Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  7. Menschenrecht auf Abtreibung?
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  15. Venezuela schließt sein Foltergefängnis, viele politische Gefangene sind auf dem freien Fuß!

Mehr Polen hören Radio Maryja

13. Juli 2011 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Täglich mehr als eine Million Hörer für den polnischen Privatsender


Warschau (kath.net/KAP/red) Nach Jahren der Stagnation gewinnt der einflussreiche Privatsender "Radio Maryja" in Polen wieder mehr Hörer. Das Programm steigerte seinen Marktanteil von 1,93 Prozent im Vorjahr auf 2,15 Prozent in diesem Jahr, berichtet die Tageszeitung "Rzeczpospolita" am Dienstag unter Berufung auf ein Marktforschungsinstitut. Mit täglich mehr als einer Million Hörern liegt "Radio Maryja" demnach weiter auf Platz fünf aller polnischen Sender.

Der vom Redemptoristenpater Tadeusz Rydzyk geführte nationalkonservative Privatsender hatte von 2001 bis 2008 fast kontinuierlich an Marktanteil verloren. Vor zehn Jahren lag er nach Angaben des Instituts bei 3,95 Prozent, seit 2007 jedoch immer unter zwei Prozent. Fast die Hälfte der Hörer von "Radio Maryja" seien Pensionisten, der Anteil der Frauen liege bei 61 Prozent.


Mehr als 100.000 Menschen hatten am Wochenende an einer Wallfahrt des Senders nach Czestochowa (Tschenstochau) teilgenommen, darunter auch der polnische Oppositionsführer Jaroslaw Kacyznski. Erzbischof Mieczyslaw Mokrzycki aus dem ukrainischen Lwiw (Lemberg) lobte in seiner Predigt die Verdienste von "Radio Maryja" um das religiöse Leben in Polen. Bischof Stanislaw Stefanek von Lomza im Nordosten Polens warf den Gegnern von "Radio Maryja" vor, sie attackierten den Sender wie "Raubvögel".

Andere polnische Bischöfe sowie zahlreiche Politiker hatten in der Vergangenheit die politische Ausrichtung der Radiostation mehrfach kritisiert. Die oppositionellen Sozialdemokraten hatten vor wenigen Tagen eine Gesetzesinitiative für eine Änderung des Mediengesetzes angekündigt, die auf einen Lizenzentzug für "Radio Maryja" hinausläuft. Demnach sollen nur solche Stationen eine kostenlose Lizenz erhalten, die ein unparteiisches und pluralistisches Programm ausstrahlen.

"Radio Maryja" stand wiederholt wegen angeblicher rassistischer und antisemitischer Äußerungen sowie offener Unterstützung
rechtskonservativer Parteien in der Kritik. Zuletzt hatte Polens Außenministerium beim Vatikan gegen "Radio Maryja" protestiert, nachdem Privatsenderbetreiber Rydzyk der liberal-konservativen Regierung "Totalitarismus" und Diskriminierung vorgeworfen hatte. Vatikan-Sprecher Federico Lombardi musste daraufhin klarstellen, dass Rydzyks Aussagen Privatmeinungen sind. Die Sendelizenz für "Radio Maryja" gehört der polnischen Provinz des
Redemptoristenordens.

Copyright 2011 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  2. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
  3. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
  4. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  5. "Hassprediger und Hofnarr"
  6. Die BBC hatte eine Trump-Rede gezielt frisiert, so dass sie zum angeblichen Gewaltaufruf wurde
  7. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte
  8. WELT-Reporter Bojanowski: Die Welt ist viel besser, als behauptet wird
  9. Aktuelle Daten zeigen: Keine Übersterblichkeit in Europa während der Hitzewelle
  10. NDR-Format ‚Zapp‘ erklärt konservatives Denken mit Gehirnanomalie und geringer Bildung






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  7. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  8. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  9. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  12. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  13. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  14. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  15. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz