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„Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“vor 19 Stunden in Weltkirche, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Israels Ministerpräsident Netanjahu verspricht bei Treffen mit US-evangelikalen Leitungspersönlichkeiten das Engagement Israels gegen die weltweite Christenverfolgung – VIDEO
Jerusalem-Washington DC (kath.net) „Ich glaube, es ist nicht nur Israels Kampf. Ich glaube, es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation, und ich glaube, wir müssen diesen Kampf mit derselben Entschlossenheit und demselben Nachdruck führen wie die anderen sieben Fronten. Ich glaube, er betrifft nicht nur Israel, er betrifft Amerika, er betrifft unser Bündnis, er betrifft die Zukunft der westlichen Zivilisation. Ich glaube nicht, dass ich im Geringsten übertreibe.“ Das erläuterte der israelische Ministerpräsident, als er und eine israelische Delegation am Silvestertag in Florida sich mit führenden Persönlichkeiten von evangelikalen Christen trafen.
„Wir haben, wie Sie wissen, einen Krieg an sieben Fronten geführt und sind in vielerlei Hinsicht als Sieger hervorgegangen, aber es gibt noch eine achte. Die Front – und zwar die Front um die Herzen und Köpfe der Menschen, insbesondere der jungen Menschen im Westen, und für mich ganz besonders in den Vereinigten Staaten, und für mich ganz besonders im konservativen Flügel der Vereinigten Staaten.“ Das Treffen fand wenige Tage nach Netanjahus Gesprächen mit Präsident Donald Trump am Montag in Mar-a-Lago statt.
Die Rede von Ministerpräsident Netanjahu in voller Länge (soweit veröffentlicht) in kath.net-Übersetzung:
„Sie sind Vertreter der christlichen Zionisten, die den jüdischen Zionismus erst möglich gemacht haben. Ich kann mir die Entstehung, die Wiederentstehung des jüdischen Staates, ohne die Unterstützung christlicher Zionisten in den Vereinigten Staaten und auch in Großbritannien nur schwerlich vorstellen, wobei der Schwerpunkt im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten lag. 
Der christliche Zionismus hat den Aufstieg und Erfolg des jüdischen Zionismus ermöglicht. Und wir pflegen seither und bis heute eine sehr gute Partnerschaft.
Ich kenne einige von Ihnen … Mike, wie lange kennen wir uns schon, seit unserer Jugend? So ungefähr. Eine lange Zeit. 46 Jahre … Ich kann sagen, dass wir keine besseren Freunde haben, und das meine ich aufrichtig. Sie haben uns durch dick und dünn zur Seite gestanden, und jetzt stehen wir vor neuen Herausforderungen, aber auch vor neuen Chancen.
Wir haben, wie Sie wissen, einen Krieg an sieben Fronten geführt und sind in vielerlei Hinsicht als Sieger hervorgegangen, aber es gibt noch eine achte. Die Front – und zwar die Front um die Herzen und Köpfe der Menschen, insbesondere der jungen Menschen im Westen, und für mich ganz besonders in den Vereinigten Staaten, und für mich ganz besonders im konservativen Flügel der Vereinigten Staaten.
Ich glaube, es ist nicht nur Israels Kampf. Ich glaube, es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation, und ich glaube, wir müssen diesen Kampf mit derselben Entschlossenheit und demselben Nachdruck führen wie die anderen sieben Fronten. Ich glaube, er betrifft nicht nur Israel, er betrifft Amerika, er betrifft unser Bündnis, er betrifft die Zukunft der westlichen Zivilisation. Ich glaube nicht, dass ich im Geringsten übertreibe.
Ich habe hier meine Kollegen, Israels Botschafter in den Vereinigten Staaten, bei den Vereinten Nationen, unseren Generalkonsul in New York, unseren Generalkonsul in Miami und alle Mitglieder meiner Delegation. Wir sind der Ansicht, dass wir in diesem Bereich mit aller Kraft handeln müssen.
Wer muss sich engagieren? Wir alle. Wir müssen, wissen Sie, wir müssen, ich glaube, wir müssen Wir müssen uns erheben und unsere Stimme erheben. Sie müssen unsere Stimme hören.
Manche glauben, Glaube solle schweigen und Terrorismus müsse verstanden werden. Nein, Glaube soll seine Stimme erheben, und Terrorismus muss bekämpft, nicht verstanden, sondern bekämpft und besiegt werden. Und genau das tun wir jetzt.
Ich möchte, dass Sie wissen, dass ich gestern mit Präsident Trump gesprochen und dies auch öffentlich gesagt habe. Ich sehe den Kampf gegen uns und den Kampf gegen unsere jüdisch-christliche Tradition, der im Grunde rund um den Globus geführt wird, und er wird hauptsächlich von zwei Kräften geführt, dem radikalen schiitischen Islam und dem radikalen sunnitischen Islam. Das bedeutet die vom Iran angeführte Achse, die zugegebenermaßen stark angeschlagen, aber immer noch da ist, und die sunnitische Achse unter der Führung der Muslimbruderschaft, die alles durchdringt. Sie gehen nach Europa, sie gehen in die Vereinigten Staaten, sie gehen nach Afrika, Nigeria. Und wir sind uns der Tatsache bewusst, dass Christen im gesamten Nahen Osten, in Syrien, im Libanon, in Nigeria, in der Türkei und darüber hinaus verfolgt werden.
Wir sind uns ebenso wie Sie der Tatsache bewusst, dass ein Land die christliche Gemeinschaft schützt, ihr Wachstum ermöglicht, sie verteidigt und dafür sorgt, dass sie gedeiht, und dieses Land ist Israel. Es gibt kein anderes, kein einziges.
Wir schließen uns einer Initiative an, die im Grunde eine Art vereinte Nationen von Ländern schaffen will, die christliche Gemeinschaften weltweit unterstützen – bedrängte Gemeinschaften, die unsere Hilfe verdienen, so wie Sie uns helfen, und wir möchten etwas zurückgeben. Und wir sind dazu in der Lage. In Afrika mit Geheimdienstinformationen, im Nahen Osten mit vielen Mitteln, die ich hier nicht alle aufzählen werde.
Dies ist unser zentrales Anliegen, und wir werden es im kommenden Jahr mit noch mehr Nachdruck und Kraft fortsetzen.
Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um Ihnen allen nachträglich ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr zu wünschen.
Möge es ein Jahr des Wohlstands, des Friedens und der Sicherheit für uns alle sein, insbesondere aber für die christlichen Gemeinschaften weltweit.
Foto oben: Aus dieser Begegnung (c) Benjamin Netanyahu
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Lesermeinungen| | H.v.KK vor 10 Stunden | | | | H.v.KK Niemand kommt zum Vater,denn (=außer) durch mich!
Damit hat ER alles gesagt! |  0
| | | | | Alanus vor 13 Stunden | | | | Hes 28,25 Eine gute Rede von Ministerpräsident Netanjahu. Er hat verstanden, dass 2 der abrahamitischen Religionen von der 3. abrahamitischen Religion, dem Islam, weltweit angegriffen und in Ihrer Existenz bedroht werden. Nicht der gern zitierte politische Islam ist der Angreifer, sondern der Islam in seinen zwei Grundströmungen, dem radikalen schiitischen Islam und dem radikalen sunnitischen Islam.
Lokal ist es Israel, welches direkt in seiner Existenz bedroht ist, weltweit ist es aber die Verfolgung von Christen, in der sich die Bedrohung zunehmend wahrnehmbar zeigt.
Deswegen ist es so wichtig, die gemeinsame jüdisch-christliche Zivilisation zu benennen und Verteidigung im Denken, aber auch im Handeln zu organisieren.
Hes 28,25 So spricht Gott der HERR: Wenn ich das Haus Israel wieder sammle aus den Völkern, unter die sie zerstreut sind, so will ich an ihnen vor den Augen der Völker zeigen, dass ich heilig bin. Und sie sollen wohnen in ihrem Lande, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe, |  2
| | | | | antony vor 14 Stunden | |  | Christlicher Zionismus: Was sonst? In der Heiligen Schrift findet sich ungezählte Male der Bund Gottes mit Israel, der immer auch das Land Israel als gottegegebene Heimat umfasst. Und als Israel in Babylon in der Verbannung war, sprachen die Propheten immer wieder davon, dass Gott sie in ihr Land zurückbringt. Wie viele Prophetenworte gibt es auch hier eine Mehrfacherfüllung. Nicht nur unter König Kyrus von Persien, sondern auch die Rückkehr der Juden ab dem 19. Jahrhundert, die 1948 in die Staatsgründung einmündete. Dass der moderne Zionismus kein geistliches Projekt war (wie @Veritasvincit treffend bemerkt), ändert daran nichts.
Netanjahu ist allerdings ein politischer Taktierer. Und ich gebe @Hängematte recht: Seine Worte passen nicht so recht, wenn zugleich die Armee kaum etwas dagegen unternimmt, dass eine wildgewordene Minderheit israelische Siedler arabische Olivenhaine ausreißt, Kirchen anzündet und Fabriken in Brand setzt. Gerade unter den arabischen Christen ließen sich für Israel Freunde finden. |  1
| | | | | Hängematte vor 18 Stunden | | | | Da muss Netanjahu bei seinen eigenen Leuten anfangen. Radikale jüdische Siedler attackieren im Westjordanland christliche arabische Dörfer und verwüsten ihre Felder! |  3
| | | | | Versusdeum vor 19 Stunden | | | | Interessante Rede Ich wusste z.B. gar nicht, dass es "christliche Zionisten" gibt.
Ergänzt sei eine weitere, ideologische, Front, die den Westen in allen Bereichen von innen heraus schwächt und spaltet: Die linkswoke, die christliche und konservative oder auch nur vernünftige Positionen rechts von weit links verbissen bekämpft und westliche Staaten (insbesondere Deutschland - im Herzen Europas) u.a. durch unkontrollierte Massenzuwanderung aus dem Islam sowie Ignorieren von Islamismus und eingewanderter Kriminalität destabilisiert. Dass die Demographie in vielen großen Städten bereits zugunsten des Islams gekippt ist, belegt die existenzielle Brisanz des Problems (in Wien z.B. bereits 41% der Kinder und Jugendlichen Muslime - mit rasanten Wachstumsraten). |  4
| | | | | Veritasvincit vor 19 Stunden | | | | Zionismus und Christentum Mir scheint, Netanjahu will die Christen für den politischen Zionismus vereinnahmen.Ich sehe den Staat Israel nicht als göttliche Stiftung, sondern als Produkt des menschlichen Willens."Wenn ihr es wollt, ist es kein Märchen" sagte Theodor Herzl zu seinem Roman "Altneuland", in dem er die Einwanderung der Juden nach Palästina sehr illusionistisch beschreibt |  1
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