Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  7. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  10. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  13. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  14. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  15. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland

Gladbeck: Muezzin ruft künftig zum Gebet

30. März 2015 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Superintendent: Christlich-abendländische Kultur ist nicht bedroht


Gladbeck (kath.net/idea) In Gladbeck (bei Essen) wird ab dem 20. April einmal täglich vom Minarett einer Moschee der Gebetsruf eines Muezzin zu hören sein. Bürgermeister Ulrich Roland (SPD) teilte dies in einer Pressekonferenz mit dem Vereinsvorsitzenden der Moschee, Nadir Kahraman, mit. Sie gehört zum Dachverband Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB). Die beiden großen Kirchen wurden vorab nicht darüber informiert, sondern erfuhren es aus den Lokalmedien. Dieses Vorgehen stößt beim Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Gladbeck – Bottrop – Dorsten, Dietmar Chudaska (Gladbeck), zwar auf Kritik. Wie er der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, begrüßt er aber die städtische Entscheidung, da jeder das Recht auf freie Religionsausübung habe. Chudaska: „Wir leben in einem Rechtsstaat, und die Stadt hat formal korrekt nach einem Prüfverfahren die Genehmigung erteilt. Ich hätte mich aber gefreut, wenn vor dem Ratsbeschluss eine öffentliche Debatte geführt worden wäre. Das ist eine vertane Chance, um diese Debatte zu versachlichen.“


Chudaska: Die Gleichgültigkeit vieler Christen macht Angst

Durch den Muezzinruf werde die christlich-abendländische Kultur nicht bedroht: „Mir macht nicht die Ausbreitung der muslimischen Gemeinden Angst, sondern die Gleichgültigkeit vieler Christen.“ Chudaska weiter: „Ich glaube, wir Christen sollten uns nicht in erster Linie dadurch positionieren, dass wir gegen etwas sind. Wir müssen stattdessen unseren Glauben offen bekennen und dadurch missionarisch tätig sein. Menschen anderer Religionen müssen sehen, dass im Zentrum unseres Glaubens Jesus Christus steht und dass wir diese Botschaft weitergeben.” Der Gebetsruf ist laut der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) unter Muslimen umstritten. Befürchtet werde, dass der tägliche Ruf diffuse Ängste vor einer Ausbreitung des Islams hervorrufe. Der Ruf des Muezzin wird nach WAZ-Angaben mittags zwischen zwölf und 13 Uhr sowie an muslimischen Festen für maximal fünf Minuten zu hören sein und eine Lautstärke von 55 Dezibel nicht überschreiten. An christlichen Feiertagen wird er ausgesetzt.

Bürgermeister Roland bezeichnete den Muezzinruf laut WAZ als eine logische Konsequenz der Bevölkerungsentwicklung in der 75.000 Einwohner zählenden Stadt: „Fast ein Drittel sind muslimischen Glaubens, deshalb ist es folgerichtig, dass sich die Lebenswirklichkeit in der Religionsausübung abbildet.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

Islam

  1. Pakistans Scharia-Gericht billigt Entführung, Vergewaltigung, Kinderehe einer 13-jährigen Christin
  2. Islamistengruppe ‚Nūr al-ʿIlm‘ breitet sich in Norddeutschland aus
  3. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  4. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  5. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  6. „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
  7. Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht
  8. Der neue Erzbischof von Wien und der Islam
  9. Iran: Immer mehr Frauen verstoßen gezielt gegen die Hijab-Pflicht
  10. Muslime größte Religionsgemeinschaft an öffentlichen Wiener Pflichtschulen






Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  7. Schisma auf leisen Sohlen
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  10. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  11. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  12. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  13. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  14. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  15. Streit um Notre-Dame eskaliert: Macron forciert moderne Glasfenster gegen massiven Widerstand

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz