Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  9. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Dritter Jesuit in Missbrauchsskandal verwickelt

3. Februar 2010 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In Hannover soll es zu den jetzt bekanntgewordenen Übergriffen gekommen sein.


München (kath.net/KNA) Neue Wende im Missbrauchsskandal bei den deutschen Jesuiten. Wie der ranghöchste Vertreter des Ordens in Deutschland, Stefan Dartmann, am Dienstagabend in München mitteilte, liegen gegen einen weiteren Pater Vorwürfe vor. Er bekannte sich in einem Fall schuldig. Der betreffende Jesuit habe sich inzwischen bei der Polizei gemeldet und Anzeige gegen sich selbst erstattet. Außerdem, so Dartmann, habe er ihn mit sofortiger Wirkung vom priesterlichen Dienst suspendiert. «Es ist eine sehr sehr große Tragödie, die jetzt sichtbar wird», sagte der Jesuiten-Chef in einer ersten Reaktion dem Kölner domradio.


Der betreffende Jesuit war den Angaben zufolge von 1970 bis 1971 Religionslehrer am Canisius Kolleg in Berlin (siehe Foto). Anschließend arbeitete er mehrere Jahre als Jugendseelsorger in Hannover (1971-1975) sowie als Lehrer und in der Jugendarbeit in Berlin (1976-1981). Danach war er Lehrer und Jugendseelsorger in Hamburg (1981-1983). In Hannover soll es zu den jetzt bekanntgewordenen Übergriffen gekommen sein.

Zuletzt war der Pater laut Dartmann mehr als zwei Jahrzehnte lang als Projektleiter eines anerkannten Hilfswerkes tätig. Nach einer Anzeige eines Opfers musste der Geistliche entsprechend den seit 2002 geltenden kirchlichen Richtlinien diesen Posten abgeben. Dem Opfer wurde damals absolute Vertraulichkeit zugesichert.

(C) 2010 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 alexius 3. Februar 2010 

Sie haben da etwas verwechselt

Nein, Monacensia, darum geht es gar nicht.

Erstens einmal gibt es keinen Monsignore Rothe.

Zweitens gehört es zur christlichen Ehrlichkeit, zu seiner Geschichte zu stehen, auch dazu, aus sittlichen und agitatorischen Gründen vom Papst bestätigt suspendiert worden zu sein.

Drittens geht es genau darum: wer im Fall St. Pölten die Fakten wegwischt und gegen die höchste Autorität und deren Entscheidungen (Papst und päpstlicher Visitator) agitiert, ist auch in anderen Fällen nicht mehr ernstzunehmen, was die Erkenntnis der Fakten betrifft. Das von Rothe beauftragte Buch \"Der Wahrheit die Ehre\" ist eine Ansammlung von Lügen, die der sinnlosen nachträglichen Vertuschung der in die eigene und der Freunde Verantwortung fallenden (von der Morallehre und vom Recht der Kirche) nicht tolerablen Verhaltensweisen dient(e). Der christliche Weg sah und sieht ganz anders aus.

Ein solcher Revisionismus ist von vorgestern und hat in der Vergangenheit die Kirche in den dauernden Vertuschungsverdacht geführt. Es ist daher ein Ärgernis, wenn genau solche Mitbrüder plötzlich einem Modetrend des \"alten Ritus\" nachlaufen. Gegen all das müssen wir uns aus Glaubwürdigkeitsgründen wehren:

www.kath.net/detail.php?id=20957


1
 
 alexius 3. Februar 2010 

Unglaubwürdig

Initiativen, die wie im Link von Monacensia nachlesbar, die Wahrheit der homosexuellen Fakten des Falles St. Pölten (Ausbildner mit einem Auszubildenden usw.) durch Lügenbücher abtun wollen, haben so wie andere Portale und Nachrichtendienste, welche die früheren Beteiligten des Pöltner Skandalfalles hofieren (unter Verschweigen der Tatsache, daß nach ausführlichen Untersuchungen die Priesterausbildner vom Papst bestätigt suspendiert worden waren), jede Glaubwürdigkeit und Berechtigung verspielt, hier groß den Finger zu erheben.

Wider jede Form der kirchenpolitischen Heuchelei und verführerischen Propaganda!

www.kath.net/detail.php?id=19464


4
 
 Monacensia 3. Februar 2010 
 

Schizophrene Welt

Es ist doch schizophren, wenn man einerseits die Missbräuche hier anklagt (das ist auch richtig so !) aber nicht erkennt, dass wir doch geradezu seit Jahren in diese Richtung hinwirken.

In den Grundschulen und mittlerweile auch in den Kindergärten kommen Leute von ProFamilia und legalisieren geradezu die P.ä.d.o.p.h.i.l.i.e.

SPD, Grüne und LINKE wollen nun noch das Grundgesetzt dahingehend ändern, dass die Sexualität offene Türen und schrankenlos gelebt werden kann. Das bedeutet auch, dass der P.ä.d.o.p.h.i.l.i.e. Das Tor geöffnet wird.

So lese ich in dem in der Grundschule verwendetem Buch \"Lieben, Kuscheln, Schmusen\" das sich Kinder nackt ausziehen sollen um dann beim Opa oder Vater auf dem Schoß zu sitzen. Das Kind soll die E.r.e.k.t.i.o.n. spüren.

Laut PROFamilia ist das kein Mißbrauch, das das Kind zum ersten Mal \"sinnliche Sexualität\" erfahre.

Die Europäische Bürgerinitiative zum Schutz des Lebens und der Menschenwürde hat dazu eine Kampagne gestartet.

Link zu: buergerinitiative.org


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jesuiten

  1. Jesuitenorden verlässt Liège nach 456 Jahren
  2. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  3. Eklat durch NS-Vergleich gegenüber Israel bei interreligiösem Kongress in Rom
  4. Weniger Gläubige in der Münchner Jesuitenkirche
  5. Jesuitenorden erinnert an Bekehrung Ignatius von Loyolas
  6. USA: Pro-Abtreibungspolitiker wird Jesuit
  7. Jesuitengeneral Sosa: Es gibt einen Kampf in der Kirche
  8. Jesuitengeneral: Satan ist nur eine ‚symbolische Realität’
  9. Und wieder ein Jesuiten-Skandal
  10. US-Jesuitenschule möchte weiterhin katholisch sein







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  3. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  4. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  5. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  6. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  7. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  8. Warum der Todestag des Franz von Assisi nicht sein Gedenktag ist
  9. Wo der Mensch nicht berechenbar ist
  10. Wenn das Nein nicht mehr zählt
  11. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  12. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  13. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  14. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  15. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz