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Ismail Tipi: Auch Kirchen stehen im Visier des IS-Terrors

28. Juli 2016 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
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Integrationsexperte: „Die Geiselnahme in Frankreich in einer Kirche stellt für mich eine besonders schwere Tat dar. Dieser Angriff war ein Angriff auf die Kirchen und das Christentum“


Wiesbaden (kath.net/pm) „Die Geiselnahme in Frankreich in einer Kirche stellt für mich eine besonders schwere Tat dar. Dieser Angriff war ein Angriff auf die Kirchen und das Christentum“, zeigte sich der hessische CDU-Landtagsabgeordnete und Integrationsexperte Ismail Tipi bestürzt über dieses neue Ausmaß des Terrors. „Der IS hat damit wieder gezeigt, wie brutal und skrupellos er vorgeht. In einer Kirche anzugreifen und einen Priester zu töten, stellt sich gegen eine Religion und soll einen Keil in die Gesellschaft treiben. Die verschiedenen Glaubensrichtungen sollen gegeneinander aufgewiegelt werden. Sie wollen uns mit allen Mitteln spalten und misstrauen in der Gesellschaft säen.“


„Es darf kein Hass zwischen den Religionen entstehen und dadurch zu Konflikten innerhalb des Landes kommen. Wir müssen jetzt als Gesellschaft zusammenhalten und gemeinsam den demokratischen Kampf gegen den Radikalislamismus angehen“, appelliert Tipi. „Einem Priester die Kehle durchzuschneiden ist eine abscheuliche, bestialische Tat, die mich mit Entsetzen erfüllt. Sie stellt die Grausamkeit des IS auf eine neue Stufe. Es zeigt uns, dass er vor nichts zurückschreckt, er vor nichts Halt macht und ihm nichts heilig ist. Wir können den radikalen Islamismus aber nur besiegen, wenn wir gemeinsam und geschlossen europaweit gegen ihn vorgehen und uns zur Wehr setzen. Wir müssen den Kampf aufnehmen und alle demokratischen und rechtsstaatlichen Hebel in Bewegung setzen, um den IS und seine Anhänger zu stoppen.“

Unklar bleibt weiterhin, warum sich zumindest einer der Attentäter auf freiem Fuß befand. Nach aktuellen Angaben war einer der beiden Täter den Sicherheitsbehörden als radikalisiert eingestufte Person bekannt. Er war sogar in Haft gewesen auf Grund einer Anklage wegen Verbindung zu einer Terrororganisation. Später wurde er dann mit einer Fußfessel entlassen. „Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass solche Menschen brandgefährlich sind. In Syrien angekommen werden sie für den Kampf gegen uns geschult. Sobald sie auf freiem Fuß sind, nutzen sie die Gelegenheit um ihrem Ziel eines Anschlags näher zu kommen. Wir müssen dafür sorgen, dass potenzielle Attentäter nicht unbemerkt und unbeobachtet durch unsere Straßen ziehen dürfen.“

Foto Landtagsabgeordneter Tipi (c) Ismail Tipi


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Lesermeinungen

 HFischer 29. Juli 2016 

Ertrinkende Christen

@chiarajohanna: Zum Thema ertrinkende Christen möchte ich nur an die vielen Berichte erinnern, dass Christen auf ihrer Flucht über das Mittelmeer von Muslimen aus dem Schlauchboot geworfen werden. Dies ist nicht nur einmal, sondern schon unzählige Male passiert.


6
 
 chiarajohanna 29. Juli 2016 
 

Für Hortensius

Halten in größter + existentieller Not nicht alle Menschen zusammmen?

In eigener Lebensbedrohung werfe ich da nicht das Buch aus der Hand, um
Leben zu retten?

Wenn ein Mensch (inwendig Christ)
am Ertrinken wäre + ein Moslem
erkennt die Not, dann fühlt er doch inwendig, was zu tun wäre, nämlich seinen Menschen-Bruder retten!

In solch einer Not wird die Religion
zweitrangig, denn erstrangig ist ein Mensch dem Tod ausgesetzt; sollte hier, niemand helfend eingreifen!

Das ist ein automatischer Impuls,
dem man folgt. Hier unterscheidet man nicht mehr!

Sollte man örtlich gesehen,
daneben, stehen bleiben, kann man davon ausgehen, das solcher Mensch,
auch seelisch daneben steht: Er hat keinen Zugang mehr, zu sich selbst.
Zu seinem eigenen Herzen, welches im Anfang noch hat mitempfinden können.

Was also raubt den Menschen die
EIGENE Beziehungsfähigkeit?

Erziehung, Selbstentfremdung, Hass, VERGLEICHEN, Neid, Besser-sein- wollen Ideologie, Technik, Spiel?


0
 
 hortensius 28. Juli 2016 
 

Unmöglich

Zu chiarajohanna. Da können wir lange warten, bis die Moslems in nennenswerter Anzahl zum Frieden aufrufen, noch dazu, wenn dieser Friede den Christen zugutekäme. Schauen Sie doch in die Geschichte oder in den Koran! Die Wahrheit dürfen wir nicht aussprechen.


8
 
 chiarajohanna 28. Juli 2016 
 

Alle Religionen müssen gemeinsam zur Kultur des Lebens aufrufen!

Wenn das Leben bedroht ist, zählen die religiösen Unterschiede nicht mehr!

Dann zählt nur noch eines:
Das jeweils von Gott geschenkte Leben
und Mensch-sein + der Gute Wille!

Unter Wertschätzung ...
des eigens von Gott geschenkten Lebens
und den daraus entspringenden
guten Willen
müssen alle Religionen sich
in 1 Stimme einfinden, damit sie
gemeinsam für eine "Kultur des Lebens"
eintreten!

Motto: Gemeinsam sind wir stark !


4
 

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