Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  8. Bätzing gegen Papst Leo
  9. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  10. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  11. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  12. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  13. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  14. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  15. „Wir werden erwartet“

'Dann weiß ich, es kann gar nicht so furchtbar sein in unserer Kirche'

29. Juli 2016 in Jugend, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Was mir durch den Kopf geht, wenn ich die Bilder vom Weltjugendtag sehe." Gastbeitrag von Susanne Wenzel


Köln (kath.net) Der heilige Johannes Paul II., Benedikt XVI. und jetzt Franziskus. Diese "alten" Männer – das ist ganz bestimmt nicht despektierlich gemeint – versammeln mit der Botschaft von Liebe und Barmherzigkeit seit vielen Jahren jeder von ihnen mehr Jugendliche an einem Platz bei den Weltjugendtagen als die Beatles und die Stones während ihrer Karrieren mit ihren Botschaften von Sex, Drugs and Rock'n Roll zusammen.

Und wenn ich sehe, wie beschwerlich teilweise die Anreise nach Krakau für die Jugendlichen war und sie sind fröhlich und feiern ein großes Fest des Glaubens und der Hoffnung, gibt mir das selbst Hoffnung. Denn dann weiß ich, es kann gar nicht so furchtbar sein in unserer Kirche.


Ich weiß selbst, dass es unter diesen Umständen mit den Messen schwierig ist. Aber ich habe bei diversen Veranstaltungen bzw. Gebetstagen in den letzten Jahren so viele Jugendliche erlebt mit einer Andacht und einem Gebet, dass ich fest glaube, dass es unserem Herrn so wichtig ist, ihre Herzen zu gewinnen, da sieht er über die ein oder andere Schwäche in der Liturgie hinweg. Jeder von uns, der von sich selbst behauptet, er sei mit den Gedanken schon immer und zu jeder Zeit zu 150 Prozent bei der Sache und konzentriert, möge sich erst einmal selbst prüfen, ob er das wirklich so sagen kann. Das ist sicher selbst unseren zahlreichen Heiligen nicht gelungen. Und sie sind jung, sie müssen und werden lernen, diese Jugendlichen!

Als ich damals nach der Seligsprechung Johannes Pauls II. irgendwo im Gewimmel im Borgo unserer Lokalredaktion ein Telefoninterview gab, zog an mir eine Gruppe Jugendlicher vorbei. Sie sangen etwas auf Spanisch, dass mir jemand übersetzte sinngemäß mit sie sind "die Jugend des Papstes". Und ich war ganz angerührt und sagte "Ja! Hier sieht man es, was Benedikt XVI. gesagt hat: Die Kirche ist jung! Und das gibt uns allen Grund zur Hoffnung. Denn wenn so viele Jugendliche Gott so lieben, dann weigere ich mich zu glauben, dass unsere Welt so schlecht ist."

Und Hoffnung ist das, was wir im Augenblick wohl am meisten brauchen.



Foto (c) Peter Winnemöller



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Weltjugendtag

  1. Großes Kreuz aus Grenzstacheldraht für Weltjugendtag in Seoul
  2. Papst Leo an Jugendliche: "Freunde, also Zeugen"
  3. «Das ist eine der schlimmsten Plagen, die man je gesehen hat»
  4. Nächster katholischer Weltjugendtag 2027 in Seoul
  5. Weltjugendtag in Zahlen: Eine Messe mit 10.000 Priestern
  6. Obrigado!
  7. Vigil mit den Jugendlichen zum Weltjugendtag 2023.Wie werden wir zu Wurzeln der Freude?
  8. Weltjugendtag mit über 600.000 Pilger aus 184 Ländern
  9. Weltjugendtag in Portugal steht kurz bevor
  10. Nuntius: Weltjugendtag ist Ermutigung für die Jugend und die Kirche







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  3. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  4. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  5. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  6. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  7. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  8. Erzbischof von Vilnius als CCEE-Präsident wiedergewählt
  9. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  10. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  11. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  12. 'Junge Menschen sehnen sich danach, mit etwas Zeitlosem verbunden zu sein'
  13. Jesus begegnen im Stift Kremsmünster
  14. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  15. „Die Kirche sieht Medjugorje heute aus geistlicher und aus pastoraler Sicht positiv“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz