Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan macht Vorschläge für ein Papstamt für alle Kirchen
  2. 'BSW und AfD: Putins Hufeisen des Grauens'
  3. Deutschland: Katholiken wählten anders als Gesamtbevölkerung - Mehr CDU, weniger SPD, GRÜNE und AFD
  4. Good News aus Europa – Die Jugend wählt nicht mehr grün
  5. Erzbistum Köln wehrt sich gegen DDR-Vergleich von ‚Maria 2.0’
  6. Brava Giorgia!
  7. Breaking News aus Medjugorje - Große Novene zum Frieden in der Welt
  8. Demnächst Vatikan-Kongress über Schwarze Löcher und Urknall
  9. Abschaffung des § 218? Ein Angriff auf Lebensrecht und Menschenwürde
  10. 'Falscher Eindruck einer Einmütigkeit'
  11. Amtsgericht Köln spricht Corona-Kritiker frei: Er hatte Attacken auf Impfskeptiker dokumentiert
  12. Der Grundton der Heiligen Schrift
  13. Donald Trump will ‚Seite an Seite’ mit Lebensschützern arbeiten
  14. Wieder Aufregung um Papstzitat über Homosexuelle
  15. Wenn Gott vollkommen gut ist, warum gibt es so viel Böses?

Razzien & Beweislastumkehr: Deutschland, Angstland!

13. Dezember 2022 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ex-BILD-Chef Reichelt kritisiert deutsche Innenministerin: "Nichts schüchtert mehr ein, nichts sät so sehr Angst und Schrecken wie die Beweislastumkehr. Die Beweislastumkehr für politisch Andersdenkende ist das Ende der Demokratie"


Berlin (kath.net)

"Es gibt kaum eine größere Grausamkeit, als Menschen ohne Beweise zu beschuldigen und sie dann zu zwingen, ihre Unschuld zu beweisen. Es ist nahezu unmöglich, zu beweisen, was man NICHT getan hat oder NICHT denkt. Genau deswegen haben wir die Unschuldsvermutung. Genau deswegen liegt im Rechtsstaat die Beweislast immer beim Ankläger." Mit klaren Worten hat Julian Reichelt, der ehemalige Chefredakteur der BILD-Zeitung, in seinem jüngsten Video-Beitrag "Achtung, Reichelt!" scharfe Kritik an Nancy Faeser, der seiner Meinung nach "gefährlichsten Ministerin" der deutschen Ampel-Regierung geübt. Die Ministerin kündigte im Bundestag an, die Beweislastumkehr abzuschaffen, um Beamte schneller loswerden zu können.  Die Deutsche Polizeigewerkschaft "POLIZISTEN" hat jetzt ihre Dienstherrin für ihren Vorstoß mit den Folterknechten der Hexenverbrennung verglichen. "Da wurde Frauen vorgeworfen, eine Hexe zu sein – und die sollten dann mal schön beweisen, dass dem NICHT so ist." Warum will Nancy Faeser das?", fragt sich Reichelt und gibt die Antwort: "Die Antwort ist einfach: Nichts schüchtert mehr ein, nichts sät so sehr Angst und Schrecken wie die Beweislastumkehr. Die Beweislastumkehr, auch noch ausgerechnet für politisch Andersdenkende, ist das Ende der Demokratie. Wer nicht für die Regierung ist, soll Angst haben!" "


ACHTUNG! REICHELT! - VIDEO

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Herbstlicht 13. Dezember 2022 
 

Solch eine Absicht, wie sie Frau Faeser kundtut, wäre vor Jahren noch völlig unvorstellbar gewesen.
Nun bin ich nur noch gespannt, ob sie in nächster Zeit mit Widerspruch konfrontiert wird oder auf willige Abnicker in der Regierungsmannschaft zählen kann.
Letzteres schließe ich inzwischen nicht mehr aus!

Die Option "Angstmachen und Verunsichern!":
Sie wird bewusst eingesetzt.
Eine Optionlohnt sich wohl


3
 
 Herbstlicht 13. Dezember 2022 
 

Was für ein Rechtsbewusstsein hat Frau Faeser?

Ginge die Rechnung von Frau Faeser auf und ihre Absicht würde in die Praxis umgesetzt, wären Denunziation und übler Nachrede tatsächlich Tür und Tor geöffnet.

Wenn z.B. jemand behauptet: "Du bist ein Dieb!", müsste er diesen Vorwurf, diese Anklage doch auch nachweisen können.
Das ist wohl das Mindeste, was man von einem Rechtsstaat erwarten muss.
Andernfalls bliebe nur die bittere Erkenntnis: Rechtsstaat ade!


3
 
 Lemaitre 13. Dezember 2022 
 

...

Die Unschuldsvermutung steht schon lange unter Dauerbeschuss - der Auftakt war die von Genderisten betriebene Opfergläubigkeit, die eine Retraumatisierung von Missbrauchsopfern in Gerichtsprozessen verhindern soll, was grundsätzlich natürlich wichtig ist, aber eben dazu führt, dass ein des Missbrauch Beschuldigter beweisen muss, dass er eben nicht missbraucht hat. Jetzt wird das ganze in den u(dyst)opischen Vorstellungen von Frau Faeser ausgeweitet. Angst habe ich deswegen dennoch nicht: ein solches Gesetz wird schlichtweg keinen Bestand haben, außer man ist natürlich wie z.B. bei der AgD(R) fest davon überzeugt, dass es hier sowieso keinen Rechtsstaat mehr gibt, wobei gerne übersehen wird, dass der vielbeschworene Rechtsstaat eben nicht immer im Sinne der eigenen Ideologie/Überzeugung handeln muss.

Ich habe Frau Faeser diesbezüglich schon meine Meinung kundgetan...


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Politik

  1. Trump will aus WHO Pandemievertrag aussteigen
  2. US-Wähler sollen bei Wahlentscheidung Bestellung der Bundesrichter bedenken
  3. Anstieg des Antisemitismus – Milliardär Schwarzman wechselt die Meinung und unterstützt Donald Trump
  4. Robert F. Kennedy jr. für Lebensschützer nicht wählbar
  5. USA: Vorsprung für Trump unter katholischen Wählern
  6. Nancy Pelosi: Wenn sie gewinnen, werden Demokraten Abtreibung landesweit legalisieren
  7. Bidens Pro-Abtreibungs-Wahlkampfvideo – ein Drittel der Bundesstaaten schränkt Abtreibung stark ein
  8. Lebensschützer: Trump ist die beste Option für christliche Wähler
  9. Nebraska: Senator verlässt Demokratische Partei, wird Republikaner
  10. Der zukünftige irische Premierminister ist kein Freund der Katholiken






Top-15

meist-gelesen

  1. Breaking News aus Medjugorje - Große Novene zum Frieden in der Welt
  2. Vatikan macht Vorschläge für ein Papstamt für alle Kirchen
  3. Brava Giorgia!
  4. 'BSW und AfD: Putins Hufeisen des Grauens'
  5. Wieder Aufregung um Papstzitat über Homosexuelle
  6. Good News aus Europa – Die Jugend wählt nicht mehr grün
  7. 'Falscher Eindruck einer Einmütigkeit'
  8. Wenn Gott vollkommen gut ist, warum gibt es so viel Böses?
  9. „Die Lukas-Ikone“: Der Urknall der christlichen Bilderwelt
  10. Klarer Sieg für Kardinal Woelki im wichtigsten Verfahren gegen BILD!
  11. Der Räuber und das Fitnessstudio
  12. „Neuer Anfang“ wendet sich wegen Synodalem Ausschuss formell an Rom
  13. Erzbistum Köln wehrt sich gegen DDR-Vergleich von ‚Maria 2.0’
  14. Deutschland: Katholiken wählten anders als Gesamtbevölkerung - Mehr CDU, weniger SPD, GRÜNE und AFD
  15. Bischof Davies: „Wir werden Zeugen eines nahezu katastrophalen Niedergangs der Institution der Ehe“

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz