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Indische Bischöfe informieren Papst über die Christenverfolgungen

5. September 2011 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Hindu-Fundamentalisten schüren „Feindschaft gegen Christen und gegen das Evangelium“ - Bischöfe hoffen auf Indienbesuch von Benedikt XVI. – Ad-limina-Besuch der indischen Bischöfe


Rom (kath.net/EWTN/CNA) Die indischen Bischöfe haben Papst Benedikt XVI. über die Christenverfolgung in ihrem Land informiert. Bei ihrem routinemäßigen ad-limina-Besuch beim Heiligen Vater vor wenigen Tagen berichteten die indischen Oberhirten, dass die von Hindu-Fundamentalisten ausgehende Gefahr weiterhin bestehe. Der Erzbischof von Mumbai, Oswald Kardinal Gracias, wies darauf hin, dass die Hindu-Fundamentalisten „Feindschaft gegen Christen und gegen das Evangelium“ schürten, indem sie behaupteten, dass „wegen der Aktivitäten der Christen und der Missionare ganz Indien in Gefahr sei“.


Viele der indischen Bischöfe hoffen, dass ihr ad-limina-Besuch dazu beitragen werde, dass der Heilige Vater eine Reise nach Indien mache. Die Einladung dazu wurde bereits im Mai offiziell ausgesprochen. Wenn es zu dieser Reise käme, wäre es der vierte Besuch eines Papstes in Indien. Papst Paul VI. besuchte Indien 1964, und Johannes Paul II. 1986 und 1999.

Nur zwei Prozent der indischen Bevölkerung sind Christen, doch die Kirche übernimmt wichtige Aufgaben in den Bereichen Gesundheits- und Sozialwesen sowie in der Bildung. Die indische Bischofkonferenz ist die viertgrößte weltweit.


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