Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  2. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  5. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  6. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  7. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  8. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  9. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  10. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  11. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  12. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  13. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  14. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  15. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“

P. Hagenkord sieht sich als einen 'treu-braven' Katholiken

23. November 2011 in Weltkirche, 20 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Leiter des deutschsprachigen Radio Vatikan im taz-Interview über katholischen Überzeugungsjournalismus und warum ihm Papst Benedikt so sympathisch ist


Vatikan (kath.net) Pater Bernd Hagenkord SJ, Leiter der deutschsprachigen Sektion von Radio Vatikan (siehe Foto), nennt im Interview mit taz.de die Voraussetzungen, um für Radio Vatikan zu arbeiten: „Man muss Journalist sein, also sein Handwerk verstehen. Und man muss katholisch sein. Man muss mit Überzeugung für das stehen, was wir hier tun, man muss katholisch sprechen.“

Seine Arbeit sei „Überzeugungsjournalismus“, und „nicht so genannte kritische Berichterstattung über den Vatikan“. „Der Kirche in Deutschland ist am besten dadurch gedient, dass wir Informationen liefern.“ Die Information sei dabei kontinuierlich und nicht nur bruchstückhaft.


Oft gebe es in Deutschland in Bezug auf den Vatikan „Schnellschüsse und liebevoll gepflegte Missverständnisse“, wie etwa, dass mit dem Wort "mittelalterlich“ alles abgetan werde, „was nicht dem Zeitgeist entspricht“, kritisierte der Jesuit und Historiker. Die deutschsprachige Kirche sei „nicht der Nabel der Welt - das erfahre ich hier im Radio täglich, wenn ich den Kollegen aus Brasilien oder Benin zu erklären versuche, wie die deutsche Kirche tickt. Der Deutsche denkt gern: Wenn alle so wären wie ich, wäre alles besser.“

Was an der Kritik, die deutschsprachige Radio Vatikan-Sektion sei „der Vorreiter eines 'Linkskatholizismus“, dran sei, sagte P. Hagenkord: „Nichts. Ich bin ein treu-braver Katholik und habe durchaus meine Probleme mit dem, was in Deutschland so als d i e liberale Kirche bezeichnet wird. Ich stelle gern Fragen, deswegen hätte ein liberaler Katholik genauso Probleme mit mir wie ein konservativer. Und ich interessiere mich für die ganze Bandbreite, wir stehen für die Weltkirche, nicht für eine Strömung.“

Papst Benedikt XVI sei ihm „gerade deswegen so sympathisch, weil er den Medien sagt: Ich richte meine Botschaft nicht nach dem, was ihr denkt. Das ist manchmal schwierig, aber es stellt für mich sicher, dass der Papst sein Fähnchen nicht nach dem Winde hängt“. Es sei allerdings nötig, eine neue Sprache für den Glauben zu finden, die sich anpasse „an die Art und Weise, wie Menschen heute denken und leben“.

Foto: (c) Nicolai Schäfer, wikimedia


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  2. Nach einseitig negativer Darstellung des Christentums – Programmbeschwerde an ZDF
  3. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“
  4. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  5. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  6. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
  7. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
  8. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  9. "Hassprediger und Hofnarr"
  10. Die BBC hatte eine Trump-Rede gezielt frisiert, so dass sie zum angeblichen Gewaltaufruf wurde






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  3. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  4. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  5. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  6. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  7. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  8. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  9. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  10. Vertrauenskrise in der Kirche
  11. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  12. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  13. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  14. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  15. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz