wenn ihnen danach ist. Aber es würde zum Profil einer Volkspartei der Mitte passen, wenn ihre Spitzenpolitiker häufiger bei Freiwilliger Feuerwehr und Landfrauen vorbeischauen oder sonntags in der Kirchenbank sitzen und um Vergebung ihrer Sünden beten. Um die eigenen Leute kümmern, die eigenen Wähler dort abholen, wo sie sind, Flagge zeigen, wo es eben nicht nur modern und hipp zugeht. Denn dort drängeln sich ja schon all die anderen.

Ein (CSU-)Freund aus München wiederholte vor Jahren in den sozialen Netzwerken immer wieder wie ein Mantra, dass es a) kaum noch Konservative in Deutschland gebe und b) die wenigen verbliebenen ja nichts anderes wählen können als die Union. Ja, wieder so eine Expertenmeinung, die kläglich in sich zusammenfällt.

Neun Prozent verlieren und einfach so weitermachen wie immer? Das wird dieses Mal nicht funktionieren. Angela Merkel hat verloren und dennoch gesiegt. Und als Bundeskanzlerin ist sie derzeit alternativlos. Oder wollen Sie Martin Schulz oder Alexander Gauland lieber als deutschen Regierungschef? Aber muss eine Parteivorsitzende nach solch einer krachenden Klatsche weiterhin Parteivorsitzende bleiben, die allein eine Million CDU-Wähler von der Bundestagswahl 2013 an die rechtskonservative AfD verloren hat – so wie hunderttausende Parteimitglieder in ihrer Amtszeit? Werden sich die Freiheitlich-Konservativen Aufbrüche in der Union, die unter dem Dach einer WerteUnion beachtlichen Zulauf gefunden haben, endlich trauen, personelle Konsequenzen zu fordern? Trennung von Parteiamt und Kanzleramt wäre schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Den Rücktritt des Generalsekretärs Peter Tauber immerhin haben sie am Abend schon gefordert. Und wer die Stellungsnahmen der Altmaiers und Kauders gestern Abend im Fernsehen gesehen hat, der weiß: es muss sich dringend etwas verändern an der Spitze der Christlich Demokratischen Union.

Wirtschaftlich und finanziell steht unser Land gut da, Wohlstand und soziale Sicherheit sind höchst respektabel im Weltmaßstab. Aber in Fragen der Inneren Sicherheit ist viel zu tun, bei der Sicherung unserer Grenzen, bei der Abschiebung rechtskräftig abgelehnter „Flüchtlinge“. Warum finanzieren CDU-geführte Regierungen mit Millionenbeträgen aus unserer Steuern linksextreme Netzwerke und dubiose Stiftungen, die sie dann selbst bekämpfen? Warum fördern CDU-Regierungen den Gender-Schwachsinn mit Millionenbeträgen, gegen den der sogenannte Kreationismus christlicher Fundamentalisten lupenreine Wissenschaft ist? Warum machen die C-Parteien in Baden-Württemberg, Hessen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen mit bei der Frühsexualisierung von Kleinkindern? Das C, liebe Freunde aus der Union, ist nicht ein Marketinginstrument, es ist ein Gütesiegel. Kein Programm für politischen Handeln, aber ein Kompass, was richtig ist und was falsch.

Ein guter Freund, der seit Jahrzehnten immer treu bei jeder Wahl die CDU gewählt hat, antwortete mir vor drei Wochen am Telefon auf die Frage, was er denn diesmal wählen werde, lapidar mit „Die AfD“. Und ich fragte ihn, wie das denn sein könne und was sein Grund dafür sei. Er sagte entwaffnend: „Ich habe die Schnauze voll!“ So viel zum Thema, die Konservativen können ja nichts anderes wählen außer Merkel.

Nochmal zurück nach Österreich mit einem Blick auf die über viele Jahre schwindsüchtige ÖVP, dort sozusagen die schwachbrüstige Volkspartei der Mitte. Ich habe mir am Wochenende den Wahlkampfauftakt von Sebastian Kurz in einer überfüllten Halle auf Facebook angeschaut, den jungen, sympathischen, rhetorisch brillanten Hoffnungsträger. Und ich habe mir durchgelesen, was die vielen Bürger dort im Forum kommentierten. Auffällig viele outeten sich als Deutsche, die begeistert waren und immer wieder schrieben: So einen brauchen wir auch in Deutschland! Und das ist wahr. Es gibt solche auch in Deutschland. Sie müssen nur endlich aufstehen und sagen: „Danke, Kanzlerin, aber es reicht!“


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Lesermeinungen

 JP2B16 28. September 2017 
 

Petry gestern bei Maischberger: was AfD und SPD eint! Und der CSU fehlen jetzt die Stimmen!

Traurig stimmt es mich, und das zeichnete sich in den letzten Wochen immer deutlicher ab, wieviele gute Katholiken hier unter den treuen Lesern von kath.net, deren Beiträge ich seit Jahren schätze mit den ich mich im Geist sehr stark verbunden fühle, die für ihren Glauben brennen und die rechte Lehre mit Sicherheit bis auf's Blut verteidigen, die sich so wie ich mit Johannes Paul dem Großen und dem so geliebten und verehrten Kirchenlehrer Benedikt XVI. verbunden fühlen, der AfD ihre Stimme gegeben haben. Wenn man sich mit dem Menschenbild und dem Verständnis von Freiheit (freien Willen), des "AfD-Geistes" näher beschäftigt, wird man viele Parallelen zur Lutherischen Lehre und! inzwischen -wen wunderts- zur Sozialdemokratie! erkennen. In ihren Gebahren und Gesten einer widerlichen Selbstgerechtigkeit und dem liebsamen Führen von Neiddebatten ähneln sich SPD und AfD ohnehin wie keine der anderen Parteien. Wer gestern Petry bei Maischberger gesehen hat, ahnt vielleicht nun seinen Irrtum.


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 Adamo 27. September 2017 
 

@Wynfried: Einen Sebastian Kurz haben wir in Deutschland leider nicht.

In Deutschland hätten wir schon solche Politiker wie Sebastian Kurz. Denken Sie nur einmal an den Berliner Kreis oder die Konservativen in der CDU. Sie alle hat Frau Merkel gemeinsam mit ihren Gesinnungsgenossen,-innen nicht hochkommen lassen.-
Sehen Sie sich doch nur einmal die Typen an, die sich nach der Wahl um Frau Merkel geschart haben, Bouffier, Tauber, von der Leyen etc. sie alle haben als Befürworter Ehe für Alle und Gender in der CDU durchgedrückt. Damit haben sie das schlechteste CDU-Wahlergebnis aller Zeiten erreicht und sie sehen es bei allen Wahlanalysen bis heute nicht ein welchen Schaden sie Deutschland zugefügt haben.


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 girsberg74 26. September 2017 
 

@Dottrina „Auch ich habe AfD gewählt!“

Meine Wertschätzung für Ihre Kommentare und für Sie.


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 ottokar 26. September 2017 
 

Überholte Träume

Es ist längst zu spät: Eine Persönlichkeit vom Profil und der politischen Ausstrahlung eines Sebastian Kurz kann und wird es leider in Deutschland nicht mehr geben können, er würde sofort als Neonazi oder als Rechtsradikaler beschimpft verurteilt werden. Sebastian Kurz hat die erste Zeit seiner politischen Karriere genutzt, sich als Aussenminister mit vernünftiger politischer Meinung und ganz klaren Kontouren zu profilieren,er hat dabei eine zunehmend restriktive, in der Bevölkerung aber akzeptierte Haltung gegenüber den arabischen Flüchtlingen gezeigt und erst dann konnte er es sich erlauben zu sagen, der Islam gehört nicht zu Österreich und wir müssen unseren christlichen Glauben verteidigen.Stelle sich einer einmal vor irgendein Politiker würde soetwas im Augenblick in Deutschland öffentlich fordern.Er würde geteert und gefedert werden, verteufelt und als ewig Gestriger verschrien, auf eine Unterstützung durch unsere Kirchen müsste er lange (wahrscheinlich vergeblich?) warten.


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 Dottrina 26. September 2017 
 

Auch ich habe AfD gewählt!

Ich stehe auch dazu, habe in der Arbeit zwar keine Probleme damit, aber im privaten Bereich wurde mir schon die Nazi-Keule um die Ohren gehauen. Dass damit ca. 7 Mio. Menschen, meist aus dem liberal-konservativen Lager, viele CDU/CSU-Wähler, beleidigt werden, sehen manche Leute einfach nicht ein. Die CSU hat nun einmal den Malus, nicht bundesweit antreten zu können. Was die Politik der Union angeht, so würde sich Franz-Josef Strauß im Grabe umdrehen.


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 Walter Knoch 26. September 2017 

Dreisatz

Lieber Herr Kelle, die CDU hat nicht 9 %, sondern 9 Prozentpunkte verloren. Das , bezogen auf die Wählerschaft der CDU einen Verlust von fast 21 % (genau 20,7). Das bedeute, dass mehr als jeder 5te CDU Wähler abgewandert ist.
Diese Prozentpunkte und oft wie oben noch schlampiger mit Prozent angegeben verschleiern, verniedlichen die tatsächliche Entwicklung, machen sie unsichtbarer.


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 zweifelTom 26. September 2017 
 

Die CSU hat jetzt die Trümpfe in der Hand

@Steve Acker
Die CSU sei in der "Zwickmühle", schreiben Sie; das stimmt zweifellos.
Aber es gibt auch eine Kehrseite: Trotz ihres miserablen Zweitstimmenergebnisses ist sie dank ihrer 46 Abgeordneten ALLEIN in der Lage, JEDE politisch vernünftigerweise denkbare Koalitionsmehrheit, sogar einer GroKo, zu verhindern.
Sie kann also entscheidend Bedingungen "diktieren", z. B. Festlegung einer Obergrenze für Migranten, definitive Aussetzung des Familiennachzugs u.a.
Wann rafft sie sich auf?


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 julifix 26. September 2017 

@ Bärbel

[Zitat:] "Es ist ja schon gefährlich sich als Wähler dazu zu bekennen, weil man dadurch Nachteile und Anfeindungen befürchten muss." [Zitat Ende]
1. Ich bekenne mich dazu, die AfD gewählt zu haben. Dabei hatte ich komischerweise bis dato noch keinerlei Anfeindungen oder Repressalien erleben müssen. Besonders dann, wenn man ruhig und vernünftig argumentiert.
2. Genau diesen Mut, sich zu dieser Partei zu bekennen braucht unser Land jetzt.
Ich bin KEIN Parteimitglied und werde es auch nicht, denn kämpfen sollten wir alle unter EINER "Fahne": der von Jesus Christus!
Aber wir sollen uns engagieren und Mut zeigen, den Finger in die Wunden der Zeit zu legen und zu deren Heilung beitragen, so gut wir eben können.


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 Wynfried 26. September 2017 

Wer sollte Merkel nachfolgen?

Einen Sebastian Kurz haben wir in Deutschland leider nicht.
Wenn sich nichts ändert, wird sich die CDU nach der Ära Merkel auflösen wie die Democrazia Cristiana in Italien, fürchte ich. Frau Merkel hat die Christdemokratie in Deutschland an die Wand gefahren.
Eine Erneuerung müsste von politischen Vertretern der katholischen Soziallehre kommen, aber da ist ja auch niemand in Sicht.


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 Steve Acker 25. September 2017 
 

Bei einer Fernsehdiskussion mit Merkel

sollte eine Vertreterin der Opfer des Anschlags vom Breitscheidplatz in Berlin teilnehmen.
Sie wurde wieder ausgeladen!

Blos keine unbequemen Fragen von Opfern von Migranten.


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 Steve Acker 25. September 2017 
 

Familiennachzug

dieser ist bis März 2018 ausgesetzt.
Es ist damit zu rechnen, dass Merkel dann dies nicht verlängert.
Die Koalition in Kiel (jamaika) hat sich auch schon für raschen Familiennachzug geäußert.
So werden dann hundertausende neu dazukommen. Dann können sich schöne Parallelgesellschaften bilden.


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 Steve Acker 25. September 2017 
 

Merkel würde alles wieder so machen wie in 2015, hat

sie in einem Interview mit der Welt Ende August gesagt.
Nicht die Spur von Reue oder Einsicht.
Als Folge ihrer einsamen Entscheidungen, sind hier Menschen getötet oder verletzt,
Frauen vergewaltigt worden und noch vieles andere mehr.


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 Steve Acker 25. September 2017 
 

CSU

Wer gewaltig in der Zwickmühle ist, ist di e CSU. Sie hat grade 10 Prozentpunkte verloren.
Wenn sie mitmacht, bei einer Jamaika-Koalition mit den Grünen, die noch mehr Zuwanderung wollen, und Abschiebungen von Kriminellen blockieren, dann wird die nächstes Jahr bei den Landtagswahlen in Bayern gewaltig den Bach runtergehen.

Die Anzahl Vergewaltigungen ist in Bayern im ersten Halbj.2017 um 50% gegenüber 1.Halbj. 2016 gestiegen.
erst vor einer woche in München: 16jährige von 2 Afgahnen vergewaltigt.
Einfach fürchterlich.

Die Union muss sich von Merkel befreien.
Gelingt dies nicht, wird sie in der Versenkung verschwinden wie die Democrazia Cristiana


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 gebekrev 25. September 2017 
 

Übergelaufen!!!

Als langjähriger CDU -Wähler war für mich das Fass übergelaufen. Die C-Partei hat ihr Profil verloren. Islamisierung, Ehe für alle, Euthanasie,Abtreibung,Genderwahnsinn und Frühsexualisierung passen nicht zu den Grundwerten einer christlichen Partei und die Genossen sind auch nicht besser. Danke an Klaus Kelle. Beten wir für ein christliches Deutschland und Europa.


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 zweifelTom 25. September 2017 
 

Keine Zeitenwende in Sicht

Wenn die Kanzlerin selbst nach dem Wahldebakel ihrer Partei mit 8,6 % Verlust keine Fehler in ihrem Wahlkampf und bei sich finden kann und daher auch keinen Anlass zu einer Neujustierung der Unionspolitik sieht, muss man leider ein problemleugnendes oder -verschiebendes Weiter-so-Durchwursteln befürchten.
Man kann es drehen und wenden, wie man will: Diese Frau ist starrsinnig und völlig lernunfähig und ihre Politik eine Zukunftsbelastung für Deutschland.
Erst in der Nach-Merkel-Zeit gibt es die Chance für eine "Zeitenwende", die sich so viele wünschen.


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 Joy 25. September 2017 
 

Gutenberg

ist ja gerade am moralischen Zurückkommen. Der könnte der Hoffnungsträger für die C-Parteien werden....


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 girsberg74 25. September 2017 
 

Wie soll das gehen?

„Es müsste endlich einer aufstehen und sagen: ‚Danke, Kanzlerin, aber es reicht!‘“

Das Problem: Zum Aufstehen braucht es Rückgrat!
(Das wurde in der CDU noch nie gefördert, eher bestraft von den Leuten, die wussten was Anstand ist.)


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 Kurti 25. September 2017 
 

Der Papst hat durch sein Lob der Merkel doch auch dazu

beigetragen, daß sie quasi sakrosankt ist. Wer der Merkel sagen wollte, es reicht, der müsste schon sehr, sehr sicher sein, daß es in der CDU genug Leute gibt, die seine Meung mittragen, sonst wäre er selbst schnell weg vom Fenster. Die Kauders, Altmaiers und andere Kriecher halten zu ihr so lange wie ihr eigenes Amt und damit auch Einkommen nicht gefährdet ist.


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 Bärbel 25. September 2017 
 

Ich träume

Ich träume auch schon länger von einem Politiker wie Sebastian Kurz.Aber wo soll der in Deutschland herkommen? Eine Alternative wie die AfD kann tun und lassen was sie will, sie wird immer mit den Nazis in Verbindung gebracht, geächtet. Es ist ja schon gefährlich sich als Wähler dazu zu bekennen, weil man dadurch Nachteile und Anfeindungen befürchten muss. Siehe Proteste nach dem Wahlergebnis der AfD. Die Medien veranstalten die reinste Gehirnwäsche und wollen die Bevölkerung nach ihrem Gusto erziehen. Leider haben sie damit ziemlichen Erfolg.


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 Sefa 25. September 2017 
 

Es wäre glaubwürdiger gewesen,

das VOR der Wahl zu schreiben.


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 garmiscj 25. September 2017 

Danke Klaus Kelle,

wieder einmal ein vorzüglicher Kommentar! Auch ich werde heuer das erste mal wieder ÖVP wählen, in der Hoffnung, dass Sebastian Kurz essentielle Werte wieder hochhält und auf Dauer nicht vor der links-linken Medienmeute fertiggemacht wird und einbricht. Schaun' mir mal....


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 julifix 25. September 2017 

Danke herr Kelle

Ich kann mich Ihrem guten Freund nur anschließen: ich hatte diesmal auch die Schnauze voll. Ich wage zu behaupten, dass "Mutti" (wer hat sich das eigentlich einfallen lassen?) diese Amtsperiode NICHT übersteht. Ich wage zu behaupten, dass in 1 - 1 1/2 Jahren ein Misstrauensvotum "Mutti" zu Fall bringt.
Auf jeden Fall sind jetzt ENDLICH die Karten neu gemischt!! Ich freue mich schon auf die Debatten im Bundestag, wenn die AfD so richtig vom Leder zieht. Ich freue mich auf die langen Gesichter der etablierten Parteibonzen.


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 antonius25 25. September 2017 
 

Herr Kelle listet inhaltlich viel Richtiges auf,

Islam gehoert nicht zu Deutschland, Gendertheorie ist falsch und gefaehrlich, abgelehnte Asylbewerber sollten abgeschoben werden,...

Aber wer das oeffentlich ausspricht mit dem Willen, es zu aendern, wird sofort als Nazi oder sonstiges denunziert von unseren vereinten Medien und eben auch vom Grossteil der CDU. Das eigentliche Argument hoert dann keiner mehr.

Neuestes Beispiel: Gauland wurde gefragt, ob fuer ihn das Existenzrecht Israels zur Staatsraeson gehoere. Antwort: Ja; das impliziert aber auch, dass wir im Ernstfall Truppen senden muessen, die an der Seite Israels kaempfen und sterben. Er glaube nicht, dass das allen klar sei und von der Mehrheit der Bevoelkerung unterstuetzt werde. Von ihm schon. Bei der Kanzlerin vermisst er aber, dass sie auf diese Implikationen hinweist.
Bildzeitung titelt dazu:"Gauland - gefaehrliche Saetze ueber Israels Existenzrecht"

PS: Merkel hat dieses Prinzip 2008 verkuendet, Gauck hat 2012 auf die Implikationen hingewiesen und zurueckgewiesen.


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 Adamo 25. September 2017 
 

Klaus Kelle: "Danke, Kanzlerin, aber es reicht!"

Das hatten schon viele zu ihr gesagt, sie wurden aber eiskalt von ihr weggebissen.
Andere aber, die ihr nach dem Munde redeten witterten Morgenluft und wurden gefördert. Mit ihrem Linksruck bückte sich die Frau Kanzlerin nach einem Zehncentstück das auf dem Boden lag, dabei fiel ihr aber der Zehneuroschein (ihre treuen CDU-Wähler) aus der Tasche!


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