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Vampir-Filme lassen das Böse 'sexy' erscheinen

25. April 2015 in Chronik, 12 Lesermeinungen
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Exorzisten warnen vor dämonischer Verführung durch Medien - Nach Einschätzung der Exorzismus-Experten sind Filme, die das Okkulte positiv darstellen, mitverantwortlich dafür, dass die Nachfrage nach Teufelsaustreibungen steigt.


Rom (kath.net/idea) Vor den Gefahren von Filmen, die das Okkulte positiv darstellen, haben Exorzisten bei einem katholischen Kongress in Rom gewarnt. Diese Medienproduktionen könnten besonders Jugendliche verführen, sich mit dämonischen Mächten einzulassen. Zu den fragwürdigen Produktionen zählten etwa der Vampir-Film „Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen“ oder die US-Fernsehserie „True Blood“ (Wahres Blut). Nach Einschätzung der Exorzismus-Experten sind solche Filme mitverantwortlich dafür, dass die Nachfrage nach Teufelsaustreibungen steigt. An dem sechstägigen Schulungskongress an der katholischen Universität Regina Apostolorum nahmen Mitte April etwa 170 Fachleute aus über 30 Ländern teil. Spielfilme über Teufelsaustreibungen verzeichnen nach ihrer Ansicht das Phänomen dämonischer Besessenheit; sie könnten besonders für junge Zuschauer das Böse als „sexy“ darstellen. Jugendliche würden auch durch Musikstile wie Hardrock oder Heavy Metal, die satanische Botschaften verbreiten, zum Okkultismus verführt, so der italienische Religionssoziologe Prof. Guiseppe Ferrari. Nach seinen Erkenntnissen wächst die Zahl der Vampir-Gruppen, die Menschenblut trinken. Diese Gemeinschaften verleiteten auch zu speziellen sexuellen Praktiken, um dadurch besondere Kräfte zu erlangen.


Die Nachfrage nach Exorzismus wächst

Weltweit wächst die Nachfrage nach Teufels- und Dämonenaustreibungen. So suchen jedes Jahr schätzungsweise rund 500.000 Italiener, die sich für besessen halten, Exorzisten auf. Ähnliches wird aus anderen Ländern berichtet, etwa dem ebenfalls katholisch geprägten Polen, aber auch aus Großbritannien. Für den Präsidenten der Internationalen Vereinigung der Exorzisten, Pater Francesco Bamonte (Rom), ist die Teufelsaustreibung eine Form der Nächstenliebe. Das Phänomen der Besessenheit werde oft unterschätzt. Betroffen seien geistig völlig gesunde Männer und Frauen, die aber, wenn sie wirklich vom Teufel besessen seien, unvorstellbar litten.

Teufelsaustreibungen auch bei Evangelikalen

Im Katholizismus ist der Exorzismus ein Ritus, bei dem ein Priester für einen Kranken um Befreiung von Mächten des Bösen durch die Kraft Christi betet. Das Ritual muss von einem Bischof genehmigt sein, und nur eigens beauftragte Priester dürfen es ausführen.

Im Protestantismus wird die Befreiung von dämonischen oder satanischen Mächten durch Gebet vor allem in Pfingstkirchen und der charismatischen Bewegung praktiziert. Kritiker warnen davor, psychische Erkrankungen vorschnell auf angebliche dämonische Einflüsse zurückzuführen.

In Deutschland werden nach Expertenschätzungen pro Tag zwei bis drei Teufelsaustreibungen in der katholischen Kirche durchgeführt; in der evangelikalen Strömung soll es etwa ein halbes Dutzend sein.


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Lesermeinungen

 Nino 27. April 2015 
 

@Herbstlicht

Die Unmoral und die Geschmacklosigkeit sind zwei Schwestern.


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 Herbstlicht 27. April 2015 
 

T-Shirts

Im Verlauf der letzten Jahre fiel mir auf, dass selbst schon auf T-Shirts für Kinder, auch kleinen, Totenköpfe aufgedruckt sind.
Wie so etwas hergestellt werden kann und Eltern für so etwas auch noch Geld ausgeben wollen, ist mir ein Rätsel.


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 Nino 27. April 2015 
 

@Fides Mariae

Twilight habe ich mir nicht angesehen und werde es auch nicht tun. Schon beim Gedanken an unsterbliche Blutsauger wird mir schlecht.


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 Fides Mariae 25. April 2015 
 

Genauer hinsehen

Es ist richtig, dass Filme, Soaps und Bestseller Okkultes und jede Form von Sünde in unsere Wohnzimmer bringen und uns mehr beeinflussen, als wir wissen. "Twiglight" möchte ich aber von dieser Kritik ausnehmen. Es ist moralischer und transportiert mehr Tugend als die meisten Jugendbücher und -filme. Es ist anti-Abtreibung und anti-Unkeuschheit. Problematisch ist nur, wenn Menschen das Gleichnis (die "Vampirwelt") nicht von der Aussage (Glücklich wird man durch Verzicht) trennen können und denken, wer den Vampir spielt, wird glücklich. Dies lag aber keinesfalls in der Absicht des Buches. Der Teufel versucht leider, alle Gute zu neutralisieren - und sei es durch Dummheit.


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 marienkind 25. April 2015 
 

Gegenmaßnahmen:

Erziehungsziele (kurz-, mittel-, langfristige) setzen, reflektieren (wenn noch nicht geschehen)

Sich über okkulte Symbolik informieren (achtung hier gibt es viele Irreführungen, Empfehlung: die Macht hinter den Zeugen Jehovas aus dem Anton Schmid verlag, der hat sicher noch mehr zu dem Thema)

Medienkonsum reduzieren und überwachen.

Lieber auf ältere Filme zurückgreifen (Anne von Green Gables, Madita und Pims, Verfilmungen von Janette Oke -Geschichten, in Christlichen Verlagen stöbern wie miriam-verlag)

Medien mit christlichen Botschaften bevorzugen

Auch wenns komisch klingt: ein Weihwasserbecken anschaffen und die Kinder segnen (-Weihwasser- von Horst und Ingeborg Obereder)


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 Johann Martin 25. April 2015 
 

Luther hat hier falsch übersetzt!

Das Wort "Teufelsaustreibung" ist durch Luthers Bibelübersetzung fälschlicherweise in Gebrauch gekommen. Jesus selbst spricht immer nur von der Austreibung "unreiner Geister" oder von "Dämonen". Solche Mächte gibt es zweifellos. Aber wenn ich dem heutigen Menschen mit dem Ausdruck "Teufelsaustreibung" komme, dann ist sein erster Gedanke: "Hu, solch ein Unsinn, so etwas gibt es doch gar nicht." Und weil unsere Medienleute gerne diese Ablehnung hervorrufen wollen, benutzen sie diesen Ausdruck auch so gerne. Wir Christen sollten ihn aber nicht gebrauchen, damit die Erwähnung solcher Mächte nicht von vornherein auf Ablehnung stößt.


3

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 marienkind 25. April 2015 
 

Teil drei

Kriminalität ist positiv: das kennen wir zwar schon, dass Filme aus der Sicht von Kriminellen gedreht wird.

Es gibt eine Serie (Name vergessen) über Kriminelle Organisationen und deren Bosse, die teilweise sehr positiv dargestellt werden. The Sons of Anarchy, eine kriminelle coole Motoradgang, in der kommen viele okkulte, teilweise versteckte Symbolik vor, als Beispiel das durchgestrichene A für Antichrist, der Tod im Emblem, die Ketten einer Schauspielerin, ein liegender Viertelmond, siehe Kopf Astarte (die Frau von Guadelupe steht auch auf einem liegenden Viertelmond) und ein liegender Viertelmond mit Stern (Bitte schaut mal auf die Köpfe von Astarte und Isis.)

Es gibt auch immer mehr Serien mit Homosexuellen, Transvestiten, abstrusen Sexspielarten.

Beim kleinen Elefanten gab es sogar eine Lisa oder Leba mit blauen Zöpfen und Männerstimme.

Es gibt sogar Hörbücher mit gendergerechten Elternbilder (vertauschte Rollen) und eine Mädchen mit ersten austauschbaren Freunden.


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 SpatzInDerHand 25. April 2015 

@Marienkind:

Dass Mädchen mal frech und ungehorsam sind bzw. so dargestellt werden, ist nicht gleich eine Sache für den Exorzisten ;) - sondern das ist normal und natürlich.


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 marienkind 25. April 2015 
 

Weiterhin gibt es

Nicht nur die Zunahme von Vorführung von magischen Praktiken (istdas nicht ein Schamanischen-indianischer)Gesang zum Beginn der Eiskönigin. (Disney war Ang.. FM).

Sondern auch Gewalt (tom und Jerry ist das harmloseste Beispiel), anarchistischen, egoistischen, egozentrischen, frechen, ungehorsamen Kindern. Darstellung von Gut und brav als böse, unmodern und angepasst und Böse als gut, richtig und erfolgreich.

Bei der Neuverfilmung von Rapunzel zeigt die böse Hexe liebevolle Verhaltensweisen, spricht wie eine echte Mutter (um vielleicht dem Kind zu suggerieren, dass Mütter böse Hintergedanken haben)

In Maleficent hat die dunkle Fee Teufelshörner, ihre Wesen erinnern an Trolle/Dämonen/böse Wesen und die Fee wird als gut dargestellt und am Ende Leben diese Wesen wieder paradisisch und die Fee bekommt ihre Flügel und ihre Schönheit wieder.

Übersetzt: wie als würde Luzifer wieder Macht zurückbekommen. Wenn Satanisten das wirklich glauben, dann können sie einem nur leid tun.


2

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 marienkind 25. April 2015 
 

Das Problem ist hier in Deutschland weiß ich von einem Bischof

Der Exorzismus bei zwei tatsächlich besessenen Personen nicht erlaubt. Soweit ich weiß leiden diese Personen sehr darunter.

Ich unterstelle ihm Böswilligkeit.

Diese Filme werden absichtlich gedreht. Da gibt es noch schlimmere, die gezielte Gotteslästerung enthalten, wie die Originals, Vampire, Hexen und Werwölfe töten gerne auch mal in einer kath. Kirche vor einer Herz-Jesu-Statue als Kulisse. Im Namen der Serie fällt eine FM-Lilie auf!

Es gibt auch eine ältere Serie mit zwei Jägern von Pranormalem, in dem es verschiedene Götter gibt, mal der Teufel, statt Gott regiert, Gute Engel böse sind. Ein einziges Durcheinander und Gotteslästerung.

Interessant ist auch, dass immer mehr Kinderfilme böse und gut vermischen, Mädchen sind darin frech, Ungehorsam, egoistisch, böse.

Formen des Spuks, die ich als negativ einordnen würde, werden als positiv (Freunde wie Trolle, andere kleine Wesen) dargestellt. Es gibt sogar eine Serie mit lieben, aber bösartig aussehenden,Drachen.


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 anjali 25. April 2015 
 

Filme

Die Aktivitaeten von boesen Maechten sehe ich vielmehr im Tagesschau als in phantasierten Spielfilme oder Rockmusik.


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 ThomasMa 25. April 2015 
 

Genau das...

...habe ich mir neulich auch gedacht, als ich eine Programmvorschau für eine dieser unsäglichen neuen Vampirserien sah. Es ist eigenartig, wie mittlerweile das Böse zum Guten verdreht wird. Es gilt ja längst als Zeichen von besonderer Intelligenz und als erstrebenswert, besonders zynisch, bösartig und rücksichtslos zu sein. Ein guter Charakter wird heutzutage oftmals nur noch als Zeichen von Schwäche und Naivität betrachtet.

Jeder Drehbuch-, Roman- und Fernsehautor weiß genau, dass seine Werke von Kindern und Jugendlichen gesehen werden und die transportierten Werte auch zum Vorbild genommen werden. Es wäre gut, wenn sie sich dieser Verantwortung wieder bewusst würden. Das gleiche gilt für die Programmverantwortlichen der Fernsehsender. Wobei mir natürlich klar ist, dass der ein oder andere von ihnen genau um die Wirkung solcher Machwerke weiß und sie gerade deshalb ins Buch oder auf den Bildschirm bringt.


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