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Priester in Polen gestand Tötung eines Mannes

28. Juli 2025 in Chronik, 6 Lesermeinungen
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Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verdacht des Mordes mit besonderer Grausamkeit


Warschau (kath.net/KAP) Ein festgenommener katholischer Priester in Polen hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft die Tötung eines Mannes gestanden. Gegen den 60-jährigen Geistlichen werde wegen Verdachts des Mordes mit besonderer Grausamkeit ermittelt, sagte eine Vertreterin der Staatsanwaltschaft in Radom der Nachrichtenagentur PAP. Ein Haftbefehl sollte in Kürze erwirkt werden, berichtete die APA am Samstag. Das Opfer war am Donnerstagabend schwer verletzt und brennend auf einer Straße bei dem Ort Chynow südlich von Warschau gefunden worden. Es handle sich um einen 68-jährigen Obdachlosen, er sei später an den Brandverletzungen gestorben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der Wagen des Priesters sei von einem Zeugen am Tatort beobachtet worden. Der Vorsteher einer kleinen Gemeinde wurde deshalb am Freitag festgenommen. Der Geistliche sei auf einer Autofahrt mit dem Mann in Streit geraten, hieß es. Er habe ihn mit einer Axt auf den Kopf geschlagen, mit Benzin übergossen und angezündet. Zum Motiv teilte die Behörde mit, der Obdachlose habe dem Priester eine Immobilie überschrieben. Dafür habe dieser dem Obdachlosen eine Wohnung verschaffen und sich zeitlebens um ihn kümmern sollen. In dem Streit sei es nach Angaben des Priesters um den künftigen Wohnort gegangen. 


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