Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  3. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  4. Der entschärfte Gott
  5. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  6. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  7. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  8. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  9. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  10. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  11. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  12. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  13. Realitätsverlust im Bistum Chur
  14. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  15. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!

Uni Regensburg stellt Akkreditierung einer Lebensschutzgruppe in Aussicht

2. Oktober 2024 in Prolife, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nach mehrmaliger Ablehnung ihres Antrages hat die Gruppe gegen die Universität geklagt. Jetzt hat die Universität einen Vergleich angeboten, der eine Anerkennung als Hochschulgruppe beinhaltet.


Regensburg (kath.net/PM/jg)
Die Universität Regensburg hat sich jahrelang geweigert, eine Lebensschutzgruppe als Hochschulgruppe zuzulassen. Nach einer Klage hat die Universität jetzt einen Vergleich vorgeschlagen, der einem Anerkenntnis des Anspruchs der Gruppe gleichkommt. Die Gruppe soll akkreditiert werden. Dies gab ADF International in einer Pressemitteilung bekannt.

Die Gruppe bemüht sich seit 2021 um eine Anerkennung als Hochschulgruppe. Ohne Akkreditierung ist eine aktive Teilnahme am Hochschulleben nicht möglich. Die Gruppe kann keine Räumlichkeiten der Universität für ihre Veranstaltungen verwenden, keine Veranstaltungen bewerben, keine Plakate aufhängen, keine Flugzettel verteilen und keine Werbung für die Gruppe machen.


Nachdem der erste Antrag 2021 ohne spezifische Begründung zurückgewiesen wurde, bemühte sich die Gruppe im Oktober 2022 erneut um eine Akkreditierung. Diese wurde wieder ohne genaue Begründung abgewiesen. Die Lebensschützer erfuhren nur, dass ihre Ziele „allgemein schädlich“ seien.

Sie gaben sich aber nicht geschlagen, sondern entschieden sich im Januar 2024, gegen die Universität zu klagen. Dabei wurden sie von Prof. Dr. Torsten Schmidt rechtlich vertreten und von ADF International unterstützt. Laut Klageschrift sollte die Universität verpflichtet werden, „Pro Life Regensburg als Hochschulgruppe zu akkreditieren“.

Die Ausgrenzung der Lebensschutzgruppe sei rechtswidrig. Lebensschutz sei ein Staatsziel, die studentische Zivilgesellschaft spiele dabei eine Rolle, argumentierte Dr. Felix Böllmann von ADF International.

Im Sommer 2024 zeichnete sich eine mögliche Lösung ab. Die Universität Regensburg bot einen Vergleich an und sagte die Akkreditierung von ProLife Regensburg als Hochschulgruppe zu. Kurz vor Semesterbeginn könnte die Gruppe ihre Arbeit aufnehmen. Der Vergleich ist aber noch nicht zustande gekommen.

Clara von ProLife Regensburg zeigte sich erfreut über die Entwicklung. Sie hofft, dass sie ihren Einsatz für den Lebensschutz bald aufnehmen kann. Sie bedauert aber, dass es mehrere Jahre und einen Gerichtsprozess gebraucht habe, bis die Universität der Gruppe ein Grundrecht zugestehe, das ihr zustehe.

 

© Foto: ADF International

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Lebensschutz

  1. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  2. Linksradikaler Anschlag auf Veranstaltungsort eines Lebensschutz-Treffens
  3. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  4. Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar
  5. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  6. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  7. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  8. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  9. Die US-Bischofskonferenz lädt zur 14. Pro-Life-Novene ein
  10. Vorweihnachtliches Lichtermeer






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  6. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  7. Vom Elend der Fürbitten
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  10. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  11. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  12. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  13. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast
  14. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  15. Der entschärfte Gott

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz