Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. „Warum bin ich Christ“
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  11. Was auch immer Synodalität sein soll
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. Was eine Messe wiegt
  14. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  15. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti

Sagt es öffentlich: Nicht eure Religion, die dort praktiziert wird!

15. August 2014 in Deutschland, 34 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Reinhard Marx fordert religiöse Führer des Islam zu gemeinsamer Erklärung zum Terror im Irak auf


München (kath.net/pem)
Kardinal Reinhard Marx hat an die religiösen Führer des Islam appelliert, „ein Zeichen des Friedens zu setzen“ mit einer gemeinsamen Erklärung zum islamistischen Terror im Irak. „Ich weiß, der Islam ist nicht das, was ISIS ist. Aber da höre ich zu wenig, dass die religiösen Führer der Schiiten und der Sunniten sich zusammentun und öffentlich und wirksam sagen: niemals Gewalt im Namen Gottes, niemals Mord im Namen Gottes, niemals Unterdrückung im Namen Gottes“, so der Erzbischof von München und Freising bei seiner Predigt im Münchner Liebfrauendom dem Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel. Eine solche Erklärung erfordere vielleicht Mut, so Kardinal Marx weiter, „aber wir bitten um diesen Mut, öffentlich zu sagen, dass dies nicht ihre Religion ist, die dort praktiziert wird“.


Der Erzbischof erinnerte erneut an „die Situation des Kampfes und des Schreckens, die viele Christen und auch andere religiöse Minderheiten im Irak erleiden müssen“. In einer solchen Situation sei es erlaubt, „Menschen zu retten mit all den zur Verfügung stehenden Mitteln“, sagte Kardinal Marx: „Menschen aus existenzieller Angst und Lebensbedrohung zu retten, ist nicht nur erlaubt, sondern geboten.“ Auch für Christen in Deutschland bedeute das, „sich zu öffnen für die Not dieser Menschen, der Christen und der anderen religiösen Minderheiten“. Die Solidarität des Gebetes mit den Christen im Irak, in Syrien, in Gaza und in vielen anderen Ländern der Welt „ist für uns eine wichtige, selbstverständliche Pflicht“, betonte der Erzbischof.

Solidarität bedeute auch finanzielle Hilfe: „Ich bin dankbar, dass unsere Hilfswerke im ganzen Heiligen Land tätig sind“, so Kardinal Marx weiter: „Ich möchte Sie herzlich bitten, da, wo aufgerufen wird, großzügig zu helfen.“ Darüber hinaus gelte es, „Menschen, die dem Tod mit knapper Not entronnen sind, aufzunehmen“. Hier müssten Christen tun, „was möglich ist“, es handle sich aber auch um eine Herausforderung für die ganze Gesellschaft, betonte der Erzbischof: „Menschen, die sich gerade noch gerettet haben aus einem Krieg, aus einer Gewaltsituation, der Unterdrückung, der direkten Bedrohung, weil sie Christen sind, weil sie Jesiden sind – diesen Menschen zu helfen, das ist unsere Pflicht und unsere Herausforderung.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  2. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  3. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  4. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  5. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  6. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  7. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  8. Berliner Studie: 41 Prozent der islamischen Neuntklässler geben religiösen Regeln Vorzug
  9. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  10. Italienischer Bischof ruft zur Evangelisierung von Muslimen auf – Unterstützung von Konvertiten







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  3. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  4. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  5. Papst mahnt Studierende: Glaubenslehre nicht einseitig auslegen
  6. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen
  7. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  8. Das Hochzeitsmahl und die Einladung Christi: das Verhältnis zwischen Gott, Christus und der Kirche
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Die Wintersonne der Vernunft
  11. Astrochemikerin Karin Öberg erhält Pius-XI.-Medaille von Papst Leo XIV.
  12. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  13. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  14. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  15. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz