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Lebensschutz hat höchste Priorität für US-Bischöfe

3. Oktober 2024 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Trotz der Aufhebung des Abtreibungsurteils ‚Roe v. Wade’ habe sich in 50 Jahren eine Mentalität ausgebreitet, die mit einer gewissen Zahl von Abtreibungen kein Problem hat, schreibt Bischof Burbidge an die Katholiken der USA.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Die katholische Bischofskonferenz hat die Katholiken der USA dazu aufgerufen, den Oktober als „Respect Life Month“ (dt. „Monat des Respekts für das Leben“) zu begehen. Abtreibung habe nach wie vor hohe Priorität für das politische Klima des Landes. Die Katholiken sollten sich daher im Gebet und im Tun für den Lebensschutz einsetzen.

Bischof Michael Burbidge, der Vorsitzende des Komitees für Lebensschutzaktivitäten der Bischofskonferenz hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in der er die Katholiken dazu auffordert, sich in diesem Oktober besonders für den rechtlichen Schutz jedes menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod einzusetzen.


Notwendig seien sowohl politische Maßnahmen zur Unterstützung schwangerer Frauen in Krisensituationen als auch die konkrete Hilfe in den Gemeinden durch lokale Schwangerschaftskrisenzentren. Am wichtigsten sei aber eine Intensivierung des Gebets für das Leben, schreibt Bischof Burbidge.

Die Katholiken könnten für die Aufhebung des Abtreibungsurteils „Roe v. Wade“ durch den Obersten Gerichtshof dankbar sein. 50 Jahre Abtreibung hätten aber die Einstellung gefördert, dass eine gewisse Zahl von Abtreibungen in Ordnung sei. Angesichts der Tatsache, dass in den USA jedes Jahr mehr als eine Million Leben durch Abtreibungen zerstört würden, bleibe der Lebensschutz ein Anliegen höchster Priorität, betont der Bischof.

Der Lebensschutzmonat stehe in Zusammenhang mit der Eucharistischen Erneuerung, fährt er fort. Jesus, der uns in der Eucharistie die Fülle des Lebens gegeben habe, rufe  jeden von uns auf, das Geschenk des Lebens in jeder menschlichen Person zu respektieren.

In der Gesellschaft würden die Schwachen und Verletzbaren häufig ausgegrenzt, doch seien es sie, die am meisten unseren Schutz und unsere Fürsorge benötigen, fügt der Bischof hinzu.

 


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Lesermeinungen

 girsberg74 3. Oktober 2024 
 

Gut, ein gutes Gesicht zusehen.


0
 
 modernchrist 3. Oktober 2024 
 

Tolle Idee, den Oktober als "Monat für das Leben"

auszurufen. Lassen wir doch nicht den Queeren alleine die Bestimmung, wie über z.B. den Juni: Früher der Herz-Jesu-Monat, jetzt weltweit der Queer-Pride-Monat! Der 28. Sept. ist weltweit der Save Abortion Day, bald wird der ganze September zum Free Abortion Month erklärt werden. Die Bischöfe in den USA agieren! Hierzulande scheint man meistens nur zu re-agieren, wenn man nicht gleich dumpf mitmacht, wie so manche bei Kirchens bei den Pride-Paraden dabei sind. Liebe DBK: Wir brauchen einen Lebensschutz-Bischof wie in den USA, damit er gute Vorschläge bei Ihnen einbringt und Sie darüber diskutieren können!


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