Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

IS tötet irakischen Christen, weil er nicht konvertieren wollte

4. September 2014 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Chaldäisches Patriarchat bezeichnet den zu Tode Gefolterten als "Märtyrer" und "Opfer extremistischen Wahnsinns" - Nach Verhaftung Versuch, ihn zum Islam zu bekehren. Geschlagen und zu Tode gefoltert wegen seiner Weigerung


Rom (kath.net/KAP) Im Irak ist erneut ein Christ von Dschihadisten des "Islamischen Staats" (IS) getötet worden, weil er eine Konversion zum Islam ablehnte. Wie der römische Pressedienst "asianews" am Dienstag unter Berufung auf das Chaldäische Patriarchat meldet, sei der 43-jährige Salem Matti Kourki am Montag in Bartalah in der von der IS besetzten Ninive-Ebene zu Tode gefoltert worden. Das Patriarchat bezeichnete ihn als "weiteren Märtyrer, als Opfer extremistischen Wahnsinns".

Der Mann hatte aufgrund einer Herzerkrankung am 8. August nicht zusammen mit seiner Familie vor den vordringenden Islamisten fliehen können, so "asianews". Drei Wochen lang hatte er sich in seinem Haus verschanzt und von gehorteten Lebensmittelvorräten ernährt. Als Nahrung und Wasser aufgebraucht waren, habe er seine Wohnung verlassen, sei aber vor der Jungfrau-Maria-Kirche im Zentrum der Stadt in eine Straßensperre der IS geraten.


Man habe ihn sofort verhaftet und zum Islam zu bekehren versucht. Als er sich weigerte, hätten die Milizionäre ihn geschlagen, gefoltert und schließlich tot auf der Straße liegen gelassen. Nach einigen Stunden hätten einige Bewohner den Leichnam fortgeschafft und begraben. Zu Ehren des "Märtyrers" solle am Freitag in einer syrisch-orthodoxen Kirche von Ankawa, einem christlichen Stadtteil von Erbil in der Kurdenregion, eine Totenmesse gefeiert werden, meldet "asianews".

Ein weiterer Christ, der 20-jährige Fadi Nabil Ibrahim Abbush, sei am Montagabend in der Hauptstadt Bagdad bei der Explosion einer Autobombe getötet worden, so der Pressedienst.

Kirche in Not erbittet Spenden für die Flüchtlinge:
- Kirche in Not Österreich
- Kirche in Not Deutschland
- Kirche in Not Schweiz

Jetzt im KATHSHOP bestellen: "NUN"-T-Shirt, "NUN"-Aufkleber und -Buttons, "NUN"-Regenschirme und -Stofftaschen. Der Reinerlös geht an "Kirche in Not" zur Unterstützung der irakischen Christen.



Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Irak

  1. Irakischer Bischof: Christen blicken mit großen Sorgen in die Zukunft
  2. Nordirak: Angespannte Sicherheitslage in der Ninive-Ebene
  3. Irakischer Erzbischof: Leben in Mosul normalisiert sich
  4. Irak: Erzbischof befürchtet „schwerwiegende Folgen“
  5. Irak: Kirche würdigt muslimische Rettungsaktion von Christinnen
  6. Kardinal: Wiederaufbau des Irak braucht "Kultur des Respekts"
  7. „Kirche in Not“ startet neues Großprojekt im Irak
  8. Bagdad von Sicherheitskräften abgeriegelt
  9. Vor Islamisten gerettete Handschrift soll in den Irak zurück
  10. Freude über geplante Papst-Reise in den Irak







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz