Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Liegt ein Schisma in der Luft?
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. MAGNIFICA HUMANITAS
  5. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  6. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  7. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  8. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  9. Adios Toni!
  10. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  11. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  12. Ebola-Ausbruch in Ostafrika: Groß-Wallfahrt in Uganda abgesagt
  13. Die offenen Türen des Glaubens, der Kirche und des Herzens
  14. Medien spekulieren weiter über möglichen Beginn des Seligsprechungsprozesses für Benedikt XVI.
  15. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative

Lebensschützer kritisieren einseitiges Vorgehen der US-Justiz unter Biden

13. Oktober 2023 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Justizministerium gehe gegen Lebensschützer vor, Angriffe auf Lebensschutzzentren würden hingegen viel weniger streng verfolgt.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Lebensschutzorganisationen in den USA werfen dem Justizministerium vor, einseitig gegen ihre Aktivisten vorzugehen, während Angriffe auf Kirchen und Lebensschutzzentren nur selten zu Anklagen führen.

Das Lebensschutzzentrum CompassCare Pregnancy Services in Amherst im Bundesstaat New York ist bereits zweimal angegriffen worden. In Juni 2022 wurden die Fenster eingeschlagen und ein Brandsatz in das Gebäude geworfen. Das FBI hat eine Belohnung von 25.000 US-Dollar für Informationen ausgelobt, die zur Verhaftung des Täters führen. Bis jetzt ist noch niemand für die Tat belangt worden.


Am 15. März dieses Jahres hat Hannah Kamke mit Sprayfarbe das Wort „LIARS“ (dt. „Lügner“) in großen Buchstaben auf das Schild vor dem Gebäude von CompassCare Pregnancy Services geschrieben. Sie wurde verhaftet und bekannte sich wegen ordnungswidrigen Verhaltens schuldig. Im Rahmen eines außergerichtlichen Vergleichs zahlte sie 2.580 US-Dollar an das Lebensschutzzentrum.

Der Geschäftsführer von CompassCare Pregnancy Services hält beide Angriffe für Verstöße nach dem Freedom of Access to Clinic Entrances Act (FACE Act). Dieses Gesetz soll den freien Zugang zu Kliniken, insbesondere jenen, die „reproduktive Gesundheitsleistungen“ erbringen, sicherstellen. Es sieht strafrechtliche und zivilrechtliche Strafen für Personen vor, die jemanden einschüchtern oder daran hindern, reproduktive Gesundheitsleistungen in Anspruch zu nehmen. Bereits der Versuch der Einschüchterung oder Behinderung reicht für die Anwendung des FACE Act aus.

Das Justizministerium gab auf Anfrage von The Daily Signal keine Auskunft, warum Hannah Kamke nicht nach dem FACE Act angeklagt worden ist. Das FBI gab auf Anfrage zwar eine Stellungnahme ab, die aber die Frage nicht beantwortete.

2022 hat das Justizministerium 26 Lebensschützer nach dem FACE Act angeklagt, aber keinen Angreifer auf ein Lebensschutzzentrum. 2023 sind acht Lebensschützer nach dem FACE Act schuldig gesprochen worden. Ihnen drohen bis zu 11 Jahre Haft und hohe Geldstrafen.

Es gibt einen Fall in Florida, in welchem Angreifer auf insgesamt drei Lebensschutzzentren nach dem FACE Act angeklagt worden sind. Sie haben, ähnlich wie im Fall von Amherst, Lebensschutzzentren mit Graffiti beschmiert.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Lebensschutz

  1. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  2. Marsch für das Leben/Warschau: rund 40.000 Teilnehmer!
  3. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  4. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
  5. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer

USA

  1. ‚Rededicate 250‘: Tausende feiern auf der National Mall die Rückbesinnung auf Gott
  2. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  3. Erzdiözese New York droht Insolvenz – jetzt sollen Pfarren Geld aufbringen
  4. US-Regierung streicht 11-Millionen-Dollar-Vertrag mit kirchlicher Wohltätigkeitsorganisation
  5. Bericht des US-Justizministerium: Regierung Biden ging gezielt gegen Lebensschützer vor

Abtreibung

  1. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  2. Pensionierter Pastor in Nordirland nach Predigt in Schutzzone um Abtreibungsklinik verurteilt
  3. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  4. Weniger Zeit zum Nachdenken, höherer Druck – was die Abtreibungszahlen aussagen
  5. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. MAGNIFICA HUMANITAS
  5. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  6. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  7. Adios Toni!
  8. Er starb, weil er die Ehe verteidigte
  9. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  10. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  11. Martin Mosebach: ‚Die Nichtnagetiere betreten das sinkende Schiff‘
  12. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  13. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  14. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  15. „Ohne Jesus wären wir nicht mehr zusammen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz