Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  14. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  15. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn

Die Christen müssen Zeugen der Wahrheit, Liebe und Gerechtigkeit sein

15. November 2010 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Benedikt XVI. empfing die letzte Gruppe von Bischöfen aus Brasilien und setzte sich mit der Rolle der Bischofskonferenzen auseinander


Rom (kath.net/as) Pflicht der Christen sei es, Zeugen des Evangeliums und auf diese Weise Bezugspunkt in der Gesellschaft zu sein. Mit der mit diesem Anspruch verbundenen Hoffnung wandte sich Benedikt XVI. am heutigen Vormittag an die brasilianischen Bischöfe der Region Zentrum-Westen, die zum Abschluss ihres Ad-limina-Besuches in Audienz empfangen wurden. Mt dieser Gruppe endeten die im November 2009 aufgenommenen Ad-Limina-Besuche der Bischöfe des größten Landes des südamerikanischen Kontinents.

In seiner Ansprache ging der Papst auf die Rolle der Bischofskonferenzen ein und betonte die Wichtigkeit der Gemeinschaft der Bischöfe mit dem Papst. Gleiches gelte für die Gemeinschaft der Oberhirten mit den Gläubigen. Benedikt XVI. unterstrich die Notwendigkeit eines erneuerten Zeugnisses für das Evangelium in der heutigen säkularisierten Gesellschaft. Gerade anlässlich des heutigen Nationalfeiertags Brasiliens werde die Bedeutung des Wirkens der Kirche für den Aufbau der brasilianischen Identität deutlich.


Benedikt XVI. ging dann auf die Rolle der Bischofskonferenz des Landes ein, die sich darauf vorbereite, den 60. Jahrestag ihres Bestehens zu feiern, und einen Bezugspunkt für die brasilianische Gesellschaft darstelle. Das erste Zeugnis, das vom Verkünder des Wortes Gottes erwartet werde, sei die gegenseitige Liebe. Die Bischofskonferenzen „entstehen gerade als konkrete Anwendung der Gemeinschaft der Liebe der Bischöfe mit dem Papst“. Gleichzeitig seien sie das Instrument der „effektiven und affektiven Liebe ihrer Mitglieder“. Andererseits gestatte es die Bischofskonferenz den Bischöfen, harmonisch einige pastorale Funktionen zum Wohl der Gläubigen und der Bürger eines Territoriums auszuüben.

Die Bischofskonferenz fördere einen Zusammenschluss von Kräften und Absichten und werde so zu einem Mittel, das es ermögliche, die Aufgaben gemeinsam zu teilen. Der Papst warnte jedoch davor, dass die Konferenz zu einer „Parallelwirklichkeit“ werde, die den Dienst des einzelnen Bischofs ersetzt. Aufgabe der Bischöfe sei es vor allem, die wirksamsten Mittel zu finden, um dem Volk das universale Lehramt zu vermitteln. Die Ausübung der Lehrfunktion sei notwendig, um den neuen hervortretenden Fragestellungen begegnen zu können. Es stehe dann in der Pflicht der Bischöfe, den Gewissen der Menschen Orientierung zu verleihen, um auf diese Weise zu einer rechten Lösung der Probleme zu gelangen, zu denen es durch die sozialen und kulturellen Umwälzungen komme.

Unter die Themen, die heute besondere Aufmerksamkeit verlangten, zählte Benedikt XVI. die Förderung und den Schutz des Glaubens und der Moral, die Sorge um die Berufungen, den Einsatz für die Ökumene, die Verteidigung des menschlichen Lebens, die Heiligkeit der Familie, das Recht der Eltern auf die Erziehung ihrer Kinder sowie die Religionsfreiheit, den Frieden und die soziale Gerechtigkeit.

Es gebe die Bischofskonferenzen, so der Papst, insofern sie ein antreibendes Instrument der pastoralen Sorge der Bischöfe seien, deren erstes Anliegen das Heil der Seelen sein müsse. Zum Abschluss des Ad-limina-Besuches der letzten Gruppe von Bischöfen aus Brasilien versicherte Benedikt XVI. dem Volk des Landes seine herzliche Nähe und vertraute es der Fürsprache der Jungfrau Maria von Aparecida an.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 M.Schn-Fl 16. November 2010 
 

@Gipsy

Wir können und sollen es ja auch nicht alleine schaffen.
In Lev 19,2 heisst es: \"Seid heilig; denn ich der Herr, euer Gott, bin heilig.\"
Wenn man weiter liest, was man ja in der Bibel immer tun soll, dann heisst es ein Kapitel weiter:
\"Ich bin der Herr, der euch heiligt.\" (Lev 20,8)
Wir müssen nur wollen und Ihn machen lassen. Aber darin liegt das Problem. Es liegt an uns.


0
 
 Gipsy 15. November 2010 

Wir

schaffen das nicht !

------------------------------------------------------------------
15. November 2010, 15:07
Die Christen müssen Zeugen der Wahrheit, Liebe und Gerechtigkeit sein

-----------------------------------------------------------------
alleine !


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

ad limina

  1. Lackner-Appell am Christtag: Gott eine Chance geben im Leben
  2. Marx kündigt Reise deutscher Bischöfe zum Papst an
  3. Testhädline :-) 'einfach "gänse"
  4. Versuch
  5. Indische Bischöfe informieren Papst über die Christenverfolgungen
  6. Das Wort Gottes: unverzichtbare Quelle und unverzichtbarer Inhalt
  7. ‚Das Bild des Priesters droht zu verschwimmen’
  8. ‚Wir wollen keine Zwei-Riten-Kirche’







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  3. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  4. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  5. Drei katholische Bischöfe werden am Marsch für das Leben teilnehmen
  6. Archäologen ‚absolut‘ sicher: Bethsaida gefunden
  7. Vatikan erinnert neue Missionsbischöfe: „Liturgie ist nicht unser eigenes Werk“
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. YouTube-Kanal der Erzdiözese Łódź wurde ohne Wissen oder Zustimmung der Administratoren entfernt
  10. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  11. Die Würde des Menschen ist unverfügbar
  12. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  13. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  14. 'Schweigen angesichts des Bösen ist selbst Böses'
  15. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz