
„Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“vor 4 Stunden in Deutschland, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
„Wir erwarten von einem Bischof, dass er sich von einer solchen Veranstaltung, welche die Grenzen des Anstandes und der christlichen Moral weit überschreitet, öffentlich distanziert, statt sie schön zu reden.“ Gastbeitrag von Sylvia und Alfred Sobel
Berlin (kath.net) Das Berliner katholische Autorenehepaar hat sich nach den umstrittenen Äußerungen des Berliner Erzbischofs Heiner Koch nach dem Terrorattentat von Abdul B. mit einem Todesopfer und über 30 Verletzten mit einem Brief an den Erzbischof gewandt.
Sehr geehrter Herr Erzbischof Dr Koch,
mit großer Verwunderung und noch größerem Unverständnis haben wir Ihr Statement zum Berliner CSD zur Kenntnis genommen. 
Für Sie ist der CSD "ein so frohes und bewegendes Fest." Über diese Aussagen sind wir schlicht schockiert, werden dort doch Perversionen, Schamlosigkeiten und geschmacklose Obzönitäten dargeboten, beispielsweise öffentlicher Geschlechtsverkehr oder provokatives Nacktsein.
Wir erwarten von einem Bischof, dass er sich von einer solchen Veranstaltung, welche die Grenzen des Anstandes und der christlichen Moral weit überschreitet, öffentlich distanziert, statt sie schön zu reden. Angebracht wäre ein Aufruf zur Sühne gewesen und außerdem ein klares Benennen zu Gefahren des Islamismus.
Auf der anderen Seite müssen ehrbare Gläubige, wenn sie sich ehrenamtlich in der Gemeinde engagieren, zahlreiche Präventionsmaßnahmen erfüllen, als seien sie potentielle Sexualstraftäter. Das passt nicht zusammen.
Die woke Anbiederung der katholischen Kirche in Deutschland an den mitunter gottlosen Mainstream machen uns ein Verbleiben in dieser Kirche immer schwerer.
Mit weiterhin besorgten Grüßen und der Bitte um eine kurze Stellungnahme verbleiben
Sylvia und Alfred Sobel
E-mail: [email protected]
Archivfoto Erzbischof Koch (c) Erzbistum Berlin
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Lesermeinungen| | CusanusG vor 1 Stunden | | | | Pfarrer Abel hat alles dazu gesagt Der Erzbischof ist eine bedauernswerte Persönlichkeit. Einst hatte er Greta als Prophetin bejubelt, jetzt den CSD als frohes Sommerfest.
Dass in dieser Woche wieder 30 Christen in Nigeria von Islamisten getötet wurden - ganz ohne frohes Fest. Aber das ist dem Erzbischof vermutlich nur zufällig entgangen.
Inzwischen ist aber auch Greta schon wegen üblen Antisemitismus-Tiraden zur persona non-grata geworden - sie wirkt gar nicht mehr prophetisch angehaucht. Dazu hört man aus dem erzbischöflichen Ordinariat nichts.
Beim Sommerfest "CSD" laufen indes immer noch die gleichen Steinzeit-Kommunisten mit Stalin-Faust und MLDP-Fahnen mit, wie in den 70ern auf Uni-Demos. Aber das hat der Erzbischof vermutlich damals wie heute nicht mitbekommmen.
Wie wird man in D eigentlich Erzbischof? |  1
| | | | | Andel vor 2 Stunden | | | |
Herzlichen Dank an das Ehepaar Sobel! Sie sprechen mir aus der Seele. - Zum Verbleiben in unserer Kirche: Mit diesem Problem habe ich mich intensiv auseinandergesetzt und bin zu folgendem Schluss gekommen: Weil andere sündigen, muss ich nicht aus der Kirche austreten und damit auf die Gnaden, die mir durch die Sakramente geschenkt werden, verzichten. Geben wir nicht auf, bleiben wir mit Christus eng verbunden, Er hilft uns, solche Verhaltensweisen wie jetzt von Erzbischof Koch auszuhalten. Lassen Sie uns weiter beten! |  5
| | | | | Versusdeum vor 2 Stunden | | | | Ja, wohin? Zu Pius? Und dem Islamismus hat die Politik ja seit 11 Jahren den roten Teppich aisgerollt und faktisch sogar gefördert. Wenn Rom wenigstens Alternativen zur Kirchensteuer(zeitgeistkirche) anbieten würde. |  3
| | | | | Jothekieker vor 2 Stunden | | | | Ob er wohl antworten wird? Es wird im berliner Ordinariat sicherlich eine Fachabteilung geben, die sich im Namen des Erzbischofs für das Interesse des Ehepaars Sobel bedankt, ein paar Textbausteine zusammenfügt und das ganze dann als Antwortschreiben zurückschickt.
An eine Antwort des Erzbischofs glaube ich eher nicht. |  2
| | | | | Michmas vor 2 Stunden | | | | Danke für diesen Brief wird aber nichts nützen.
Wir haben in Deutschland nur noch sehr wenige "Hirten" mit christlichem Charakter. |  3
| | | | | dalex vor 3 Stunden | | | | Ich muss meinen Erzbischof in Schutz nehmen Es gab einen Anschlag, der durch nichts zu rechtfertigen ist. Ein Erzbischof der Hauptstadt muss sich dazu äußern. Es ist dann definitiv nicht die Zeit, dreckige Wäsche mit der LGBTQ+-Bewegung zu waschen, weil sie immer den Beigeschmack einer Legitimierung des Anschlags bekäme.
Tatsächlich ist die Äußerung "ein so frohes und bewegendes Fest" unglücklich naiv. Es ist halt doch kein rheinischer Karnevalsumzug, kein Schützenfest oder die Love Parade. Als ich Mitte der 90er das erste Mal ungeplant mit dem Berliner CSD in Berührung kam, dachte ich, ich käme vom Dorf. Nackte Sado-Maso Männer zogen sich peitschend an mir vorbei. Seither halte ich mich davon fern. Das sollte die Kirche auch tun. Si tacuisses ist manchmal angebrachter. |  0
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