Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  8. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  9. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  12. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  15. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!

'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'

14. Mai 2026 in Deutschland, 25 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Bistum Magdeburg publiziert ein Gebet, um den Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt zu verhindern. Der katholische Journalist Alexander Kissler übt scharfe Kritik am Bischof


Magdeburg (kath.net/rn)

Alexander Kissler übt bei NIUS scharfe Kritik am katholischen Bistum Magdeburg, weil dieses angesichts der kommenden Wahlen zum Gebet gegen die AfD aufruft. Unter dem Slogan, man solle „bewusst wählen“, wird das Gebet laut Kissler instrumentalisiert, um einen Erfolg der Rechten zu verhindern.

Hinter der moralischen Fassade, so Kissler, könnten auch handfeste materielle Interessen stehen. Eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD würde viele Privilegien und „Pfründe“ der etablierten Kirchen infrage stellen. Der Widerstand gegen die Partei wird daher von Kritikern auch als Kampf um den Erhalt des kirchensteuerfinanzierten Status quo gedeutet.


Ein Gebet, das gezielt gegen eine demokratisch zugelassene Partei gerichtet ist, wirke auf viele Beobachter befremdlich. Es bestehe die Gefahr, dass sich die Kirche durch solche Aktionen in der Öffentlichkeit lächerlich mache und ihre eigentliche Sendung aus den Augen verliere.

Wenn das Bistum Magdeburg nun zum „Gebetssturm“ gegen politische Mitbewerber bläst, stellt sich laut Kissler für viele Gläubige die Frage nach der Neutralität und der seelsorglichen Weite der Kirche. Wer die Kirche zu einem pseudoreligiösen Interessenverein umbaue, verspiele ihre Glaubwürdigkeit und damit ihre Zukunft. Statt Brücken zu bauen und Menschen in ihrer politischen Vielfalt ernst zu nehmen, drohe eine weitere Spaltung der ohnehin schrumpfenden Herde.

„Gerhard Feige steht für einen auftrumpfenden Linkskurs, der keine Rücksicht nimmt auf die geistlichen Bedürfnisse von Gläubigen und Priestern. Eine leere Kirche ist ihm lieber als eine Kirche für das gesamte Gottesvolk“, stellt Kissler fest und betont, dass Herr Feige mit einem Linksbündnis kein Problem hätte. „Dieses Gebet, mit dem das Bistum Magdeburg einen Sieg der AfD verhindern will, entstammt dem Satzbaukasten des linken Aktivismus. Beim Bullshit-Bingo dürfte es den Sieg davontragen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  2. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  3. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  4. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  5. Apostolisch und nix anderes
  6. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  7. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  8. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  9. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
  10. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  11. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  12. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  13. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  14. Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"
  15. Nach Sperre: Au-pair-Plattform stimmt Vergleich mit christlichem Vater zu

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz