Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  3. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  6. Besser keine Laienpredigt
  7. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  8. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  9. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  10. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  11. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  12. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  13. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  14. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  15. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!

Nebraska: Senator verlässt Demokratische Partei, wird Republikaner

17. April 2024 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mike McDonnell war als Katholik und Lebensschützer von der Demokratischen Partei zunehmend isoliert worden. Seine Entscheidung kann auch bundespolitische Konsequenzen haben.


Lincoln (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Mike McDonnell, ein Abgeordneter des Senats des Bundesstaates Nebraska, ist von der Demokratischen Partei zur Republikanischen Partei gewechselt. McDonnell ist Lebensschützer. Die Demokratische Partei in Nebraska hat diese Position nicht akzeptiert und McDonnell zunehmend isoliert.

Während einer Pressekonferenz erläuterte der Politiker die Gründe für seinen Wechsel. „Ich habe die Demokratische Partei Douglas County gebeten zu respektieren, dass ich für den Lebensschutz bin, dass ich Mitglied der römisch-katholischen Kirche bin. Meine Überzeugungen haben hier ihre Grundlage“, sagte er wörtlich.


Die Demokratische Partei des Bezirkes Douglas County habe ihn stattdessen von der Mitwirkung ausgeschlossen. Er könne nicht Delegierter sein und die Partei werde ihm keine Ressourcen zur Verfügung stellen, ließ man ihn wissen.

McDonnell ist nach eigenen Angaben 1984 in die Demokratische Partei eingetreten. Er ist 2016 und 2020 als Lebensschutzkandidat für die Wahlen zum Senat von Nebraska angetreten und die Demokratische Partei gebeten, seine Position zu respektieren. Im letzten Jahr sei er aber von der Partei zunehmend isoliert worden.

Für ihn sei es wichtiger ein Christ, ein Mitglied der römisch-katholischen Kirche und Lebensschützer zu sein, als Mitglied der Demokratischen Partei. Deshalb habe er sich entschlossen, seine Parteizugehörigkeit zu ändern.

Die Republikanische Partei von Nebraska hieß McDonnell als „neuesten Champion konservativer Werte“ willkommen. Die Demokratische Partei betonte, sie stehe weiterhin für „reproduktive Freiheit und die Menschenrechte der LGBTQ-Gemeinschaft“.

McDonnells Entscheidung könnte auch bundespolitische Konsequenzen haben. Die Republikanische Partei verfügt nun im Senat von Nebraska über eine Mehrheit, die es ihr ermöglicht, Verzögerungstaktiken („filibuster“) zu verhindern. Die Republikaner könnten damit ihr Vorhaben durchsetzen, alle Wahlmännerstimmen des Bundesstaates bei der Präsidentenwahl an den Sieger zu vergeben. Derzeit werden die fünf Wahlmänner dem jeweiligen Sieger des Wahlbezirkes zugeordnet. Bei der letzten Präsidentenwahl gewann Joe Biden einen Bezirk, erhielt also die Stimme eines Wahlmannes. Donald Trump erhielt vier Wahlmännerstimmen. Sollten die Republikaner die geplante Änderung durchsetzen können, würde Trump bei gleichem Wahlergebnis alle fünf Wahlmännerstimmen von Nebraska erhalten.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. US-Vizepräsident Vance kündigt Buch über seinen persönlichen Rückweg zum katholischen Glauben an
  2. Nach Kritik an Erzbischof Cupich: Rechtsprofessor von katholischem Gremium abberufen
  3. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  4. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  5. US-Erzdiözese Portland ruft dieses Jahr zu noch größeren eucharistischen Prozessionen auf
  6. USA: Mörder eines Pastors fordert Todesstrafe für sich selbst
  7. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung

Politik

  1. Bremer Grünenpolitikerin Görgü-Philipp posiert mit Holocaust-Koffer – Rücktritt nach Eklat!
  2. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  3. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  4. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  5. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  6. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  7. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei






Top-15

meist-gelesen

  1. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  2. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  5. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  6. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  7. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  8. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  9. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
  10. Besser keine Laienpredigt
  11. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  12. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  13. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  14. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  15. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz