Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  4. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  5. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  6. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  7. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  8. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  9. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  10. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  11. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  12. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  13. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  14. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  15. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"

CDU-Spitzenpolitiker lechzen nach Schwarz-Grün

30. November 2016 in Kommentar, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kommt der totale Gender-Staat? Gastkommentar von Mathias von Gersdorff


Berlin (kath.net/Blog Mathias von Gersdorff) Es ist fast komisch: Während die Grünen auf ihrem letzten Bundesparteitag klar die Zeichen für eine rot-rot-grüne Koalition gesetzt haben, werben CDU-Politiker der ersten Reihe immer lauter für eine schwarz-grüne Koalition auf Bundesebene.

So neuerdings Volker Bouffier, Ministerpräsident Hessens und stellvertretender CDU-Vorsitzender.

Im Deutschlandfunk verwies er auf die harmonischen Beziehungen mit den Grünen in seinem Bundesland Hessen. Voraussetzung einer solchen Allianz sei es, dass die Union den entsprechenden Wähleranteil erreicht, damit sie mit einem kleinen Partner eine Mehrheit bilden könne, so Bouffier.


In dieser Haltung wird Bouffier von Thomas Strobl (CDU), stellvertretender Ministerpräsident in Baden-Württemberg, sekundiert.

Diese eindeutige Positionierung von Ministerpräsident Bouffier ist alarmierend, weil Hessen vor wenigen Wochen für alle Schulen den radikalsten Gender-Lehrplan Deutschlands eingeführt hat.

Manche in der CDU sind offenbar bereit, alles für die schwarz-grüne Option zu opfern. Auch die Gender-Indoktrination der Kinder gehört dazu.

Doch die Gender-Revolution beschränkt sich nicht auf die Schulpläne. Seit Jahren betreibt der deutsche Staat eine systematische Durchdringung des Staatsapparats mit der Gender-Ideologie. Bald dürfte es kaum noch möglich sein, eine Arbeitsstelle im Staat zu erhalten, wenn man dem Gender-Credo nicht zustimmt.

Diese Revolution geschieht ohne große öffentliche Debatte und fernab der Parlamente. Es ist eine regelrechte Oktroyierung einer antichristlichen und unvernünftigen Ideologie.

Die Tatsache, dass diese Revolution mit Verve von der CDU betrieben wird, kann nicht anders als ein Verrat historischen Ausmaßes bewertet werden: Durch das Einknicken der CDU gibt es keine Partei mehr im Bundestag, die ernsthaft gegen diese Revolution „von oben nach unten“ opponiert, zumal die CSU allmählich liberaler wird.

Die CDU missbraucht wissentlich das Vertrauen, das noch viele in diese Partei haben im Glauben, dass sich die C-Politiker am christlichen Menschenbild bei der Gestaltung ihrer Politik orientieren.

Es ist höchste Zeit, dass die CDU-Basis Mut fasst und gegen diese Entwicklung revoltiert.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Politik

  1. Bremer Grünenpolitikerin Görgü-Philipp posiert mit Holocaust-Koffer – Rücktritt nach Eklat!
  2. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  3. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  4. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  5. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  6. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  7. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei
  8. Sprecher des US-Repräsentantenhauses will Subventionen für Planned Parenthood streichen
  9. Gründer der ‚Catholics for Harris‘: US-Demokraten haben ein ‚wachsendes Problem mit Gott‘
  10. Wirtschaft, Grenzsicherheit, Kriminalität waren Wählern wichtiger als radikale Abtreibungspolitik






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  5. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  6. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  7. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  8. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  9. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  10. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  11. Karoline Preisler: Islamismus ist die größte Gefahr für Deutschland
  12. Die neue Weltjugendtag-Hymne wurde in Seoul vorgestellt
  13. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  14. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  15. Zwillingspriester trauen Zwillings-Brautpaar

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz