Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Kirche im Verfall
  6. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  9. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  10. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  11. THESE: Warum die UNO weg muss!
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

Lackner-Appell am Christtag: Gott eine Chance geben im Leben

27. Dezember 2022 in Österreich, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Salzburger Erzbischof in "Kronen Zeitung": "Müssen Blicke zum Himmel richten. Das machen wir viel zu wenig" - Rückblick auf Reisen nach Rom und in die Ukraine.


Salzburg (kath.net/ KAP)

Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner hat am Christtag an die Menschen appelliert, "Gott eine Chance zu geben" in ihrem Leben. Es gelte, sich von Gott überraschen zu lassen. "Denn er findet uns, nicht umgekehrt", verwies Lackner im Interview der "Kronen Zeitung" (Salzburg-Ausgabe, 25. Dezember) auf seine eigenen Erfahrungen als UNO-Soldat. Die Hinwendung zu Gott legte der Erzbischof auch angesichts von Krieg und Teuerung nahe: "Wir müssen unsere Blicke nach oben, zum Himmel, richten. Denn ich finde, das machen wir viel zu wenig."

Über das jüngste Treffen der österreichischen Bischöfe mit Papst Franziskus anlässlich ihres Ad-limina-Besuches sagte Lackner: "Es ist immer wieder eine große Ehre, ihm zu begegnen. Er ist so unkompliziert und wir konnten ehrlich miteinander sprechen."


Thema des gemeinsamen Gesprächs sei auch der Krieg in der Ukraine gewesen. Der Papst wünsche der Welt Frieden und jedem einzelnen Menschen inneren Frieden. Die Kriege und Nöte sollen aufhören, schloss sich Lackner diesem Wunsch an. In der Ukraine werde es im Winter bitterkalt, die Erzdiözese habe deswegen acht Generatoren zur Stromerzeugung gespendet, die kurz vor Weihnachten in Cherson angekommen seien.

Ein für ihn persönlich besonders eindrückliches Erlebnis bei einem Besuch in der Ukraine sei ein Friedhofsbesuch in Lemberg gewesen. Eine Frau verharrte vor einem der vielen frischen Gräber: "Und obwohl sie bestimmt jünger war als ich, ist sie gebückt dagestanden. Denn sie hat ihren jungen Sohn verloren. Und da dachte ich mir: Gott, es möge wahr sein, dass sie ihren Sohn einmal wieder sehen wird."

 

"Sterben so sicher wie das Amen im Gebet"

Auch ihm selbst sei der Tod im Jahr 2022 sehr präsent gewesen, erzählte Lackner von seiner schmerzhaften Gallenblasenentfernung im Herbst. "Als ich im Spital lag, sah ich das Wort 'Sterben' ganz groß vor mir." Das sei vielleicht auch den Medikamenten geschuldet gewesen. "Aber mir ist aufs Neue bewusst geworden, dass das Sterben so sicher ist wie das Amen im Gebet."

Auf die Frage nach einem Neujahrsvorsatz für 2023 sagte der Erzbischof, er lebe das ganze Jahr über mit Vorsätzen. Aber ganz konkret nehme er sich vor, nach der täglichen Arbeit besser zur Ruhe zu kommen, Musik zu hören und in der Kapelle zu beten. "Auch möchte ich ein besserer Bischof werden. Und ein bisserl weniger Süßes essen."

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: (C) Kathpress, Paul Wuthe


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Minze 28. Dezember 2022 
 

Er tut alles und noch mehr für uns, denn er liebt uns. Er ist ein Gott für uns


0
 
 SalvatoreMio 27. Dezember 2022 
 

"Gott eine Chance geben"?

Was soll er denn noch alles für uns tun?


0
 
 Hängematte 27. Dezember 2022 
 

Ganz der Meinung

von Erzbischof Lackner.
Mögen im neuen Jahr viele Menschen wieder zum Gebet und einer innigen Beziehung zu Jesus und den Heiligen finden.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

ad limina

  1. Marx kündigt Reise deutscher Bischöfe zum Papst an
  2. Testhädline :-) 'einfach "gänse"
  3. Versuch
  4. Indische Bischöfe informieren Papst über die Christenverfolgungen
  5. Die Christen müssen Zeugen der Wahrheit, Liebe und Gerechtigkeit sein
  6. Das Wort Gottes: unverzichtbare Quelle und unverzichtbarer Inhalt
  7. ‚Das Bild des Priesters droht zu verschwimmen’
  8. ‚Wir wollen keine Zwei-Riten-Kirche’







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  4. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  5. Der Tod der Theologie in Deutschland
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Kirche im Verfall
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  12. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  13. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  14. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz