Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  9. Was auch immer Synodalität sein soll
  10. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  11. Was eine Messe wiegt
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  14. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  15. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus

Immer mehr Eltern versagen bei der Erziehung ihrer Kinder

30. April 2016 in Familie, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Therapeutin: Es wächst eine Generation von Narzissten heran


Frankfurt am Main/Wien (kath.net/idea) Immer mehr Eltern versagen bei der Erziehung ihrer Kinder. Diese Ansicht vertritt die Kinder- und Jugendtherapeutin Martina Leibovici-Mühlberger (Wien) in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. In Österreich habe sich die Zahl der psychotherapeutischen Behandlungen seit 2005 verdoppelt. Immer mehr Kinder seien „tyrannisch und voller Widerstand“. Sie rebellierten, weil sie nicht in einer kindgerechten Umgebung aufwüchsen: „Die Eltern dieser Kinder machen ihren Job nicht. Sie wollen lieber die Freunde ihrer Kinder sein, als sie zu erziehen.“ Sie sehe bei vielen Müttern und Vätern eine extreme Angst, ihrem Nachwuchs durch zu strenge Regeln irgendetwas zu verbauen oder sie zu zerstören, sagte die Jugendtherapeutin und Autorin des Buches „Wenn die Tyrannenkinder erwachsen werden: Warum wir nicht auf die nächste Generation zählen können“. Sie vermittelten ihrem Kind, dass es tun könne, was es will, und trauten sich nicht, von ihm zu verlangen, dass es sich anstrengen soll. Sie sagten zum Beispiel: „Hauptsache, du bleibst nicht sitzen. Deine Noten sind nicht so wichtig.“


Eltern müssten aber stark sein und ihre Führungsautorität behalten, so Leibovici-Mühlberger. Wenn Kinder immer nur machen dürften, was sie wollen, lernten sie weder Durchhaltevermögen noch Konzentration. Sie könnten später nicht zurückstecken und auch nicht ihre eigenen Bedürfnisse verschieben: „Diese Kinder werden totale Narzissten.“ Das werde ferner gravierende Folgen für das Miteinander der Generationen haben. Denn zur Pflege Älterer werden die meisten Jungen nicht mehr bereit sein.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Erziehung

  1. Deutschland verdummt
  2. Was tun, wenn Kinder streiten?
  3. Wahlfreiheit für junge Eltern – der Pakt für junge Familien
  4. Die AfD will Kinder vor Frühsexualisierung schützen
  5. Hessen: Kritik am Sexualkundelehrplan nimmt zu
  6. Die Kritik am neuen Lehrplan zur Sexualerziehung hält an
  7. Kanadischer Psychologe: In der Erziehung (liebevoll) autoritär sein
  8. Sachsen-Anhalt: DEMO FÜR ALLE verurteilt Werbung für sexuelle Vielfalt
  9. Demo für Alle ruft zur 'Weckruf-Demo' nach München
  10. Erzieht Kinder! Setzt Grenzen!







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Was eine Messe wiegt
  3. Eucharistischer Weltkongress 2028 in Sydney - 24. Sept. bis 1. Oktober 2028
  4. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  5. EU-Parlament beschließt Resolution gegen Islamismus - Gegenstimmen von Grünen und SPÖ
  6. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  7. „Taste the North“ - kulinarischen Reise durch den Norden Europas. Ein Kochbuch vom Bonifatiuswerk
  8. Vatikan sagt alle Papstaudienzen bis 20. Oktober ab
  9. Mexiko startet Jubeljahr der Guadalupe-Basilika mit Friedensappell
  10. Polen – ein Beispiel des christlichen Humanismus
  11. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  12. Müller kritisiert geplante öffentliche Hinrichtung in den USA scharf
  13. Was auch immer Synodalität sein soll
  14. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz