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Patriarch Sako: Westen tut nichts gegen Christenverfolgung

14. Juli 2015 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen
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Oberhaupt der chaldäischen Kirche im Irak: Mangelndes Engagement gegen IS-Milizen "skandalös"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der chaldäische-katholische Patriarch Louis Raphael I. Sako hat der internationalen Gemeinschaft Untätigkeit angesichts der Christenverfolgung im Irak vorgeworfen. Es sei "skandalös", dass sie keine ernsthaften Bemühungen unternehme, um die Terrorgruppe IS zu stoppen, sagte Sako am Dienstag in einem Interview mit "Radio Vatikan". Stattdessen schaue die Staatengemeinschaft nur zu und beschränke sich auf Verurteilungen.


Der irakische Kirchenführer hatte im März vor dem UN-Sicherheitsrat in New York die Vereinten Nationen um Hilfe für die Christen und andere verfolgte Minderheiten im Land gebeten.

Auch der irakischen Regierung hielt das Oberhaupt der mit Rom unierten chaldäischen Kirche mangelnden Schutz der Christen vor. Die gesamte Armee sei derzeit mit der Befreiung von Anbar, Ramadi und Mossul beschäftigt, während die Christen in Bagdad schutzlos seien, sagte der in der Hauptstadt residierende Sako weiter. Binnen zweier Wochen seien vier Christen von "mafiösen Gruppen" entführt worden, zwei von ihnen seien trotz Zahlung eines Lösegeld getötet worden, berichtete er. Er habe die Regierung daraufhin um Schutz für die christlichen Quartiere gebeten.


Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


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Lesermeinungen

 kreuz 15. Juli 2015 

"Ahmad sagt daß das Leben unter ISIS härter ist

als sich die Meisten vorstellen können"

ein Bericht aus Mossul (englisch)

rudaw.net/NewsDetails.aspx?pageid=144003


0
 
 Rolando 15. Juli 2015 
 

Selene

Die Unschuldigen leisten Sühne, um die Strafen der Schuldigen zu mildern oder ggf. aufzuheben. Jesus litt, war unschuldig
Maria litt, war unschuldig
Den Heilsplan Gottes werden wir nie durchschauen, aber er ist genial, alles Leid muß im Hinblick auf das ewige Leben betrachtet werden. Der IS- Terrorist gibt dem von ihm Umgebrachten (Martyrer) die Freikarte, ohne Fegefeuer in den Himmel zu kommen (Bluttaufe), zugleich rettet die Lebenshingabe des Opfers den Terroristen.


3
 
 Selene 15. Juli 2015 
 

Rolando

Stimmt, da haben Sie Recht. Ich frage mich aber in diesem Zusammenhang, warum so viele Unschuldige, darunter viele Kinder, leiden und sterben müssen.


1
 
 Selene 14. Juli 2015 
 

Das ist gewollt,

dass der Westen die Christen im Stich lässt. Es werden hier ja auch kaum christliche flüchtlinge aufgenommen, fast nur Muslime.

Die Politiker wollen hier den Islam stark machen, da kann man sich nicht für verfolgte Christen einsetzen.

Welche politischen Ziele damit verfolgt werden, ist mir allerdings schleierhaft.

Wobei es zwischen Rot - Grün und dem Islam durchaus Schnittmengen gibt, bei der CDU kann ich allerdings vordergründig keine erkennen.


7
 
 kreuz 14. Juli 2015 

Hut ab vor diesen Menschen

die sich einschleusen und Sex-Sklavinnen befreien. und manchmal mit dem Leben bezahlen.
die Betroffenheits-Äußerungen der Politiker aus Ihren warmen Wohnzimmern heraus sind ärgerlich.

elsalaska.twoday.net/stories/1022460200/


8
 
 kreuz 14. Juli 2015 

es ist wirklich eine Schande

und sollte gerade auch uns Deutsche still werden lassen mit dem Vorwurf, daß man im Ausland schon früh über die KZ`s Bescheid wußte und NICHTS tat. hätte man können!

quantitativ war das eine andere Dimension, aber qualitativ, vom satanischen her, ist es genauso schlimm.


9
 
 Helena_WW 14. Juli 2015 
 

Ich kann es den Christen die verfolgt, in größter Bedrängnis auf der Flucht sind nachfühlen

dass sie sich alleingelassen fühlen, die Verzweiflung. Ich bin von unseren deutschen Politikern weitgehend entäuscht und finde auch, dass unsere Politiker die Christenverfolgung nicht deutlich genug beim Namen nennen und Maßnahmen ergreifen.
Warum ? Man hat irgendwie den Eindruck, um irgendwelche Silberlinge Zahler nicht zu vergräzen ?
Wie schauts mit humanitäter Hilfe vor Ort für die, die sich grade so über die nächste Grenze aus dem Zentrum der Verfolgung schleppen können, wie ist dort die deutsche Beteiligung?


10
 
 Rolando 14. Juli 2015 
 

Alle Staaten und Organisationen,

wie z.B. UN, Amnesty International, u.a., die die Abtreibung legalisiert haben und pro Homo sind, interessieren sich nicht für Christen, ja sie sind froh wenn sie weg sind, denn sie stören nur. Die Christen haben nur einen Feind, den Teufel und seine Handlanger, doch durch Martyrer will der Herr die Handlanger retten, denn der Feind ist bereits besiegt


12
 
 Prophylaxe 14. Juli 2015 
 

das kann der Westen auch gar nicht

Er ist ja mit der islamisierung des Westens beschäftigt, und wenn der islam zu Deutschland gehört, gehört bald auch IS und Terror dazu.


17
 

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