Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  4. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  5. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  6. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  7. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  8. Kirche im Verfall
  9. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  10. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  11. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  12. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  13. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  14. THESE: Warum die UNO weg muss!
  15. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar

Ismail Tipi: Auch Kirchen stehen im Visier des IS-Terrors

28. Juli 2016 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Integrationsexperte: „Die Geiselnahme in Frankreich in einer Kirche stellt für mich eine besonders schwere Tat dar. Dieser Angriff war ein Angriff auf die Kirchen und das Christentum“


Wiesbaden (kath.net/pm) „Die Geiselnahme in Frankreich in einer Kirche stellt für mich eine besonders schwere Tat dar. Dieser Angriff war ein Angriff auf die Kirchen und das Christentum“, zeigte sich der hessische CDU-Landtagsabgeordnete und Integrationsexperte Ismail Tipi bestürzt über dieses neue Ausmaß des Terrors. „Der IS hat damit wieder gezeigt, wie brutal und skrupellos er vorgeht. In einer Kirche anzugreifen und einen Priester zu töten, stellt sich gegen eine Religion und soll einen Keil in die Gesellschaft treiben. Die verschiedenen Glaubensrichtungen sollen gegeneinander aufgewiegelt werden. Sie wollen uns mit allen Mitteln spalten und misstrauen in der Gesellschaft säen.“


„Es darf kein Hass zwischen den Religionen entstehen und dadurch zu Konflikten innerhalb des Landes kommen. Wir müssen jetzt als Gesellschaft zusammenhalten und gemeinsam den demokratischen Kampf gegen den Radikalislamismus angehen“, appelliert Tipi. „Einem Priester die Kehle durchzuschneiden ist eine abscheuliche, bestialische Tat, die mich mit Entsetzen erfüllt. Sie stellt die Grausamkeit des IS auf eine neue Stufe. Es zeigt uns, dass er vor nichts zurückschreckt, er vor nichts Halt macht und ihm nichts heilig ist. Wir können den radikalen Islamismus aber nur besiegen, wenn wir gemeinsam und geschlossen europaweit gegen ihn vorgehen und uns zur Wehr setzen. Wir müssen den Kampf aufnehmen und alle demokratischen und rechtsstaatlichen Hebel in Bewegung setzen, um den IS und seine Anhänger zu stoppen.“

Unklar bleibt weiterhin, warum sich zumindest einer der Attentäter auf freiem Fuß befand. Nach aktuellen Angaben war einer der beiden Täter den Sicherheitsbehörden als radikalisiert eingestufte Person bekannt. Er war sogar in Haft gewesen auf Grund einer Anklage wegen Verbindung zu einer Terrororganisation. Später wurde er dann mit einer Fußfessel entlassen. „Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass solche Menschen brandgefährlich sind. In Syrien angekommen werden sie für den Kampf gegen uns geschult. Sobald sie auf freiem Fuß sind, nutzen sie die Gelegenheit um ihrem Ziel eines Anschlags näher zu kommen. Wir müssen dafür sorgen, dass potenzielle Attentäter nicht unbemerkt und unbeobachtet durch unsere Straßen ziehen dürfen.“

Foto Landtagsabgeordneter Tipi (c) Ismail Tipi


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  29. Juli 2016 
 

Ertrinkende Christen

@chiarajohanna: Zum Thema ertrinkende Christen möchte ich nur an die vielen Berichte erinnern, dass Christen auf ihrer Flucht über das Mittelmeer von Muslimen aus dem Schlauchboot geworfen werden. Dies ist nicht nur einmal, sondern schon unzählige Male passiert.


6
 
 chiarajohanna 29. Juli 2016 
 

Für Hortensius

Halten in größter + existentieller Not nicht alle Menschen zusammmen?

In eigener Lebensbedrohung werfe ich da nicht das Buch aus der Hand, um
Leben zu retten?

Wenn ein Mensch (inwendig Christ)
am Ertrinken wäre + ein Moslem
erkennt die Not, dann fühlt er doch inwendig, was zu tun wäre, nämlich seinen Menschen-Bruder retten!

In solch einer Not wird die Religion
zweitrangig, denn erstrangig ist ein Mensch dem Tod ausgesetzt; sollte hier, niemand helfend eingreifen!

Das ist ein automatischer Impuls,
dem man folgt. Hier unterscheidet man nicht mehr!

Sollte man örtlich gesehen,
daneben, stehen bleiben, kann man davon ausgehen, das solcher Mensch,
auch seelisch daneben steht: Er hat keinen Zugang mehr, zu sich selbst.
Zu seinem eigenen Herzen, welches im Anfang noch hat mitempfinden können.

Was also raubt den Menschen die
EIGENE Beziehungsfähigkeit?

Erziehung, Selbstentfremdung, Hass, VERGLEICHEN, Neid, Besser-sein- wollen Ideologie, Technik, Spiel?


0
 
 hortensius 28. Juli 2016 
 

Unmöglich

Zu chiarajohanna. Da können wir lange warten, bis die Moslems in nennenswerter Anzahl zum Frieden aufrufen, noch dazu, wenn dieser Friede den Christen zugutekäme. Schauen Sie doch in die Geschichte oder in den Koran! Die Wahrheit dürfen wir nicht aussprechen.


8
 
 chiarajohanna 28. Juli 2016 
 

Alle Religionen müssen gemeinsam zur Kultur des Lebens aufrufen!

Wenn das Leben bedroht ist, zählen die religiösen Unterschiede nicht mehr!

Dann zählt nur noch eines:
Das jeweils von Gott geschenkte Leben
und Mensch-sein + der Gute Wille!

Unter Wertschätzung ...
des eigens von Gott geschenkten Lebens
und den daraus entspringenden
guten Willen
müssen alle Religionen sich
in 1 Stimme einfinden, damit sie
gemeinsam für eine "Kultur des Lebens"
eintreten!

Motto: Gemeinsam sind wir stark !


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  2. Vereinigte Arabische Emirate schränken staatliche Förderung für Studieren in Großbritannien ein
  3. Mansour: Terrorschlag in Australien ist „logische Konsequenz einer global entfesselten Hassdynamik“
  4. Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“
  5. Integrationsbeauftragte warnt: Politik, Verwaltung in Neukölln teilweise von Islamisten unterwandert
  6. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte
  7. Ahmad Mansour: ‚Islamismus ist eine ernstzunehmende Bedrohung, die Menschenleben kostet‘
  8. Nach Verherrlichung der Hamas: Italien schiebt Imam ab
  9. BILD: ‚Die Islamisten werden immer mehr – und die Regierung tut NICHTS dagegen’
  10. Die Ampel kehrt das Problem des Islamismus beharrlich unter den Teppich







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  6. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  7. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  8. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  9. Kirche im Verfall
  10. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  11. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  12. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  13. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  14. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  15. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz