Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Liegt ein Schisma in der Luft?
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  5. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  6. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  7. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  8. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  9. Wahrheit ist heilsrelevant
  10. Adios Toni!
  11. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  12. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  13. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  14. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  15. „Nach der päpstlichen Erklärung brach in der Konzilsaula langanhaltender Applaus aus“

Mehr Polen hören Radio Maryja

13. Juli 2011 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Täglich mehr als eine Million Hörer für den polnischen Privatsender


Warschau (kath.net/KAP/red) Nach Jahren der Stagnation gewinnt der einflussreiche Privatsender "Radio Maryja" in Polen wieder mehr Hörer. Das Programm steigerte seinen Marktanteil von 1,93 Prozent im Vorjahr auf 2,15 Prozent in diesem Jahr, berichtet die Tageszeitung "Rzeczpospolita" am Dienstag unter Berufung auf ein Marktforschungsinstitut. Mit täglich mehr als einer Million Hörern liegt "Radio Maryja" demnach weiter auf Platz fünf aller polnischen Sender.

Der vom Redemptoristenpater Tadeusz Rydzyk geführte nationalkonservative Privatsender hatte von 2001 bis 2008 fast kontinuierlich an Marktanteil verloren. Vor zehn Jahren lag er nach Angaben des Instituts bei 3,95 Prozent, seit 2007 jedoch immer unter zwei Prozent. Fast die Hälfte der Hörer von "Radio Maryja" seien Pensionisten, der Anteil der Frauen liege bei 61 Prozent.


Mehr als 100.000 Menschen hatten am Wochenende an einer Wallfahrt des Senders nach Czestochowa (Tschenstochau) teilgenommen, darunter auch der polnische Oppositionsführer Jaroslaw Kacyznski. Erzbischof Mieczyslaw Mokrzycki aus dem ukrainischen Lwiw (Lemberg) lobte in seiner Predigt die Verdienste von "Radio Maryja" um das religiöse Leben in Polen. Bischof Stanislaw Stefanek von Lomza im Nordosten Polens warf den Gegnern von "Radio Maryja" vor, sie attackierten den Sender wie "Raubvögel".

Andere polnische Bischöfe sowie zahlreiche Politiker hatten in der Vergangenheit die politische Ausrichtung der Radiostation mehrfach kritisiert. Die oppositionellen Sozialdemokraten hatten vor wenigen Tagen eine Gesetzesinitiative für eine Änderung des Mediengesetzes angekündigt, die auf einen Lizenzentzug für "Radio Maryja" hinausläuft. Demnach sollen nur solche Stationen eine kostenlose Lizenz erhalten, die ein unparteiisches und pluralistisches Programm ausstrahlen.

"Radio Maryja" stand wiederholt wegen angeblicher rassistischer und antisemitischer Äußerungen sowie offener Unterstützung
rechtskonservativer Parteien in der Kritik. Zuletzt hatte Polens Außenministerium beim Vatikan gegen "Radio Maryja" protestiert, nachdem Privatsenderbetreiber Rydzyk der liberal-konservativen Regierung "Totalitarismus" und Diskriminierung vorgeworfen hatte. Vatikan-Sprecher Federico Lombardi musste daraufhin klarstellen, dass Rydzyks Aussagen Privatmeinungen sind. Die Sendelizenz für "Radio Maryja" gehört der polnischen Provinz des
Redemptoristenordens.

Copyright 2011 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  2. Nach einseitig negativer Darstellung des Christentums – Programmbeschwerde an ZDF
  3. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“
  4. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  5. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  6. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
  7. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
  8. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  9. "Hassprediger und Hofnarr"
  10. Die BBC hatte eine Trump-Rede gezielt frisiert, so dass sie zum angeblichen Gewaltaufruf wurde






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  5. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  6. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  7. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  8. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  9. Er starb, weil er die Ehe verteidigte
  10. Adios Toni!
  11. Martin Mosebach: ‚Die Nichtnagetiere betreten das sinkende Schiff‘
  12. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  13. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  14. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  15. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz