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Organisation behauptet: «Charlie Hebdo»-Chef mitschuldig an seinem Tod

8. Jänner 2015 in Aktuelles, 65 Lesermeinungen
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US-Lobbyorganisation: Das Magazin habe eine «lange und abstoßende Tradition», insbesonders religiöse Figuren zu verspotten. «Wir sollten aufhören, diese Art von Intoleranz zu tolerieren, die diese gewalttätige Reaktion hervorgerufen hat».


Washington (kath.net/KNA) Nach Meinung der US-amerikanischen Lobbyorganisation «Catholic League» ist der Chefredakteur der französischen Satirezeitschrift «Charlie Hebdo», Stephane Charbonnier, nicht schuldlos an seiner Ermordung. «Wäre er nicht so narzisstisch gewesen, könnte er noch leben», erklärte der Vorsitzende der rechtskonservativen «Catholic League», Bill Donohue, am Mittwoch (Ortszeit) in New York.

Das Magazin habe eine «lange und abstoßende Tradition», insbesonders religiöse Figuren zu verspotten. «Wir sollten aufhören, diese Art von Intoleranz zu tolerieren, die diese gewalttätige Reaktion hervorgerufen hat», so Donohue. Zwar müsse die Bluttat vom Mittwoch «unzweideutig verurteilt werden». Muslime hätten jedoch auch «Grund, verärgert zu sein», schreibt der Präsident der «Catholic League».

Donohue verwies auf eine Interview-Aussage Charbonniers von 2012, mit der dieser provokante Zeichnungen des islamischen Propheten Mohammed verteidigte: «Mohammed ist mir nicht heilig.»

Die «Catholic League» tritt eigenen Angaben zufolge für die Verteidigung der Rechte von Katholiken in den USA ein. Sie ist keine offizielle Organisation des Erzbistums New York, wird aber von namhaften Klerikern unterstützt.

Spiegel-TV: Anschlag auf ´Charlie Hebdo´: Mindestens zwölf Tote


(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Fides Mariae 15. Jänner 2015 
 

Aujourd'hui je suis Charlie

Keine Ahnung, was für ein mieses und blasphemisches Käseblatt diese Zeitung bisher war - über die Karikaturen in der heutigen Ausgabe, von denen berichtet wird, habe ich herzlich gelacht. Die Terroristen als Müllmänner, die sagen, "das ist mir zu schwierig", zwischen Mülleimern mit der Aufschrift "Gut" und "Böse" zu unterscheiden... finde ich witzig. Interessant ist auch, dass in dieser Karikatur doch das christliche Abendland klammheimlich in die "Charlie Hebdo" zurückgekommen ist.
Auch die Titelseite finde ich recht lustig. Ich weiß, man darf Mohammed nicht darstellen - aber ob Nicht-Muslime das Verbot einhalten müssen, ist wirklich fraglich.


1
 
 Hotzenplotz 12. Jänner 2015 

Je ne suis pas Charlie

Es ist eine Sache, das Attentat von Paris auf's schärfste zu missbilligen, eine andere genauso zu missbilligen, was Charlie Hebdo über Jahre hinweg beleidigt, provoziert, "Faustschläge ins Gesicht" versetzt (einer der Charlie-Hebdo-Mitbegründer) hat. Wer sich mit "Je suis Charlie" bezeichnet, billigt diese Methoden der nichtphysischen Gewalt.
zu dem Kommentar von Bill Donohue:
http://frischer-wind.blogspot.de/2015/01/charlie-hebdo-missbrauch-der-freiheit.html


3
 
 burchard63 11. Jänner 2015 
 

Gerne wiederhole auch ich es für Sie, werter @Toribio!
Je suis Charlie!!!!!!


2
 
 MaxJetzt 11. Jänner 2015 
 

Respektlosigkeit?!

Was mir zum Thema "Beleidigung" noch einfällt:
So mancher hier scheint zu vergessen, dass schon allein die Tatsache unseres christlichen Glaubensbekenntnisses für den überwiegenden Teil der islamischen Welt als Beleidigung angesehen wird! Wir reden hier lediglich über eine andere Stufe.

Jeder sollte sich bewußt machen, dass wer diese Taten auch nur im geringsten relativiert, den Weg für jene bereitet, die danach suchen, bei immer geringeren Anlässen "beleidigt" sein zu wollen und damit die Legitimation zur Gewalt zu haben.

"Charlie Hebdo" mag respektlos gewsen sein- NA UND? Wer kümmert sich denn um das Tun von Narren? Nur wer sich getroffen fühlt, muss reagieren- unter Umständen auch mit Gewalt. Was dann nur beweist, dass der Spötter wohl recht hatte.

Nein, "Respeklosigkeit" maximal der Auslöser, aber nicht die Ursache. Die Ursache liegt im Geiste des Handelnden!


6
 
 MaxJetzt 11. Jänner 2015 
 

Verletzung religiöser Gefühle u/o der Menschenwürde?

Wer hier (wenn auch verquast)schreibt, dass die Karikaturisten von Charlie Hebdo "mit Schuld tragen" weil ihnen angeblich nichts heilig war, vergißt, dass sie vor allem angeprangert haben, was vielen Menschen großes Leid zugefügt hat. In diesem Fall ging es um Mohammed: Kriegsherr u Religionsbegründer. Wie islamische Schriften selbst berichten, hat seine Lehre von Anfang an für Krieg, Leid und Elend gesorgt. Es gibt keine Heilsbotschaft im Islam, es gibt nur eine Drohung: Nimm den Islam an oder sonst...
Und dann:
Sich beleidigt zu fühlen, das gelingt nur, wenn man danach sucht, etwas beleidigendes zu finden. Wer in Gott ruht, sollte maximal Mitgefühl mit solchen aufbringen, die sich belustigen wollen. Wer zwingt Gläubige, sich mit Inhalten zu beschäftigen, die sie als abstoßend empfinden? Wer sich aufregen möchte, soll sich um unsere Glaubensgeschwister in 57 isl. Staaten sorgen, die dort täglich verfolgt und angegriffen werden, während man sich hier um muslim. Befindlichkeiten sorgt.


7
 
 Adson_von_Melk 10. Jänner 2015 

Je suis Ahmed Merabet. Das ist der muslimische Polizist, der bei 'Charlie' mit ermordet wurde

"Ich bin nicht Charlie, in bin Ahmed, der getötete Polizist. Charlie hat sich über meinen Glauben und meine Kultur lustig gemacht, und ich starb, damit er das weiterhin tun kann."

Dieser Tweet des Aktivisten Dyab Abou Jahjah wurde mittlerweile viele tausend Male geteilt, und ich kann ihm viel mehr abgewinnen als der Frage ob und inwiefern jemand 'Charlie' ist.

Ich kannte nicht viel von 'Charlie', von dem was ich kannte fand ich vieles widerlich. Aber Ahmed wurde zweifellos hässlicher beleidigt als ich, und starb trotzdem in Erfüllung seiner Pflicht.

Er hat er das bekannte, Voltaire zugeschriebene Zitat "Ich verabscheue, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst" bis zur letzten Konsequenz umgesetzt.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4634983/Je-suis-Ahmed_Ehrung-fur-getoteten-Polizisten-im-Netz

Vor Ahmed ziehe ich still meinen Hut. Und empfehle Herrn Donohue ein Gleiches.


4
 
 Elija-Paul 10. Jänner 2015 
 

Keine Götze!

Die Meinungsfreiheit darf nicht zum Götzen hochstilisiert werden! Sie ist sicher ein hohes Gut, aber eben kein Götze und hat ihre Begrenzung.

Es ist doch für uns Christen selbstverständlich, daß wir versuchen die Feinde zu lieben, wenn wir Jesu Wort ernst nehmen!
Aber das entbindet uns doch nicht differenziert zu denken.

Verbrechen wie der Mord an den französischen Journalisten im Namen Gottes sind eine schwere Gotteslästerung, ohne Frage!

Religiöse Inhalte durch Spott und Häme zu verunglimpfen sind schwerwiegende Vergehen gegen die Würde, wenn sie auch nicht bestraft werden!

Deshalb kann ich eine wenn auch nur scheinbare Identifizierung mit einem Blatt das dies tut, nicht nachvollziehen. Das Mitleid und die Solidarität mit den Opfern und den Angehörigen kann man sehr gut durch das Gebet für sie ausdrücken. Bei "je suis Charlie" geht hingegen eine notwendige Differezierung verloren!


5
 
 carl eugen 10. Jänner 2015 

Gerne wiederhole ich es für Sie, werter @Toribio!

Je suis Charlie!!!!!!


4
 
 carl eugen 10. Jänner 2015 

Noch ein kleiner Nachtrag, lieber @Toribio!

Christus hat uns aufgetragen, dass wir unsere Feinde lieben sollen. Denken Sie mal darüber nach! Soviel zum Thema Mitläufer!


4
 
 Toribio 10. Jänner 2015 
 

@ carl eugen: Schade, gerade von Ihnen...

... hätte ich erwartet, dass Sie Ihren Irrtum doch noch erkennen. Stattdessen kommen Sie mit Allgemeinplätzen daher, über die man gar nicht lange diskutieren muss.
Sie werfen mir vor, die Bluttat den Opfern in die Schuhe schieben zu wollen, bleiben aber wie mir scheint bei Ihrem "Je suis Charlie" und machen damit diese Jakobiner, die gegen jede Religion waren, sogar noch zu Helden. Dieser allgemein stattfindende Versuch einer posthumen Verklärung scheint mir eine Form von bewusstem Missbrauch dieser blutrünstigen Tat zu sein, u. ich glaube, es wäre fatal, würde man gewissen Kreisen in diesen Überlegungen folgen. Mit "Je suis Charlie" wird zur Solidarisierung mit den Opfern aufgerufen, u. Gutgläubige wie Sie wollen "ein Zeichen setzen" u. machen mit, übersehen dabei aber, dass dahinter der Versuch steht, eine Solidarisierung mit einer Ideologie zu erreichen! Mit der Ideologie, die Charlie Hebdo vertreten hat und die meilenweit vom Christentum und den europäischen Werten entfernt ist!


4
 
 carl eugen 10. Jänner 2015 

Massenpsychologisch läuft garnichts ab, lieber @Toribio!

Erschreckend ist, dass einige hier diese Bluttat den Opfern in die Schuhe schieben wollen.

Für Mord gibt es keinerlei Rechtfertigung!

Überlegen Sie mal, wie Ihr Kommentar auf einen Angehörigen der Opfer wirken würde.

Wer schreibt, dieser Mord ist tragisch, ABER...., der macht sich der Rechtfertigung schuldig.

Ich bin gespannt, ob dieser Kommentar freigeschaltet wird!


8
 
 Toribio 10. Jänner 2015 
 

Nicht wenige Kommentare hier haben mich erschreckt!

Natürlich ist so eine Mordtat eine schreckliche Sache, die viele Menschen zunächst mal innerlich aufwühlt. Nur muss man deswegen nicht gleich den Verstand verlieren... scheint bei einigen hier aber so gewesen zu sein. Donohue hat klar gesagt, dass "diese Bluttat unzweideutig verurteilt werden muss" - wie jede physische Gewalt! Aber er stellt auch die Frage, ob es nicht auch "mordende" Gewalt gibt in Form von Sprache u. Bild. Diesen 'Charlie Hebdo'-Leuten war nämlich außer ihrem jakobinischen Humanismus nichts heilig... dafür haben sie gekämpft u. die Meinungsfreiheit missbraucht.
Bordat hat das gestern gut ausgedrückt: "Gewalt beginnt nicht erst dann, wenn Blut fließt. Es bedarf eines Gespürs für Friedfertigkeit auf allen Ebenen u. hinsichtlich aller Aspekte des Lebens."
Noch schlimmer fand ich den Umstand, dass hier mehrere mit "Je suis Charlie" zu skandieren begannen. Was muss hier massenpsychologisch abgelaufen sein, dass manche jetzt bereit sind, mit der Gegenseite mitzulaufen?


5
 
 Bebe 9. Jänner 2015 
 

Die Haltung des Papstes ist für mich die richtige

Zitat: "Der Papst fordere jeden auf, sich «mit allen Mitteln der Ausbreitung von Hass und jeder Form von moralischer oder körperlicher Gewalt entgegenzustellen»."
Kath.net hat berichtet unter http://www.kath.net/news/48928

Das schließt für mich die Verurteilung des Terroranschlags, sowie die Verurteilung dieser sogenannten Satire, die zweifellos hassschürende Provokation ist, ein. Wohlbemerkt NICHT die Verurteilung der Menschen, sondern der Taten. Denn beide "Taten" sind Sünde. Über die Menschen urteilt allein Gott.

Übrigends: Je suis Charlie halte ich in diesem Zusammenhang ebenfalls für einen äußerst dummen Spruch, denn "Charlie" ist der Name des Blattes, nicht der Menschen, die ermordet wurden.


4
 
 Elija-Paul 9. Jänner 2015 
 

Mitverantwortung!

Es ist nicht uninteressant die verschiedenen Standpunkte hier wahrzunehmen. Ich denke in einem sind alle einig: ein furchtbares Verbrechen, welches nicht zu rechtfertigen ist. Das sollte man so stehen lassen!

Den Begriff Mitschuld würde ich für falsch halten, weil dann anklingen könnte, daß dieser Überfall wie eine gerechte Strafe sei. Da geht die Verhältnismäßigkeit völlig verloren.

Doch würde ich einen Begriff wie Mitverantwortung nicht ablehnen. Tatsache ist, daß dieses Magazin mit übelsten Mitteln provoziert hat und wie ich oben erwähnte man dies durchaus als geistige und seelische Gewaltausübung betrachten kann.
Wenn man weiß, daß Moslems nicht wie Christen reagieren, die solche schweren Beleidigungen entweder erdulden oder nur mit rechtlichen Mitteln bekämpfen, dann ist man mitverantwortlich, wenn der Zorn derart herausgefordert wird!

Es bleibt das furchtbare Verbrechen, aber man sollte nachdenken, ob beleidigende Provokationen solche Verbrechen nicht doch begünstigen!


3
 
 pablo 9. Jänner 2015 
 

Ich bin nicht Charlie Hebdo

'Ich verabscheue zwar, was Sie sagen, ich würde aber alles dafür tun, dass Sie es sagen dürfen'. Dieser Ausspruch des französichen Philosophen Descartes beschreibt exakt die Kontoverse um Charlie Hebdo:

Geschützt durch die Menschenrechte der Rede- und Pressefreiheit darf eine Zeitung die Meinung ihrer Redakteure in Wort und Bild veröffentlichen, ohne Rücksicht auf die Gefühle der Leser nehmen zu müssen. Die Ermordung von Redakteuren ist und bleibt daher ein schweres Verbrechen, auch wenn sich jemand durch einen Artikel oder eine Karikatur zutiefst verletzt fühlt.

Andrerseits ist es eine Tatsache, dass Charlie Hebdo absichtlich und wiederholt die muslimische, die christliche und die jüdische Religion verächtlich gemacht und auf ordinärste Art und Weise verspottet hat. Manche der veröffentlichten Karikaturen ziehen das für religiöse Menschen Heiligste in den Dreck.

Auch ich persönlich finde diese Karikaturen abstoßend und verletzend. Daher sage ich: 'Ich bin nicht Charlie Hebdo'


5
 
 Hibiskus 9. Jänner 2015 
 

@ Wynfried

Einfach nur Dank für diese klaren Worte. Artikel 1-4 des Grundgesetzes stehen vor Artikel 5. Dieser ist den vorrangigen Rechten unterzuordnen. Das sollten Journalisten und Richter einmal begreifen. Wo die Gier anfängt, hört die Moral auf.


1
 
 Wynfried 9. Jänner 2015 

Je ne suis pas Charlie

Es geht hier nicht um die Verteidigung von Pressefreiheit. Das ist ein Scheinargument, um abzulenken.

Pressfreiheit und Satire haben ihre Grenzen da, wo die Persönlichkeitsrechte anderer und die Menschenwürde verletzt werden.

Viele Satiriker haben keinen Anstand mehr und kennen im Namen der Meinungs- und Pressefreiheit keine Grenzen mehr.


11
 
 Smaragdos 9. Jänner 2015 
 

Ob «Charlie Hebdo»-Chef mitschuldig an seinem Tod ist, weiß ich nicht, er war aber gewiss daran nicht unschuldig... er hat ständig bewusst mit dem Feuer gespielt. Auch die Redefreiheit hat ihre Grenzen. Das muss man ganz klar sagen. Und die hat er ständig übertreten. Durch seine Grenzübertretung hat er diese Moslems ihrerseits zur Grenzübertretung angestachelt. Das Böse ruft das Böse hervor. Beide (!) sind bzw. waren im Unrecht. Der Herr schenke allen sein Erbarmen...


5
 
 Helios 9. Jänner 2015 
 

Konkretisierung

Mein Kommentar sei im Sinne von @Seramis, damit keine Missverständnisse entstehen.


3
 
 Helios 9. Jänner 2015 
 

Letzter Kommentar?

Vielleicht mein letzter Kommentar. Ich bin röm. kath. Christ. Ich bin zu tiefst kath. sozialisiert. Ich liebe meine Kirche. Ich verehre Papst Franziskus und unseren Papst Benedikt em.und dessen Vorgänger. - Ich bin CHALIE. -.


6
 
 Seramis 9. Jänner 2015 
 

Je suis Charlie...

... bedeutet natürlich nicht, dass man gut findet, was die machen, sondern dass keine Karikatur einen Mord rechtfertigen kann und man sich in dem Sinne mit den Opfern solidarisiert. Das trennt nämlich das Abendland vom Islam, dass wir nicht gleich jeden umbringen, der uns nicht passt.

Voltaire, etwas pathetisch: "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."


8
 
 Gandalf 9. Jänner 2015 

Was wir auch lernen?

Was islamist. Extremisten auch lernen: Töte einige Journalisten und die ganze Welt berichtet darüber, töte 2000 Christen in Nigeria und fast niemand regt sich darüber auf.
P. S. @alexius: Wir können nicht alle Meldungen der KNA überprüfen, dazu fehlt uns leider das Personal. Kath.net hat leider kein 2-Millionen-Euro-Budget für Personal wie eine Plattform der dt. Bischofskonferenz ;-)


16
 
 rappix 9. Jänner 2015 

Beleidigte Jesus Christus nicht auch die Pharisäer und Schriftgelehrten?

In den Gleichnissen ging er mit diesem religösen Eiferen hart ins Gericht. So sehr, dass sich einige beleidigt fühlten mit dem Gedanken:

"Ans Kreuz mit IHM".


5
 
 Stefan Fleischer 9. Jänner 2015 

@Diasporakatholik

"Der vor Jahren auf C.H. verübte Brandanschlag war eigentlich ein von den Redakteuren leider ignoriertes Menetekel: STOLZ!"
Weiss man, wie sich der Brandanschlag von damals auf die Umsatzzahlen des C.H. ausgewirkt haben?


3
 
 Diasporakatholik 9. Jänner 2015 
 

@Stefan Fleischer

Ich selbst schätze die betr. Leute von C.H. eher unermesslich stolz denn intelligent ein.

Es kann einfach nicht richtig sein, andere Menschen einer anderen Weltanschauung über Jahre hinaus absolut respektlos zu behandeln und ihnen wichtige - ja heilige - Dinge maßlos zu verunglimpfen. Das aber hat die Redaktion von C.H. jahrelang getan.

Die kathol. Kirche hat versucht, sich dagegen mit rechtsstaatlichen Mitteln zu wehren - leider ohne Erfolg, dann wären nämlich vielleicht die z.T. widerlich-blasphemischen "Karikaturen" nicht so maßlos eskaliert, wie sie im ARD-Brennpunkt gezeigt wurden.
Ich war entsetzt, als ich das sah (habe das bereits in einem Kommentar zu dem Attentat geschrieben).
Wenn man auf ähnliche Weise wie das Christentum den Islam verunglimpft, so spielt man wg. der bekannten niedrigen Reizschwelle von Islamisten sprichwörtlich "mit dem Feuer".
Der vor Jahren auf C.H. verübte Brandanschlag war eigentlich ein von den Redakteuren leider ignoriertes Menetekel: STOLZ!


4
 
 Stefan Fleischer 9. Jänner 2015 

Die andere Frage

Ich schätze die Leute von Charlie Hebdo als sehr intelligente Leute ein. Deshalb ist davon auszugehen, dass sie sich des Risikos eines Anschlages von Seiten der Islamisten voll bewusst waren, auch wenn sie vermutlich nicht mit dieser Brutalität gerechnet haben. Die Frage, weshalb sie dieses Risiko eingingen, darf sicher gestellt werden, auch wenn sie jetzt einen sehr, sehr hohen Preis dafür bezahlt haben. Das ist in keiner Art und Weise eine Rechtfertigung der Tat.


4
 
 alexius 9. Jänner 2015 

Ergänzung: bedenkenswerter Artikel, dass Terroristen überhaupt nicht von Karikaturen "betroffen" war

"We've bought the idea that Islamic terrorists are genuinely outraged by satirical cartoons. But maybe we're playing into their hands ... Instead, they merely pretend to be offended by cartoons, in order to give themselves a pretext to commit murder. Murder so horrifying, on a pretext so unWestern, that non-Muslims – blinded by grief and rage – turn on Muslims. Blame them. Persecute them. Burn their book, attack their mosques, threaten them in the street, demand their expulsion from Western societies. Actions that, in turn, scare Western Muslims, isolate them, alienate them. And thus drive some of them to support – and even become – terrorists. Result: terrorists swell their ranks for a civil war they long to provoke non-Muslims into starting. In our angry innocence, however, we persist in thinking this is somehow about cartoons ... I think the terrorists 'win' if we leap up, gulp down their bait – and hate Muslims.

This is not about satire. This is beyond satire." #JeSuisCharlie

fw.to/k03ucaL


3
 
 Evalyne 9. Jänner 2015 
 

Also ich will auch nicht Charlie sein,

denn Charlie ist nichts heilig, Charlie fehlt der echte Humor, der IMMER mit Wohlwollen (einem Ableger der Liebe) einher gehen muss, sonst ist es kein Humor sondern Spott, Gehässigkeit usw, also hat was mit dem Gegenteil von Liebe, nämlich mit Hass zu tun. Und daraus kann nun mal nichts Gutes entstehen, deshalb frag ich mich ernsthaft, was der Sinn von solcher Art Journalismus ist.

So tun als hätten die Journalisten keine Mitverantwortung find ich seltsam, so ein undifferenziertes Schwarz-Weiss-Denken. Deshalb find ich doch den Anschlag nicht richtig, das lass ich mir nicht in den Mund legen.

@ alexis: "... hat bei Ihnen als Mensch verspielt". Bei Jesus hatte keiner verspielt, bis zuletzt.


4
 
 ulmi 9. Jänner 2015 
 

@Barbossa

Ich möchte Sie bitten, sich einmal mit den Inhalten der jeweiligen Glaubensbotschaften auseinander zu setzen.
Sie werden sicherlich gravierende Unterschiede feststellen.
Und dann bitte ich Sie, Ihr Statement noch einmal zu üerdenken.
Danke.


2
 
 Kardiologe 9. Jänner 2015 
 

@alexius

Da darf es kein Vertun geben: Verurteilung der Tat ohne Wenn und Aber. Das sehe ich absolut genauso.


5
 
 alexius 9. Jänner 2015 

#JeSuisCharlie = bedeutet zuerst, dass wir als Menschen zu 100% nicht sagen: "selbst schuld"!

@Gandalf:

1. hätte ich die Bitte, bei Artikeln immer vorher die Originalquellen anzusehen, wenn also im konkreten Fall das englische Gesamtstatement differenzierter wäre als oben von kath.net übernommen. Aber ich habe das jetzt nicht geprüft.

2. bleibe ich dabei, dass eine Verurteilung dieses Terrors von jedem Menschen ohne jede Bedingung und gleichzeitige andere Bemerkungen ausgesprochen werden können muss. Ich habe mich diesbezüglich über Gläubige verschiedener Religionen geärgert, seit dem Tag des Attentats.

3. meinen alle Menschen, die derzeit in ihren Profilen und Einträgen #JeSuisCharlie verwenden, ganz einfach jene Mitarbeiter des Blattes, die nach unserer Soziallehre ein absolutes Lebensrecht hatten, auch wenn ich ihre absolut kritisch dargestellten Anliegen nicht immer verstanden hätte. Wenn wir diesen Anschlag nicht für sich zu 100 % verurteilen ohne Rücksicht auf die Blattausrichtung, bestünde kein Unterschied zu "Islamisten", welche derzeit meinen: "Selbst schuld."

press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2015/01/08/0015/00030.html


10
 
 Lilli-Lou 9. Jänner 2015 
 

Charlie Hebdo und der Koran

So wie mancher Moslem über Karrikaturen von Charlie Hebdo verärgert ist, bin ich genau so über viele Koransuren verärgert, die mir Grausamkeiten und Tod zusprechen und mich zum Freiwild erklären. Das ist noch widerlicher als eine Karrikatur über einen zur Gewalt aufrufenden Religionsgründer. Trotzdem berechtigt mich das nicht, deshalb Muslimen Schaden zuzufügen oder gar zu bedrohen. Allerdings muss es erlaubt sein, das Gewaltpotential des Korans unter die Lupe zu nehmen, zu diskutieren, zu kritisieren und gegebenenfalls in Deutschland zu verbieten, wenn der Interessenkonflikt mit dem Grundgesetz nicht anders gelöst werden kann. Der Islam darf nicht beanspruchen, dass man seine Fundamente nicht hinterfragen darf. Aber so scheint es momentan zu sein.


5
 
 Kardiologe 9. Jänner 2015 
 

@rosaire

Die Kreuzigung Christ als Karikatur ? Was für eine törichte Bemerkung.


3
 
 Kardiologe 9. Jänner 2015 
 

Religiöse Figuren

Warum sollen religiöse Figuren nicht verspottet werden dürfen ? Was soll denn dieser Auswuchs an Relativismus ? Immer wieder finden sich Entschuldigungen für islamisch motivierte Verbrechen. Ich glaube abschließend, nicht darauf hinweisen zu müssen, dass ich Vater, Sohn und Heiliger Geist natürlich nicht als religiöse Figuren ansehe.


2
 
 Gandalf 9. Jänner 2015 

2 Dinge:

Hab mir das Statment in engl. Sprache angesehen, ist schon etwas differenzierter als der KNA-Bericht. Unabhänghig davon:

1.) Dieses Charlie Hebdo war ein mieses Blatt. Ich bin dahier definitiv NICHT Charlie Hebdo und finde das den dümmsten Spruch, denn es derzeit gibt!

2.) Es versteht sich von selbst, dass es trotzdem keine Rechtfertigung gibt, diese Leute umzubringen.


13
 
 Stefan Fleischer 9. Jänner 2015 

Nicht mitschuldig

Natürlich sind die Leute von Charlie Hebdo nicht mitschuldig an ihrem Tod, sondern nur dümmer als die Polizei erlaubt. Jeder vernünftige Mensch weiss, dass man z.B. eine Bärin, die mit ihren Jungen unterwegs ist, nicht unnötig reizt.


5
 
 M.Schn-Fl 9. Jänner 2015 
 

Einfach schlimm!

Ich halte diese Äußerungen von Catholic League einfach nur für schlimm.
Kein Mensch auf dieser Erde, der wenn erauch noch so schrecklich lebt, aber immer noch Gott zum Bilde geschaffen ist, darf ermordet werden.
Durch solche einen gewaltsamen jähen Tod ist ihm die Möglichkeit zum Reifen, Bereuen und zum Sichändern genommen.
Wer für solch einen Mord auch nur das geringste Verständnis zeigt, dikreditiert sich selbst als ein Kind Gottes.
"Liebet eure Feinde, tut wohl denen, die euch hassen...."


17
 
 mirjamvonabelin 9. Jänner 2015 
 

Die Behauptung von «Catholic League»

-Chef mitschuldig an seinem Tod
ist frevelhaft.
Kein Christ sollte sich zu solch einer Aussage hinreissen lassen.

Ich kenne die Satirezeitschrift «Charlie Hebdo»
nicht, möchte sie auch nicht kennen, (es reichen die Kurzberichte), aber die Aussage von "Catholic League", ist eines Christen, schon gar nicht eines Katholiken, nicht würdig.
Man sollte lieber schweigen und beten.

Jesus hat für seine Henker gebetet, sein größter Schmerz war nicht, das sie ihn gekreuzigt haben, sondern das sie seine Liebe nicht angenohmen haben.


7
 
 Geist 8. Jänner 2015 

@alexius DANKE

Danke, das sind genau meine Gedanken. Religiöser Terror darf es in keiner Form und aus keinem Grund geben. Es gibt keinen Spielraum oder Erklärungen dafür. Wer das anders vertritt, hat letztlich seine Haltung nicht zu Ende gedacht, ist naiv und unglaubwürdig.


10
 
 Weinberg 8. Jänner 2015 
 

@ Evalyne

Sie tun es ja gerade, was angeblich niemand tut: Sie rechtfertigen dieses furchtbare Verbrechen und geben den Ermordeten eine Mitschuld am eigenen Tod.

Auch @Antony billigt den Mördern mildernde Umstände zu "aufgrund fortgesetzter grober Beleidigung."
Das ist eine Ungeheuerlichkeit! So würde vielleicht ein Scharia-Gericht urteilen, aber kein rechtsstaatliches Gericht wird sich eine derartige Argumentation zu Eigen machen.

@Alexius umd @Carl Eugen kann ich nur voll und ganz zustimmen!

Je suis Charlie

Requiescant in pace.


5
 
 alexius 8. Jänner 2015 

Wie ich schon mehrfach betonte: Terror-Verurteilung nur glaubwürdig ohne WENN UND ABER!

Ich habe es schon mehrfach gesagt und gepostet: wer diesen und jeden anderen ähnlichen Terroranschlag wo auch immer nur bedingungsweise verurteilt, das heißt auch nur die leisesten Entschuldigungsgründe für die Attentäter mitanführt, ist in der Verurteilung dieses und jeglichen anderen Terrors absolut unglaubwürdig und hat für mich als Mensch verspielt. Ich halte daher solche Äußerungen wie von der oben genannten katholischen(?)Organisation oder analog von islamistischen Politikern, die behaupten, Paris bzw. die EU hätten (klassische Verschwörungstheorie) den Anschlag mit Hilfe der Geheimdienste geplant und durchgeführt, um dann so richtig gegen jegliche Moschee vorgehen zu können und somit alle Muslime in den Generalverdacht zu stellen und im weiteren sämtliche Menschenrecht brechen zu können (was ja offenbar nicht wenige wollten), für absurd und menschenverachtend. Entweder wir verurteilen jeden Terror wie Papst Franziskus, auch STAATSTERROR!!! - oder wir sind absolut unglaubwürdig.

www.hurriyetdailynews.com/the-right-to-blasphemy.aspx?pageID=438&n=8216the-right-to-blasphemy8217-2011-11-11


15
 
 Elija-Paul 8. Jänner 2015 
 

Gewalt!

Für jeden ist es hier klar, daß diese Morde schrecklich und nicht gerechtfertigt sind.

Den Glauben anderer Mesnchen zu beschimpfen und in den Dreck zu ziehen ist eine Form von seelischer und geistiger Gewalt gegen das, was einem Menschen heilig ist. Die Morde sind zu verurteilen, aber die Meinungsfreiheit derart hoch anzusetzen, daß sie Formen von geistiger und seelischer Gewalt rechtfertigt ist für mich ein Zeichen von Dekadenz und nicht von Freiheit!


15
 
 Rosaire 8. Jänner 2015 

Unterschied

Wir Christen sollten nicht vergessen: Die älteste erhaltene Darstellung der Kreuzigung Jesu ist ... eine Karikatur! (Google: alexamenos betet seinen gott an). Die Verspottung Gottes wohnt unserer christlichen Haupt-Ikone schon inne, den er hat diesen schmählichen Tod freiwillig auf sich genommen. Deshalb können wir von einer Karikatur nie so verletzt sein wie Muslime, weil unser Gott jeder Karikatur schon vorab die Spitze genommen hat.

Das soll natürlich keinerlei Rechtfertigung für dieses grausame Verbrechen sein! Eher ein Gedankenanstoß zum Vergleich der beiden Religionen.


5
 
 antony 8. Jänner 2015 

In einer Hinsicht hat die Catholic League recht:

Wenn ich jemanden fortgesetzt grob beleidige und derjenige mich dann umbringt, wird das vor Gericht vermutlich gewürdigt. Heißt natürlich nicht, dass der Mörder kein Mörder ist. Aber eine gewisse Mitschuld ist dann nicht von der Hand zu weisen.

Die Argumentation mancher Foristen, dass die Satiriker ja von der Gewaltbereitschaft bestimmter muslimischer Kreise hätten wissen müssen, kann ich aber nicht nachvollziehen. Man wird nicht dadurch mitschuldig, dass man sich nicht einschüchtern lässt.


12
 
 Helios 8. Jänner 2015 
 

Mitverantwortung?

Ja, auf so einen Kommentar habe ich gewartet. Mitverantwortung, an seiner eigenen Hinrichtung. Nichts anderes wsr das! Ich finde das nur ekelhaft und habe nur tiefes Mitleid mit Ihnen.


5
 
 waghäusler 8. Jänner 2015 
 

"Lieber Aufrecht sterben als auf Knien leben"

Sagte Stephane Charbonnier noch vor wenigen Wochen.


4
 
 Evalyne 8. Jänner 2015 
 

Wenn ich Gehässigkeiten und Beleidigungen verbreite

und systematisch immer wieder (religiöse) Gefühle verletze, dann muss ich mich nicht wundern, wenn irgendwas zurückkommt. Und das Muslime in der Hinsicht keinen Spass verstehen, weiss doch mittlerweile jeder. Ich finde durchaus, dass da eine Mitverantwortung vorliegt. Und kein Mensch, auch nicht dieser Mister Donohue hat behauptet, dass dieses Attentat gerechtfertigt sein, was regt ihr euch hier so auf?


14
 
 Stiller 8. Jänner 2015 
 

«Catholic League»

Das wollen Katholiken sein?
Bäh!


11
 
 queenie 8. Jänner 2015 
 

Meinungsfreiheit ja

aber auch Respekt gegenüber anderen ins-
besondere gegenüber ihren Empfindlichkeiten. Grundvoraussetzungen für jeden respektvollen Umgang.
Morde sind in keiner Weise zu rechtfertigen-da gibt es kein ' Wenn
oder Aber'. Aber unter die Gürtellinie darf nicht geschlagen werden. Eine Ab-
Wägung Meinungsfreiheit/Gotteslästerung
hat immer zu erfolgen. Keines dieser Rechte ist absolut.


9
 
 Holterdipolter 8. Jänner 2015 
 

Ratschlag von Charles de Foucauld:

Der selige Charles de Foucauld hat viele Jahre mit Mohamedanern in Frieden zusammengelebt. Sein Erfolgsrezept: "Achte eines jeden Menschen Glauben, deinen aber lebe!"

Von Satirikern ist nicht zu erwarten, dass sie sich an Ratschläge von Heiligen halten, leider auch von vielen Katholiken nicht.

Mich wundert es nicht, wenn die Konflikte zunehmen. Vielleicht sollte jeder damit beginnen, sein eigenes Gewissen zu erforschen.


16
 
 Metscan 8. Jänner 2015 
 

Charlie Hebdo behauptet:

Was die behaupten stimmt. Denn es gibt ja genügend Fälle, wo Kritiker des Islams mit der Fatwa belegt werden z.B. Salman Rushdie etc. Also weiß man, was einem passieren wird. Er hatte ja auch Morddrohungen. Bei Beleidigungen der Christen entfällt selbstverständlich diese Angst. Was haben blasphemische Karikaturen - egal welcher Couleur mit der Meinungsfreiheit zu tun? Sie säen Haß und Feindschaft unter den Bürgern. M.E. sollte der Staat ein Interesse daran haben, derartige religiöse Beleidigungen - egal welcher Religion - abzustellen! Wer sagte doch: Die Freiheit ist immer auch die Freiheit der anderen.


10
 
 HerzMariens 8. Jänner 2015 
 

Aufruf an die Medien

In jedem Fall einer Darstellung über religiöse Persönlichkeiten und ihre Praktiken ist Respekt und Toleranz die einzig rechte und angemessene Haltung, die es auch ermöglicht, gegenseitiges Wohlwollen und Ehrfurcht voreinander zu fördern.


6
 
 Kardiologe 8. Jänner 2015 
 

Entschieden daneben

Im rechtsstaat frankreich ist das adäquate Mittel die Klage. Was hier geschehen ist, ist unentschuldbar. eine Mitschuld zu konstruieren, ist völlig daneben.


7
 
 Linus 8. Jänner 2015 
 

Wirklich dumme Aussagen. Aber ich kann mir schon vorstellen, was alles an Üblem und Blasphemischen in diesem Blatt auch gegen das Christentum aufgetaucht ist...


3
 
 Joy 8. Jänner 2015 
 

Schlichtweg dumm

Die Äußerungen der Catholic League sind kurzsichtig und dumm: Heute eine Satirezeitschrift, morgen vielleicht eine harmlose Redaktion, die einfach nicht den Propheten verkündigt, sondern Christus. Wundere mich, dass kath.net das überhaupt zitiert.


10
 
 neri5 8. Jänner 2015 
 

Es war Mord

ein schreckliches Verbrechen!
Erleben wir nicht in unserer ,,modernen Welt, dass die Karikaturisten die absolute „Meinungsfreiheit“ haben.
Mir pers. zeigt es nur mit welcher Unfähigkeit Satire-Zeitungen usw. dem Islam/Christentum/Juden usw. spirituell begegnen.
Ob Papst, Heiligste Dreifaltigkeit oder Islam nichts ist denen mehr heilig - alles wird auf das abscheulichste dargestellt.
Dises rechtfertigt aber keinesfalls ein solches abscheuliches Verbrechen welches ,,keine gestörten Einzeltäter waren,,
so öffentlich seine Empörung zum Ausdruck zu bringen.

Diese von Islamisten begangene grauenvolle Tat kann durch nichts gerechtfertigt werden.

Doch auch diese Frage muss offen diskutiert werden:,, Wie weit darf die Meinungsfreiheit der Karikaturisten gehen, welche öffentlich die Gefühle ihrer Mitmenschen verletzen?


14
 
 Helios 8. Jänner 2015 
 

Bitte berücksichtigen!

Frankreich ist ein laizistischer Staat. Die Trennung wird radikal umgesetzt, auch was die Verfolgung von Straftaten gilt, die in Frankreich eben keine sind. Dazu zählt auch das es keine Strafverfolgung gegen Blasphemie gibt. Es geht also nicht um eine Interessenlosigkeit der
Justiz.


7
 
 stri 8. Jänner 2015 
 

Realitätsverlust

Spott und unangenehme Karikaturen rechtfertigen keinen grausamen Mord. Angemessen wäre argumentativ und medienwirksam die Karikaturen öffentlich zu widerlegen oder ggf. zu schweigen, weil die Beleidigung durch die Karikatur offensichtlich ist. Das ist Niveau. Bei den Worten der Catholic League kann man nur völlige Dummheit diagnostizieren. Ähnlich dämlich argumentiert Erdogan und die islamische Welt. Quasi: Wer den Islam beleidigt ist selber schuld wenn ihm so etwas widerfährt. Wer so argumentiert hat definitiv einen an der Klatsche. Schlimmer kann man in dieser Situation der Kirche nicht schaden und den Opfern spotten.


13
 
 Helios 8. Jänner 2015 
 

Kopfschütteln

Sicher, das Blatt war mehr als respektlos, ja auch blasphemisch. Nichts, aber auch nichts rechtfertigt den Tod dieser Menschen.


16
 
 Seramis 8. Jänner 2015 
 

Peinlich

Das erinnert mich peinlich an die zynischen Aussagen von Pierre Vogel im TV, die Christen, die Opfer der IS wurden, hätten einfach zum Islam übertreten sollen, dann wären hätte man ihnen auch nicht die Köpfe abgeschnitten...

Ich stimme meinen Vorrednern zu: "Charlie Hebdo" (oder hierzulande "Titanic") bringen immer wieder auch Produkte hervor, die für gläubige Christen nur schwer zu ertragen sind. Aber ich ertrage sie, leichten Herzens sogar, und nicht, weil ich schwach und ohnmächtig wäre, sondern weil ich stark bin im Glauben und keine noch so bösartige Karikatur mir etwas anhaben kann. Die Mörder von Paris waren nicht stark, nur feige, gescheiterte Existenzen wie all die Versager, die nach Syrien fahren und ein bisschen Krieg spielen wollen. Ihr Aberglaube ist hohl und unnütz, und weil sie das spüren, bleibt ihnen nichts als Gewalt. Gott ist mit UNS!


14
 
 carl eugen 8. Jänner 2015 

Die Meinung der Catholic League ist eine Schande...

...und einer christlichen Vereinigung unwürdig. Egal, was ein Mensch sagt, schreibt oder zeichnet, niemals rechtfertigt das Mord, und selbstverständlich trifft die Opfer dieser Bluttat keine eigene Schuld. Ich bin kein Freund der Satire. Wenn der Papst, mein geistliches Oberhaupt, beleidigt wird, egal ob als Zeitungskommentar oder als Karrikatur, dann fühle ich mich in meinen religiösen Gefühlen verletzt und beleidigt. Dafür habe ich kein Verständnis. ABER: Niemand kann etwas so Böses schreiben oder zeichnen, dass er dafür den Tod verdient. Und zu sagen, der Chefredakteur sei mit selbst verantwortlich für seinen Tod, ist an Bösartgkeit nicht zu überbieten!

Möge der Herr die Toten gnädig aufnehmen und ihre Mörder dereinst gerecht richten!

R. I. P.

Je suis Charlie!


21
 
 Barbossa 8. Jänner 2015 
 

Tja....

offenbar ist es doch so, wenn die Zeitung mit ihren Karikaturen gegen den Islam schreibt, dann ist es für die Katholiken OK. Wenn aber die Zeitung gegen die katholische Kirche schreibt und diese diffamiert - ist das auch OK?
Angeblich hat die Katholische Kirche 14 Prozesse gegen die Zeitung verloren. Und warum hat sie die Prozesse verloren? – weil sowohl die Zeitung als auch die französische Justiz kein Interesse daran hat, das diffamieren der Religionen zu unterbinden.
Ist es OK?


10
 
 Willigis 8. Jänner 2015 
 

Peinliche Reaktion eines Katholiken

Das ist eine Argumentation nach diesem Schema:

"Jesus ist schuld an seinem Tod. - Hätte ja das Land verlassen können."

"Petrus ist selbst schuld - hätte ja nicht nach Rom gehen müssen."

"Maximilian Kolbe ist selbst schuld - hätte ja nicht für den Familienvater in den Hungerbunker gehen müssen."

etc. pp.

Sicher war das Verhalten von Charbonnier kausal für die Tat. Aber eine Kausalität ist eben noch lange keine Schuldzuweisung.


15
 
 AlbinoL 8. Jänner 2015 

das ist sicher überzogen, aber es wurde viel zu wenig berichtet

wie respektlos die Zeichnungen dieses Blattes waren. Wenn Karikaturen nicht Mißstände anzeigen sondern verwendet werden um die Gefühle anderer Menschen zu beleidigen kann man dies sicher in Frage stellen und diskutieren. Bei aller Tragik. Diese Leute hatten vor dem Hintergrund der Meinungsfreiheit vor nix und niemandem Respekt.


18
 
 SpatzInDerHand 8. Jänner 2015 

Dem möchte ich energisch widersprechen!!

Denn das ist diesselbe Argumentation, mit der behauptet wird, Frauen bräuchten sich nicht zu wundern, wenn sie bei entsprechender Bekleidung vergewaltigt würden. ABER: auch das Fehlverhalten des einen entschuldigt kein grobes Fehlverhalten des anderen. Die Zeitschrift bringt tatsächlich übelste Produkte hervor, und trotzdem trägt sie an einer Tragödie wie dieser keine Schuld!


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