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„Fake News über eine Schließung der Grabeskirche oder das Aussetzen von Messfeiern sind falsch“

23. März 2026 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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Das (orthodoxe) Armenische Patriarchat von Jerusalem stellt kurz vor den Feierlichkeiten der Heiligen Woche klar, dass jüngste Fake News über eine Schließung der Grabeskirche nicht stimmen.


Jerusalem (kath.net/pl) Das Armenische Patriarchat von Jerusalem stellt in einer Mitteilung kurz vor den Osterfeierlichkeiten klar, dass jüngste Fake News über eine Schließung der Grabeskirche, der Grabstätte Christi, sowie über Göttliche Liturgien [also Messfeiern], Prozessionen und andere liturgischen Riten in der Grabeskirche nicht stimmen. Diese Gerüchte waren aufgekommen infolge des Kriegs zwischen dem Iran und Israel und den USA.

Wörtlich informiert das Communiqué: „Seit Beginn des aktuellen Konflikts und bis heute wurden alle dem Armenischen Patriarchat von Jerusalem unter dem geltenden Status quo der Grabeskirche obliegenden Gottesdienste ohne Unterbrechung abgehalten.“ Einzig einige „Riten der Fastenzeit“ waren aufgrund des andauernden Krieges“ nur „mit wenigen ausgewählten Mönchen“ begangen worden. 


„Die Dauer der aktuellen Sicherheitslage ist weiterhin ungewiss, und die genauen Modalitäten der Karwoche können noch nicht festgelegt werden. Das Armenische Patriarchat von Jerusalem steht in ständigem Austausch mit den beiden anderen Kustoden der Grabeskirche sowie mit den zuständigen Regierungsbehörden. Sobald die endgültigen Termine feststehen, wird das Patriarchat den Gläubigen und der Öffentlichkeit umgehend den Zeitplan für die Feierlichkeiten der Karwoche mitteilen. In diesen schwierigen Zeiten, die das Heilige Land betreffen, betet das Armenische Patriarchat von Jerusalem für Frieden und Ruhe.“

Außerdem erinnert das „Armenische Patriarchat von Jerusalem“, dass es „die am längsten ununterbrochen bestehende christliche Präsenz im Heiligen Land“ ist und dass es „seine heilige Mission, die seit dem 4. Jahrhundert ununterbrochen besteht, weiterhin treu erfüllen“ werde.
Archivfoto Grabeskirche (c) Wikipedia/CC BY-SA 3.0/Berthold Werner


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