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Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort

2. Jänner 2026 in Schweiz, 6 Lesermeinungen
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Neujahrsnacht in Crans-Montana wurde für feiernde Touristen zur Katastrophe


Bern (kath.net/KAP) Nach der verheerenden Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana, bei der in der Neujahrsnacht zahlreiche Menschen ums Leben kamen, haben die Bischöfe des Landes ihre tiefste Anteilnahme und Solidarität mit den Opfern und ihren Familien bekundet. "Unsere Gedanken und Gebete gelten allen Betroffenen", erklärten Bischof Beat Grögli und die Mitglieder der Schweizer Bischofskonferenz, und weiter: "Diese Nacht, die ein Fest hätte sein sollen, hat sich für Hunderte von Menschen zu einer Katastrophe entwickelt."


Der Brand brach in den frühen Morgenstunden in einer Kellerbar des Ferienortes während einer Silvesterfeier aus, wobei sich viele Gäste in dem Lokal aufhielten. Wie die zuständigen Behörden mitteilten, sind "Dutzende" Menschen bei dem Feuer ums Leben gekommen, das italienische Außenministerium geht von rund 40 Todesopfern aus. Etwa 100 weitere wurden mit schweren Verbrennungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die genaue Zahl der Opfer konnte noch nicht bestätigt werden. Unter den Toten sollen sich auch mehrere ausländische Touristen befinden, Österreicher befanden sich laut jüngsten Informationen nicht darunter.

Die Schweizer Bischöfe dankten in ihrer Erklärung allen Einsatzkräften, die sich vor Ort und in den Krankenhäusern um die Opfer kümmerten, darunter Pflegepersonal, Polizei sowie zivile Behörden und die Justiz. Am Marienfeiertag zu Neujahr, der in der katholischen Kirche für den Frieden weltweit gewidmet ist, baten sie darum, dass die betroffenen Familien von der Gemeinschaft unterstützt und mit Solidarität begleitet werden.

Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin drückte ebenfalls sein tiefes Bedauern aus und bezeichnete das Unglück als einen "Moment der Trauer, der die ganze Schweiz und das Ausland betrifft". Seine für den 1. Jänner geplante Neujahrsansprache wurde aus Respekt vor den Betroffenen verschoben.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
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