SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
- Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
- "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
- Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
- Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
- Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
- Kirche im Verfall
- Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
- Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
- Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
- Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
- Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
- Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
- Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
- THESE: Warum die UNO weg muss!
| 
USA: Demokratin Pelosi kritisiert Erzbischof Cordileone wegen Lebensschutz, will Frauenordination30. März 2023 in Prolife, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die Politikerin bezeichnetet sich selbst als ‚Pro-Life’, und begründete dies mit ihrem Einsatz für sozial benachteiligte Menschen.
Georgetown (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Nancy Pelosi (83), die frühere Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, hat bei einer Podiumsdiskussion an der Georgetown University ihre Sichtweise einer Politik dargestellt, die im Einklang mit der katholischen Soziallehre steht. An einigen Punkten griff sie dabei Erzbischof Salvatore Cordileone an.
Cordileone ist Erzbischof von San Francisco. Pelosi vertritt seit 1987 einen Wahlkreis in dieser Stadt im US-Repräsentantenhaus. Der Erzbischof hat die Politikerin im Mai 2022 vom Empfang der Kommunion in seinem Erzbistum ausgeschlossen, so lange diese nicht öffentlich ihren Einsatz für die Legalisierung der Abtreibung als Fehler eingesteht und Vergebung im Sakrament der Beichte erlangt hat. 
Pelosi rechtfertigte ihren Einsatz für legale Abtreibungen damit, dass sie die „freie Entscheidung“ einer Frau über „ihre Gesundheitsversorgung“ respektiere. Abtreibung sei ein Problem von Erzbischof Cordileone und nicht ihres, denn immerhin habe sie fünf Kinder in sechs Jahren auf die Welt gebracht, sagte die Politikerin.
Bischöfe wie Cordileone hätten einen zu engen Blick auf den Lebensschutz, weil sie sich auf die Abtreibungsfrage konzentrieren und dabei die anderen Bereiche der katholischen Soziallehre wie Sorge um die Obdachlosen und Flüchtlinge außer Acht lassen würden, behauptete Pelosi. Sich selbst bezeichnete die Politikerin als „Pro-Life“ und begründete dies mit ihrem Einsatz für sozial benachteiligte Menschen.
Sie attackierte Erzbischof Cordileone für dessen Engagement gegen die rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher „Ehen“ im Jahr 2008. Sie unterstellte Cordileone, Homosexuelle als Personen abzuwerten. Es seien „sehr negative anti-LGBTQ-Dinge“ von Cordileone und anderen gesagt worden. „Er hat es sehr klar gemacht, dass wir vielleicht nicht alle Gottes Kinder sind, vielleicht haben wir keinen freien Willen“, sagte Pelosi wörtlich.
Im Zuge der Diskussion sprach Pelosi den Wunsch aus, Papst Franziskus möge Frauen zu Priesterinnen weihen. Als Kind hätten sie die Priester viel mehr als die Nonnen interessiert, weil die Priester „echte Macht“ hätten. „Stellen sie sich die Priester vor: Jeden Tag haben sie die Macht der Transsubstantiation, Brot und Wein in Leib und Blut Christi zu verwandeln. Das ist echte Macht. Jetzt sprechen wir über Macht“, sagte sie wörtlich.
Die katholische Kirche lehrt, dass bei der Wandlung der Priester in der Person Christi handelt. Christus handelt also durch den Priester, wenn er das Opfer Christi in der Eucharistiefeier vergegenwärtigt. (vgl. Katechismus der Katholischen Kirche 1566, Lumen Gentium 28)
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Chris2 31. März 2023 | | | | Welch eine Schande für unsere Kirche, dass sich Gestalten wie Pelosi oder Biden noch katholisch nennen dürfen (ich kannte P. übrigens bisher nur verbissen-hasserfüllt), die beide millionenfach vergossenes Blut von Kindern als „freie Entscheidung einer Frau über ihre Gesundheitsversorgung“ framen (welch eine widerliche Verschleierung der Tatsachen - bei uns vertuscht man die massenhafte vorgeburtliche Kindstötung in Gesetzesvorhaben ja als "sexuelle und reproduktive Rechte"). Nur gut, dass zumindest Pelosi niemals die, wie sie es zurecht nennt, "Macht" erhalten wird, den Herrn in der Eucharistie nach Belieben in ihre Gewalt zu zwingen.
Im Übrigen sind die angeblichen Cordileone-Zitate so mit Sicherheit eine Lüge. Es ist vielmehr die Homo-Lobby, die homosexuell empfindenden Menschen jeglichen freien Willen abspricht, ja, sogar jeden bestrafen lässt, der einem Aussteiger aus der Homo-Szene professionell helfen will (Verbot jeglicher "Konversionstherapien" in Deutschland, erlassen durch den homosexuellen Minister Spahn) |  0
| | | | | Hängematte 30. März 2023 | | | | Hat Jesus in seinem irdischen Leben denn Macht ausgeübt?
Ich glaube, Pelosi verwechselt Macht mit Autorität.
Und Autorität kann auch ein Mensch haben, der nur die Volksschule/Grundschule absolviert hat.
Für den Gebrauch von Macht und Autorität muss man am Lebensende vor Gott Rechenschaft ablegen. |  2
| | | | | girsberg74 30. März 2023 | | | | Es geht vor allem um sie. Ihre Auslassungen klingen nach einer persönlichen Beschwerde, da ihr etwas verwehrt gewesen scheint, wenn sie von ihren fünf Kindern in sechs Jahren (und einer Woche) spricht. Erforderlichenfalls eine Frage an sie zum Aufwachen: „Welches /welche war(en) in den sechs Jahren und einer Woche zu viel“? [Um nicht fehl zu gehen, ihr Thema ist “Abtreibung“.] |  2
| | | | | joh14,6 30. März 2023 | | | | Cor - di - Leone -- Herz eines Löwen Währen dieser Bischof seinem Namen alle Ehre macht, schlagen wir uns in den deutschsprachigen Ländern eher mit anderen Herzen herum, di Porcone, vom Schwein und von Hasen... |  4
| | | | | Taubenbohl 30. März 2023 | | | |
Macht...da haben wir es. (Ich glaube ihr nicht das ihre Mamma sie als Nonne haben wollte übrigens).
Und die Macht die sie begehrt liegt in der Wandlung.
Die Frau ist so schwer Apostat man kann nur für Sie beten. |  1
| | | | | discipulus 30. März 2023 | | | | Realpräsenz „Stellen sie sich die Priester vor: Jeden Tag haben sie die Macht der Transsubstantiation, Brot und Wein in Leib und Blut Christi zu verwandeln. Das ist echte Macht. Jetzt sprechen wir über Macht.“
Wow, so einen Glauben an die Realpräsenz hat kaum jemand von den Anhängern des Synodalen Weges in Deutschland... Vermutlich nicht einmal die Bischöfe... Und genau um diese "Machtfrage" sollte es in der Kirche gehen, und nicht um die politischen Debatten, die es in Frankfurt zu sehen gab. |  2
| | | | | Jothekieker 30. März 2023 | | | | Warum sollte sie sich nicht als Pro Life bezeichnen? Sie bezeichnet sich ja schließlich auch als Katholikin. Da paßt es doch gut, wenn sie sich außerdem als Pro Life bezeichnet. Ich habe sogar von Leuten gehört, die sich für Napoleon halten. |  2
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuUSA- Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
- US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
- Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
- Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
- Papst Leo XIV. ernennt Lebensschützer zum neuen Erzbischof von Denver
- „Recht auf Gebet“: Trump-Administration erlässt neue Richtlinien für US-Schulen
- Lebensschützer über Trump: Gemischte Bilanz nach dem ersten Jahr der zweiten Amtszeit
Politik- 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
- Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
- Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
- Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
- US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
- Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei
- Sprecher des US-Repräsentantenhauses will Subventionen für Planned Parenthood streichen
| 






Top-15meist-gelesen- Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
- Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
- Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
- Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
- Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
- Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
- Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
- Kirche im Verfall
- Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
- "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
- Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
- „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
- 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
|