Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  7. So nicht, Mr. Präsident!
  8. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  9. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  10. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  11. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  12. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  13. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  14. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  15. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet

'Demo für alle': Es ist Zeit zum Einstehen für Ehe und Familie!

23. März 2015 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Birgit Kelle appellierte an Thomas Strobl, Vorsitzender CDU Baden-Württembergs, zu verhindern, „dass eine unwissenschaftliche Ideologie gegen den Willen der Eltern in allen Bereichen von Kindererziehung und Bildung zwingend vorgeschrieben wird“.


Stuttgart (kath.net/idea) „Es ist an der Zeit, aufzustehen und öffentlich für Ehe und Familie als nachhaltiges Fundament der Gesellschaft einzustehen.“ Dazu hat der Prior der ökumenischen Kommunität „Offensive Junger Christen“ (OJC/Reichelsheim im Odenwald), Konstantin Mascher, aufgerufen. Anlass war eine Demonstration gegen den baden-württembergischen Aktionsplan zur speziellen Förderung sexueller Minderheiten am 21. März in Stuttgart (Foto). An der Kundgebung „Demo für alle“ mit den Forderungen „Elternrecht wahren! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder!“ sowie am anschließenden Demonstrationszug durch die Innenstadt nahmen nach Angaben der Koordinatorin, Hedwig von Beverfoerde (Berlin), rund 2.400 besorgte Bürger teil. Die Polizei sprach von knapp 1.000 Personen. Gegenüber idea kritisierte Mascher eine „arrogante Haltung“ der grün-roten Landesregierung gegenüber einer Petition, in der sich fast 200.000 Bürger gegen den Bildungsplan 2015 und eine „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ gewandt hatten. Die Zeiten seien vorbei, in denen es ausgereicht habe, im Privaten für Ehe und Familie zu sein. Laut Mascher richtet sich der Protest nicht gegen LSBTTI-Menschen (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle, Intersexuelle), sondern gegen die Aktionspläne der Landesregierung: „Dazu ist die Demonstration ein legitimes Mittel, vor dem Christen keine Angst zu haben brauchen.“


Störungen durch Linksextreme

Am 21. März hatten etwa 200 Linksextreme versucht, die Demonstration der Aktionsplan-Gegner zu stören und Teilnehmer zu provozieren. Sie riefen Parolen wie „Nazis raus“ und „Hoch die Internationale“. Die Polizei, die mehrere hundert Beamte eingesetzt hatte, beschlagnahmte Vermummungsmaterial, Pfefferspray und ein Taschenmesser. Drei Personen wurden angezeigt, unter anderem wegen Beamtenbeleidigung. An der gleichzeitigen Veranstaltung eines Bündnisses „Stuttgart ist und bleibt bunt – Gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie“ beteiligten sich laut Polizeibericht etwa 500 Personen. Sie warfen der „Demo für alle“ vor, Homosexuelle auszugrenzen und rechtspopulistische Parolen zu verbreiten.

Kritik an einem staatlichen Umerziehungsprogramm

Bei der „Demo für alle“ sagte die Koordinatorin von Beverfoerde, dass sich die Teilnehmer für die traditionelle Familie engagierten, bestehend aus Vater, Mutter und Kindern. Dies geschehe unabhängig von ihrer politischen, religiösen oder sexuellen Orientierung. Radikales Gedankengut werde nicht propagiert.

Unter den Rednern waren auch eine Asylantin aus Sri Lanka und eine Muslima. Sie betonten das Recht von Eltern, Kinder nach eigenen Wertvorstellungen zu erziehen.

Die Journalistin Birgit Kelle bezeichnete den Aktionsplan der grün-roten Landesregierung als ein staatliches Umerziehungsprogramm für das ganze Land, das außer der Schule auch Kindergärten und viele soziale Einrichtungen betreffe. In öffentlichen Gremien solle es künftig eine Quote für LSBTTI-Gruppen geben. Organisationen, die statt sexueller Vielfalt das christliche Menschenbild verträten, sollten keine staatlichen Gelder mehr bekommen.

Wo bleibt die Toleranz gegenüber Andersdenkenden?

Kelle appellierte an den Vorsitzenden der CDU Baden-Württembergs, Thomas Strobl, zu verhindern, „dass eine unwissenschaftliche Ideologie gegen den Willen der Eltern in allen Bereichen von Kindererziehung und Bildung zwingend vorgeschrieben wird“.

Veranstalter der „Demo für alle“ war ein Bündnis von 27 Organisationen, darunter die Initiative Familienschutz, das katholische Hilfswerk „Kirche in Not Deutschland“, die „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) Baden-Württemberg, mehrere Kreisverbände des Evangelischen Arbeitskreises der CDU, der baden-württembergische Landesverband der „Alternative für Deutschland“ (AfD) und das Bündnis „Rettet die Familie“.

Birgit Kelle ruft die CDU zum Handeln auf - ´Toleranz ist keine Einbahnstraße´- Demo für Alle - Stuttgart, 21.03.2015


Grußwort des CDL- Landesvorsitzenden Josef - Stuttgart: Demo für Alle - 21. März 2015 - Teil 1


Präsidentin von La Manif Pour Tous, Ludovine de la Rochère, spricht bei der Demo für Alle - Stuttgart, 21.03.201


Foto Demo für Alle am 21.3.2015 in Stuttgart © Demo für Alle


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  24. März 2015 
 

Psychologische Literatur

sagt insgesamt, daß die Kinder für ihr
psychologische Entwicklung die Eltern uneingeschränkt brauchen. Wo sind die Psych.-professoren etc.? Haben sich anscheinend dem Zeitgeist unterworfen.
Leisten keinen der Allgemeinheit ersichlichen Beitrag.


0
 
 Wunderburger 23. März 2015 
 

Es müssten noch mehr kommen!

Immerhin etwa 2.400 Leute nahmen an der "DEmo für alle" teil. Aber bei den totalitären Plänen der grün-roten Landesregierung (sehr starke Einschränkung der Pressefreiheit durch staatliche Kontrolle der öffentlichen Meinung; keine finanzielle Unterstützung mehr für Lehrstühle, die das althergebrachte Menschenbild vertreten)müssten viel mehr Menschen, vor allem wache Christen, auf die Straße und ihren Unmut über diese gefährliche politische Entwicklung in Deutschland öffentlich kundtun. Die Zeit des bequemen Wohnzimmerkatholizismus mit der irrigen Ansicht, es sei besser zu beten als zu demonstrieren, ist endgültig vorbei. Unsere Nachkommen werden uns einmal zu Recht fragen, was wir denn gegen die Angriffe auf die freiheitlich-demokratische Staatsordnung getan haben. Beten ist sicher sehr wichtig, ja unbedingt notwendig. Aber nicht dementsprechend zu handeln, d.h. von seinen Bürgerrechten Gebrauch zu machen und untätig zuzuschauen, ist zu wenig. Dieser Heilsfatalismus ist verwerflich!


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

gender mainstreaming

  1. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  2. Detransition: US-Amerikanerin gewinnt erstmals Klage gegen Transgender-Ärzte
  3. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  4. IMABE kritisiert VfGH-Urteil zur Streichung des Geschlechtseintrags
  5. US-Bischof Daniel Thomas/Ohio: „Gott hat Transsexualität nicht vorgesehen“
  6. Liturgie – ein „katholischer Queer-Gottesdienst“ – oder kirchliche „Identitätspolitik“
  7. US-Studie zeigt: Transgender wird unter jungen Leuten unmodern!
  8. Katholische US-Bischöfe stellen sich gegen Transhype: Nur biologische Frauen in Schulsportteams!
  9. Britisches Parlament lehnt Verbot von Konversionstherapien ab
  10. Deutsche Tageszeitung beendet Gender-Unsinn nach Kündigungswelle!







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  5. So nicht, Mr. Präsident!
  6. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  7. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  8. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  9. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  10. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  11. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  12. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  13. Sieg der „rebellischen Nonnen“
  14. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  15. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz