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Bistum Würzburg: Liborius-Wagner-Kreis nimmt Anschuldigung zurück

3. Oktober 2005 in Deutschland, keine Lesermeinung
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Vorwurf gegen Vorsitzenden des Diözesanrates kann nicht erhoben werden - Gerne zu klärendem Gespräch bereit – Bischof Hofmann zitiert aus Brief des Vereins


Würzburg (kath.net/POW)
Zwischen Würzburger Diözesanrat und Liborius-Wagner-Kreis sind die Voraussetzungen für konstruktive Gespräche geschaffen worden. Bischof Friedhelm Hofmann zitierte in seinem Wort an das diözesane Laiengremium bei der Herbstvollversammlung am Freitag Auszüge aus einem Brief des Liborius-Wagner-Kreises. Darin nimmt der Verein den Vorwurf zurück, der Vorsitzende des Diözesanrats, Norbert Baumann, sei unglaubwürdig.

Einige Äußerungen in der Frühjahrsvollversammlung 2005 des Diözesanrats, die von der berechtigten Sorge über den innerkirchlichen Umgangsstil getragen waren, hätten zum Teil zu schroffen Reaktionen und auch zu Anschuldigungen gegenüber diesem Gremium geführt, sagte der Bischof. Umso mehr sei er froh, dass in einem Brief des Liborius-Wagner-Kreises an ihn vom 23. August 2005 folgender Passus enthalten sei, den er den Delegierten des Diözesanrats wörtlich zur Kenntnis geben möchte. Dort heißt es: „In einer ersten Stellungsnahme ... hatten wir formuliert: `Wir nehmen mit Bedauern zur Kenntnis, wie auf der Sitzung des Diözesanrates über Mitchristen hergezogen wurde ... angesichts dieses Umgang mit den Gläubigen des Liborius-Wagner-Kreises wirkt es wenig glaubwürdig, wenn der Diözesanratsvorsitzende Norbert Baumann auf der Versammlung an die Fairness im Umgang miteinander appellierte und zur Vermeidung von Konfrontationen aufrief.´... Erst durch Ihr Schreiben vom 28. Juli 2005, sehr geehrter Herr Bischof, wurde klargestellt, dass sich Herr Baumann seinerzeit dafür stark gemacht hat, die Gespräche (mit uns) nicht abreißen zu lassen und sich bemüht, den aufgetretenen Emotionen ihre Spitze zu nehmen. ...Der Vorwurf der Unglaubwürdigkeit kann in Kenntnis dieser Umstände gegen Herrn Baumann nicht erhoben werden. Es ist richtig, dass man nicht übereinander, sondern miteinander reden soll, wie Herr Baumann seinerzeit ausgeführt hat. Wir sind daher gerne und ohne jede Vorbedingung zu einem klärenden Gespräch bereit.“

Bischof Hofmann zeigte sich froh über diese Verständigungsbereitschaft und danke dem Vorsitzenden des Diözesanrates nochmals für seine zugleich klare wie auch vermittelnde Haltung in dieser Kontroverse. Gerade bei unterschiedlichen Meinungen sei ein offener, ehrlicher und deshalb glaubwürdiger Umgangsstil unter Christen notwendiger denn je.



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