Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. 'Einige sähen mich lieber tot'
  3. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  4. Kardinal Woelki bleibt Erzbischof von Köln
  5. Impfpflicht für Messbesucher in kanadischer Erzdiözese
  6. Vatikan führt "Grünen Pass" gegen Covid-19 ein
  7. Bischof Voderholzer erhält für seine Kritik am Synodalen Weg Unterstützung von Kardinal Kasper!
  8. „Die Feier des Gottesdienstes ist der zentrale Auftrag der Kirche“
  9. Elf Bischöfe, DBK und Nuntius unterstützten den Marsch für das Leben, doch dann kommt die Keule!
  10. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  11. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab
  12. DBK-Kopf Bätzing: „Die Themen, die das aufzeigen, liegen alle auf dem Tisch des Synodalen Weges“
  13. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  14. Franziskus wünscht sich lebendige und kreative Kirche in Europa
  15. Bischof, der Flüchtling war: Migranten als Hoffnungsträger sehen

Wer stoppt die Islamisten?

17. Juni 2014 in Kommentar, 22 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zu den Vorgängen im Nahen Osten. Von Eberhard Troeger


Wetzlar (kath.net/idea) Der terroristische Islamismus (Djihadismus) wird immer mehr zur Geißel der Menschheit. Afghanistan, Irak, Jemen, Pakistan, Mali, Nigeria, Somalia, Syrien – die Liste der betroffenen Länder wird länger. Mit ihrer Barbarei verbreiten die Djihadisten Angst und Schrecken. Regierungen wirken hilflos, reguläres Militär ist überfordert. Denn religiöse Fanatiker, die Märtyrer werden wollen, sind schwer zu stoppen.

Die Ursachen liegen im Islam selbst

Wer den terroristischen Islamismus wirkungsvoll bekämpfen will, muss sich über dessen Ursachen im Klaren sein. Sie liegen nicht nur in den Verunsicherungen durch die Moderne, sondern vor allem im Islam selbst. Der Djihadismus ist die extremste Ausprägung eines konsequenten Islam. Alle Islamisten können sich zu Recht auf Koran und Sunna (die „Gewohnheiten“ Mohammeds) berufen. Hat nicht auch Mohammed seine Feinde ausrauben, versklaven und umbringen lassen? Deshalb können radikale Moslems immer mit der Sympathie vieler Glaubensgenossen rechnen. Sie sind keine isolierten Gruppen von verrückten Spinnern.


Es ist deshalb dringend nötig, Koran und Sunna entschiedener zu hinterfragen und ihren Propagandisten zu widerstehen. Im Djihadismus ist eine Saat aufgegangen, die vor langer Zeit gesät wurde. Seit 200 Jahren ist ein rigoroser Islam propagiert worden, in den letzten Jahrzehnten vor allem durch Saudi-Arabien und dem Iran. Da die genannten Länder wirtschaftlich und politisch wichtig sind, fasst man sie mit Samthandschuhen an. Besonders für den Westen ist das Geschäft meistens wichtiger als die Ideologie. Solange die freiheitliche Weltgemeinschaft nicht bereit ist, auf den Profit „um jeden Preis“ zu verzichten, wird sie den radikalen Islamismus nicht wirksam bekämpfen können. Gesellschaften ohne moralische Werte können die Extremisten nicht stoppen.

Der Missbrauch von Macht

Die Globalisierung hat nicht nur dem Djihadismus Auftrieb gegeben, sondern auch zu einem Verlust humaner Werte geführt. Erbarmungslose Konkurrenzkämpfe in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sind im Gange. Machtmissbrauch und Korruption destabilisieren viele Staaten. Ein Blick auf Syrien genügt. Der Missbrauch von Macht und Geld durch das herrschende Regime ist nur die eine Seite, die blutigen Fehden der rivalisierenden Oppositionsgruppen sind die andere.

Alle Akteure lassen sich von auswärtigen Mächten unterstützen, die jeweils ihre eigensüchtigen Ziele verfolgen. Nur in diesem Chaos konnte die Terrorgruppe ISIS („Islamischer Staat im Irak und Syrien“) so stark werden und weite Landstriche unter ihre Kontrolle bringen. Im Irak profitiert die Gruppe von der verbissenen Rivalität zwischen Sunniten und Schiiten, Arabern und Kurden. Der terroristische Islam kann nur erfolgreich bekämpft werden, wenn die Staaten und gesellschaftliche Gruppen „guten Willens“ gemeinsam handeln und ihre egoistischen Ziele aufgeben.

Wir brauchen eine moralische Wende

Staatliche Machtmittel reichen allerdings nicht aus. Die gegenwärtige Situation ruft geradezu nach einer moralischen Wende – sowohl bei den radikalen Muslimen als auch in der Weltgemeinschaft. Hier ist die Christenheit mit ihrer Versöhnungsbotschaft besonders herausgefordert. Wenn Christen bescheiden leben und ihrer Hoffnung auf ein jenseitiges Leben Ausdruck verleihen, bleibt das nicht ohne Wirkung. Vor allem aber können Christen im Gebet den Herrn der Geschichte anrufen und ihn bitten, das zurechtzurücken, was in der Menschheit aus den Fugen geraten ist.

Der Autor, Pfarrer Eberhard Troeger (Wiehl bei Gummersbach), ist einer der führenden evangelischen Islam-Kenner. Er schrieb mehrere Bücher, darunter „Der Islam: Was Christen wissen sollten“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 mirjamvonabelin 21. Juni 2014 
 

Ach ja,

und vor allem autentisch katholisch sein.
Der Islam wird uns dann bewundern.


2

0
 
 mirjamvonabelin 20. Juni 2014 
 

Wer stoppt die Islamisten?

Wir.
Wie?
Wir beten den Rosenkranz (keine Yoga) der Weltfrieden ist der Muttergottes anvertraut, Fasten (ein großes Geheimnis, Fasten nicht Hungern, heimische, einfache Speisen) Beichte, Eucharistie, und, und, und,...
Wenn wir einmal ernsthaft anfangen, wird uns der Heilige Geist schon das Richtige eingeben...


3

0
 
 Kathole 19. Juni 2014 
 

@Stiller: Wunschdenken bleibt Wunschdenken, auch wenn ein Papst es betreibt

Daß der wahre Islam jeder Gewalt entgegensteht, ist und bleibt Wunschdenken, fernab jeder Realität, auch wenn der amtierende Papst nun in dieses, im Westen weitverbreitete, Wunschdenken PC-konform mit einstimmt. Die authentische Interpretation des Korans gehört weder zu den Aufgaben noch zu den Gaben des Petrusamtes.

"Der Djihadismus ist die extremste Ausprägung eines konsequenten Islam" (Pfarrer Troeger). Gibt es also friedliebende Muslime auf der Welt, die Gewalt und Unterdrückung gegen Andersgläubige ablehnen, so nur deshalb, weil sie -Gott sei Dank!- nicht so konsequent islamisch sind und wichtige Passagen des Korans in der Praxis einfach "übersehen". Daneben ist es auch strengen Muslimen nicht nur gestattet, sondern sogar geboten, in einer schwachen Minderheitenposition weit friedfertiger aufzutreten, als sie dies tun würden, wenn sie Chance hätten, in diesem Land das Ruder zu übernehmen.

Die extremste Ausprägung eines konsequenten Christentums sind hingegen die Heiligen.


7

0
 
 Stiller 18. Juni 2014 
 

@Kathole

Ich bin sicher, der Papst muss nicht zahu lernen.
Er ist die Repräsentanz der Nächstenliebe, auch der Feindesliebe.
Die Irren, die sich irren, sind die Vertreter der Gewalt - islamistisch- fundalistischer ebenso wie anders geprägter fundalistischer.
Papst Benedikt XVI. brauchte es wunderbar auf den Punkt:
Gewalt unter religiöser 'Flagge' zerstört.
Und Papst Franziskus bringt es ebenso auf den Punkt: Der wahre Koran steht der Gewalt entgegen.

Un das zu verstehen, muss man die geschichtliche Dimension des missionierenden Koran früherer Jahrhunderte begreifen - der missionierenden Gewalt christlicher Verfechter der Mission von der Antike über das Mittelalter bis in die Neuzeit nicht unähnlich.

Heute wissen's wir Christen das (hoffentlich) besser.
Warum sollte das bessere Wissen nicht auch den Muslimen durch Gott weltweit gegeben werden?


1

0
 
 Kathole 18. Juni 2014 
 

Den Islam-Realismus des evangelikalen Pfarrers vermisse ich derzeit leider sehr im Vatikan

Wie realitätsfremd lesen sich hingegen folgende Aussagen aus "Evangelii Gaudium", in denen sich Papst Franziskus als quasi authentischer Koran-Interpret betätigt:

"Angesichts der Zwischenfälle eines gewalttätigen Fundamentalismus muss die Zuneigung zu den authentischen Anhängern des Islam uns dazu führen, gehässige Verallgemeinerungen zu vermeiden, denn der wahre Islam und eine angemessene Interpretation des Korans stehen jeder Gewalt entgegen." (EG 253)

Die Regensburger Rede von Papst Benedikt XVI., die den Dialog mit dem Islam exakt auf den springenden Punkt von dessen Verhältnis zu Vernunft und Gewalt fokussiert hatte, scheint von Kardinal Bergoglio seinerzeit entweder nicht gelesen, nicht verstanden oder bewußt abgelehnt worden zu sein. Sein völlig vom kumpelhaften Umgang mit lokalen Muslimen in Buenos Aires geprägtes naives Islam-Bild scheint er auch als Papst nicht abgelegt zu haben. Im jüngsten Interview mit "La Vanguardia" beweist er, hier nichts dazugelernt zu haben.

www.lavanguardia.com/internacional/20140612/54408951579/entrevista-papa-francisco.html


9

0
 
 Der Nürnberger 18. Juni 2014 

@Stiller

Da treffen Sie den Nagel auf den Kopf. Beispiel: Wir haben ca. 180 Staaten auf diesem Planeten, wenn ich richtig informiert bin, sind davon 160 in der UN Mitglied. Es gibt einen Sicherheitsrat, der ausschließlich durch die finanzstärksten Länder besetzt ist. Würden jetzt 140 Länder eine andere Welt- und Wirtschaftsordnung wünschen, würde dies höchstwahrscheinlich durch den Sicherheitsrat geblockt werden. Für wen ist die UN da? Die Werte, die Papst Franziskus und die Kirche fordern, sind schon da, werden aber um eines kurzfristigen, materiellen Vorteils wegen, hintenangestellt. Was können wir Gläubige tun? Uns ins Beten zurückziehen? Nein, wir können mehr, aber wir müssen es beständig tun, nicht nur punktuell oder wenn es grade wieder einmal ein Thema gibt. Wir müssen unablässig die Werte, die wir einfordern, proklamieren. Auch dies ist eine Form des unablässigen Gebetes, wie in 1Thess 5,17, geschrieben.


2

0
 
 Fink 17. Juni 2014 
 

Was steht im Koran ?

Wie steht es um das "Vorbild" des Religionsgründers Mohammed ?
D a m i t müssen wir uns befassen !
Zwischen Jesus und Mohammed gibt es riesige Unterschiede !
Schönreden und Appeasement helfen da nicht weiter. Gell,@water->wine!


9

0
 
 Stiller 17. Juni 2014 
 

@Ottov.Freising

So und genau so deutlich schreibt Troeger das ja auch im Artikel hier.
Dessen müssen wir uns bewusst sein: Terrorismus und Gewalt sind immer Zeichen gesellschaftlicher Verwerfungen.

Das US-forcierte Eingreifen seit den 70erjahren in Afghanistan, das wechselseitige Stützen der Despoten durch die USA, Sadat war mal sehr beliebt, die Taliban wurden gegen die Riussen aufgerüstet, ein Schah konnte machen, was er wollte mit US-Hilfen, der Arabische Frühling, nicht zuletzt gestützt von westlichen Wirtschaftsinteressen, ganz massiv mit finanziellen Mitteln, sogar militärisch in Libyen, verscheuchte zwar alte Despoten, ließ aber sofort neue zu, scheinbar demokratisch organisiert.

Wenn das Menschen erkennen, die von den einen wie den anderen gebeutelt werden, dann entsteht blinder Hass bei denen, die sich an Ausreden orientieren, auch an religiösen, und Interessen mit Gewalt durchsetzen wollen.

Es ließe sich viel schreiben hierzu.


2

0
 
 Ottov.Freising 17. Juni 2014 

Islam-Kenner Pfarrer Eberhard Troeger: "Die Ursachen für...

...den wachsenden terroristischen Islamismus – den Djihadismus – liegen im Islam selbst begründet": http://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/die-ursachen-fuer-den-islamischen-terror-liegen-im-islam-1176.html


7

0
 
 Stiller 17. Juni 2014 
 

Man sollte den Text doch mehrfach lesen... (2)

Gruppen guten Willens muss man finden, so benennt es der nächste Absatz, der deutlich auf die ethnischen Konflikte eingeht -alte Konflikte, aber auch welche, die einfach durch koloniale Grenzziehungen entstanden.

Der nächste und letzte Absatz fordert, sogar mit eigener Überschrift, die moralische Wende.
Wir erinnern uns! In Europa kam diese erst lange nach Aufklärung und Demokratisierung, ist immer noch nicht vollendet. Der Schrecken selbst des Holokaust ließ Serben, Bosnier und Kroaten von ca. 20 Jahren nicht abschrecken, sich gegenseitig systematisch umzubringen oder bestenfalls zu vertreiben. Mitten in Europa.

Beten ist wichtig, bleibt wichtig. Beten um den Frieden in der Welt.
Und Gerechtigkeit geben zwischen Arm und Reich. Aber das kriegen wir ja noch nicht mal in unserem Land hin.
Es bleibt viel zu erkennen und zu tun.

Der Beitrag von Herrn Troeger jedenfalls sollte nachdenklich machen.


3

0
 
 Stiller 17. Juni 2014 
 

Man sollte den Text doch mehrfach lesen...

Der erste Absatz sagt einfach aus, welches Gewaltpotenzial der traditionelle Islam hat. Das ist so.
Das war im Christentum auch so: in den Kreuzzügen (die trafen zunächst übelst das christliche Byzanz), in der spanischen Eroberung Mittel- und Südamerikas, im 30-jährigen Krieg - nur um einiges Weniges aufzuzeigen.
Und immer hat und hatte es mit Despotismus zu tun, staatlichem Despotismus, versteckt hinter dem vermeintlichen Ideal des Gottesstaates.

Die Kernaussage ist im 2. Abschnitt, dass dem "Westen ist das Geschäft meistens wichtiger als die Ideologie" ist. Deshalb dürfen Scharfmacher in Saudi Arabien und dem Iran (da Sunniten, dort Schiiten) wüten.

Der dritte Absatz beschäftigt sich mit den "(E)erbarmungslose(n) Konkurrenzkämpfe(n) in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die letztlich wiederum die Despoten der Gegenwart stützen.
-> 2


3

0
 
 Nordlicht3 17. Juni 2014 
 

Kreuzzug

man darf auch nicht ganz vergessen, dass das Chaos im Irak begann, nachdem der "Kreuzzug" des Westens tausenden das Leben gekostet hat. Auch die Taliban wurden vom christlichen Westen hochgerüstet. Natürlich ist es falsch, deshalb dem Christentum die Schuld zu geben, genauso falsch ist es aber auch den Islam verantwortlich zu machen...


5

0
 
 ulmi 17. Juni 2014 
 

@water->wine

Wo haben Sie denn diese „Stecknadel im Heuhaufen“ gefunden: (Terror jüngst in Norwegen, wo ein Imam angegriffen wurde!)?
Wissen Sie, dass in Norwegen einheimische Frauen sich die Haare schwarz färben lassen um nicht als Norwegerinnen aufzufallen, aus Angst vor Übergriffen der „friedlichsten aller friedlichen Religionen“?
Und wissen Sie: Die letzten 819 in Norwegen lebenden Juden verlassen derzeit wegen des wachsenden Antisemitismus das Land.
https://open-speech.com/showthread.php/630064-Juden-verlassen-Norwegen

Darüber hinaus würde ich Sie bitten, auch mal einen christlichen Gedanken an die tausende von Opfern (Totgeschlagene, ins Koma getretene etc.) dieser „friedlichen Religion“ zu thematisieren!

Muss man sich heutzutage seine Welt im Pippi-Langstrumpf-Wolkenkuckucksheim vorstellen um der Realität nicht in Auge schauen zu müssen?


13

0
 
 water->wine! 17. Juni 2014 
 

@ eggi

In Nordirland und Palästina handelt es sich eigentlich um ethnische Konflikte, welche die Religion zum Vorwand nehmen.
Buddhisten greifen in Sri Lanka immer wieder Muslime an. Auch in Burma gibt es Gewalt von radikalen Buddhisten gegen muslimische Minderheiten. Aber auch diese Konflikte scheinen ethnische Hintergründe zu haben.
Jede Religion hätte eigentlich das Ziel zu einem friedlicheren Miteinander beizutragen, wird jedoch leider oft von skrupellosen Machtmenschen missbraucht!


4

0
 
 eggi 17. Juni 2014 

Irgendwie sind alle drei Weltreligionen UNfriedlich

Denkt bitte auch an die Christen in Nordirland, umso verwerflicher da Christen gegen Christen kämpfen.
Denkt auch bitte an Israel und Libanon.
Mir fällt eigentlich nur eine Religion ein die recht friedlich ist und von der, meines Wissen, noch kein Krieg ausgegangen ist, das ist der Buddhismus.


0

0
 
 Christin16 17. Juni 2014 

Keine Hasstiraden auf den Islam

aber eine realistische Sichtweise ist notwendig. Und es nutzt m.E. nichts, auf die eine Seite eines Islams zu verweisen, die in Teilen einer eher liberaler eingestellten Bevölkerung gelebt wird, wenn die radikalere Seite umso vernichtender alle Andersgläubigen, und das sind alle, die nicht so denken wie sie selbst, an Leib und Leben bedrohen.
Beides kommt zusammen, eine zu lasche Haltung im Westen, der durch sein Konsum-und Geschäftsdenken geschwächt ist, keine klaren Werte mehr erkennen lässt und eine konsequentere Haltung, verbunden mit christlichen Werten, auch in der eigenen Kultur nicht mehr gelten lässt. Ein sehr entschiedenes Auftreten sowohl im Einzelfall wie auch auf geschäftlichen oder politischen Ebenen wäre jetzt angebracht. Wo keine Grenzen gesetzt werden, werden sie auch nicht geachtet. Mit Gott und Kreuz in Augenhöhe Grenzen setzen, als gläubiger Christ. Zur Bescheidenheit muss die innere u. äußere Stärke kommen, nur das verstehen diese Gegner.


10

0
 
 dominique 17. Juni 2014 
 

Nicht Islamismus, sondern Verbrechen sind das Problem!

Das Blut unschuldig Ermordeter schreit nun mal zum Himmel. Wie der Mörder sich herausredet (siehe Kain), ist nicht diskussionswürdig.


2

0
 
 chriseeb74 17. Juni 2014 
 

Warum wird meine Frage...

bezüglich Verbindung Islamismus zu Satanismus nicht hier veröffentlicht?
Aus Angst?


6

0
 
 Der Nürnberger 17. Juni 2014 

Allen 4 kann ich nur

zustimmen: dem Autor und den 3 Postern vor mir.
Endlich mal vernünftige Argumente, und keine Haßtiraden auf den Islam.
Insgesamt scheinen auch hier wieder mal, wie meistens eben, mehrere Ursachen zur heutigen Situation geführt zu haben. Gib dem Menschen Macht über seine Mitmenschen, er wird sie alsbald mißbrauchen. Machtstreben und -mißbrauch sind die Grundübel. Hinzukommend noch vieles, wie Selbstüberhebung, grenzenloser Relativismus und vieles mehr. Nun, beten wir und tun das uns jeweils Mögliche Gute im Glauben an Gott, unseren Herrn.


4

0
 
 Dottrina 17. Juni 2014 
 

Ich denke, beides ist richtig,

sowohl, was @water>wine! vorbringt (Ungleichverteilung etc.), als auch die Argumentation des Autors obigen Artikels. Eines bedingt das andere. Es gibt zahllose völlig harmlose Muslime, die einfach nur in Frieden leben möchten und ihr Auskommen haben wollen, genauso wie jeder normale Mensch. Aber daß der Islam eine friedliche Religion ist, erschließt sich mir nicht. Wäre der Islam so friedlich, wie oft vom Westen interpretiert, dann gäbe es keine Verfolgungen, Ermordungen und Schändungen Andersdenkender vonseiten Boko Haram, Al-Shabaab, ISIS, Al-Quaida und wie sie alle heißen. Wäre der Islam friedliebend und tolerant, dürften Christen Kirchen bauen und ihre Religion ausüben. Ich kenne einige sehr liebe, friedfertige Muslime, die ich sehr schätze. Aber diese Religion ist für mich mehr als nur suspekt.


11

0
 
 M.Schn-Fl 17. Juni 2014 
 

Frage der Ratio und der Gewalt

Seit der Regensburger Rede hat Papst Benedikt XVI. die muslimischne Gesprächspartner der Kirche immer wieder ermahnt, dass der Islam sein Verhältnis zur Ratio und zur Gewalt klären müsse.
Aber anstatt diese Forderungen zu unterstützen, fallen bohnenstrohdumme Journalisten heute noch wegen der Regensburger Rede, die hervorragende Maßstäbe gesetzt hat, über Benedikt her.


20

0
 
 water->wine! 17. Juni 2014 
 

Nicht Islamismus, sondern Neoliberalismus ist unser Problem!

"Der wahre Islam und eine angemessene Interpretation des Koran stehen jeder Gewalt entgegen!" (Papst Franziskus, Evangelii Gaudium Nr. 253) Der Islamismus ist eine Reaktion auf die Ungleichverteilung der Güter dieser Welt! Denn "die Ungleichverteilung der Einkünfte ist die Wurzel der sozialen Übel in der Welt!" (EG 202)
Nicht verstärktes Misstrauen gegenüber Muslimen ist heute nötig (Terror jüngst in Norwegen, wo ein Imam angegriffen wurde!), sondern verstärkter Kampf gegen die Ausbeutung anderer Völker! Wir sollten - wie Papst Franziskus - Muslime kennen und lieben lernen! So können wir auch dazu beitragen, dass ein wahrer, gemäßigter Islam sich gegen fundamentalistische Extremisten durchsetzen kann.
Buchempfehlung:
http://www.amazon.de/Islam-ist-Barmherzigkeit-Grundz%C3%BCge-modernen/dp/3451305720


1

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Irak

  1. Irak: Kirche würdigt muslimische Rettungsaktion von Christinnen
  2. Kardinal: Wiederaufbau des Irak braucht "Kultur des Respekts"
  3. „Kirche in Not“ startet neues Großprojekt im Irak
  4. Bagdad von Sicherheitskräften abgeriegelt
  5. Vor Islamisten gerettete Handschrift soll in den Irak zurück
  6. Freude über geplante Papst-Reise in den Irak
  7. Erzbischof Warda: BBC hat verfolgte Christen und Jesiden aus irakischer Geschichte „wegretuschiert“
  8. Irak: Kardinal Sako plädiert für säkularen Staat
  9. Irakischer Premier lädt Christen zur Rückkehr ein
  10. Irak: Kirchenbau für die Hoffnung







Top-15

meist-gelesen

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  3. Kardinal Woelki bleibt Erzbischof von Köln
  4. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  5. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  6. 'Einige sähen mich lieber tot'
  7. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  8. „Willkommen bei Maria vom Sieg!“
  9. Elf Bischöfe, DBK und Nuntius unterstützten den Marsch für das Leben, doch dann kommt die Keule!
  10. Bischof Voderholzer erhält für seine Kritik am Synodalen Weg Unterstützung von Kardinal Kasper!
  11. 4.500 Teilnehmer beim 17. Marsch für das Leben in Berlin
  12. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab
  13. Nuntius bei DBK: Es geht um „die kirchliche Gemeinschaft, den katholischen Glaube und Heiligkeit“
  14. "Infiziert vom Virus der Falschheit?"
  15. Wenn der Bock zum Gärtner wird

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz