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„Das menschliche Leben muss von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod geschützt werden“

12. August 2026 in Prolife, keine Lesermeinung
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Ungarische Bischofskonferenz äußerst sich explizit pro-Life: „Wenn eine Gesellschaft das Leben einiger Menschen als vernichtbar einstuft, verändert sich die Gesellschaft als Ganzes“


Budapest (kath.net/pl) kath.net dokumentiert die Erklärung der Ungarischen katholischen Bischofskonferenz zum Schutz des Lebens vom Montag, 10. August 2026, in voller Länge in eigener Übersetzung:

Budapest (kath.net) kath.net dokumentiert die Erklärung der Ungarischen katholischen Bischofskonferenz zum Schutz des Lebens vom Montag, 10. August 2026, in voller Länge in eigener Übersetzung:

Angesichts des in unserem Land begonnenen gesellschaftlichen Dialogs über Fragen des Lebensschutzes können wir nicht zu der klaren Botschaft schweigen, die die katholische Kirche stets verkündet hat: Das menschliche Leben muss von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod geschützt werden und ist unantastbar.

Wie Papst Leo XIV. in seiner Ansprache an das Diplomatische Korps im Januar betonte: Eine Gesellschaft ist nur dann gesund und macht nur dann wirkliche Fortschritte, wenn sie die Heiligkeit des menschlichen Lebens wahrt. Der Heilige Vater wies auf die Bedeutung einer wirksamen und konkreten Unterstützung für werdende Mütter hin.


In seinem Rundschreiben mit dem Titel „Magnifica Humanitas“ schreibt Papst Leo: „Eine unendliche Würde, die unveräußerlich in ihrem Wesen begründet ist, kommt jeder menschlichen Person zu, unabhängig von allen Umständen und in welchem Zustand oder in welcher Situation sie sich auch immer befinden mag... Das erste dieser Menschenrechte ist das Recht auf Leben, von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende, [70] ohne das es unmöglich ist, irgendein anderes Recht auszuüben. Wenn dieses grundlegende Recht verweigert wird, wie es bei der Abtreibung, bei der Tötung Unschuldiger und bei der Euthanasie geschieht, stehen wir vor Entscheidungen, die die Kirche als schwerwiegend unerlaubt beurteilt. (Nr. 53, 55).

Wenn eine Gesellschaft das Leben einiger Menschen als vernichtbar einstuft, verändert sich die Gesellschaft als Ganzes, und die unendliche Würde des menschlichen Lebens wird schwerwiegend verletzt.

Als Teil der ungarischen Gesellschaft verfügt unsere Kirche über jahrzehntelange Erfahrung im Schutz von Familien in Krisensituationen, von werdenden Müttern und von ungeborenem Leben. All dies ist für uns nicht nur eine abstrakte Wahrheit, sondern ein konkreter Dienst: die tägliche fachliche Unterstützung und geistliche Begleitung von Familien, werdenden Müttern und Adoptiveltern. Mutter und Kind sind keine Feinde. Krisensituationen lassen sich durch echte Hilfe bewältigen.

Wir bitten die Regierung, diese Frage nicht nach den Maßstäben des tagespolitischen Wettbewerbs zu entscheiden, sondern auf der Grundlage derjenigen Lösung, die den wehrlosesten Ungeborenen, Frauen in Krisensituationen und Familien tatsächlich am besten hilft. Wir bieten hierfür unsere Erfahrung und Zusammenarbeit an. Lassen Sie uns eine Kultur des Lebens aufbauen – nicht nur mit Worten, sondern durch tägliche, greifbare Hilfe.

Budapest, 10. August 2026
Ungarische Katholische Bischofskonferenz

 


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